Tuesday, October 26, 2021
StartNachrichtenAktuellesDie Menschenrechtsverbrechen von Ebrahim Raisi: Augenzeugenbericht Arman Jam

Die Menschenrechtsverbrechen von Ebrahim Raisi: Augenzeugenbericht Arman Jam

 

Human Rights record of Ebrahim Raisi: Eyewitness Accounts, Arman Jam
Mein Name ist Arman Jam. Ich wurde 1962 in Karaj geboren. Ich war auch in Karaj, als Ebrahim Raisi dort Staatsanwalt war. Ich war ein aktiver Unterstützer der Mojahedin-e-Khalq (MEK). Ich möchte hier aussagen, dass meine ganze Familie, meine Klassenkameraden und die Mitarbeiter meiner Mutter in der zivilen Registratur in Karaj sowie die Lehrer alle von Raisi gefoltert und hingerichtet wurden, als er als Staatsanwalt von Karaj tätig war.
Ich war nur ein Student, der die MEK unterstützte. Ich hatte kein anderes Verbrechen begangen, als die Werte der MEK und ihre Ziele der Freiheit und Demokratie zu unterstützen und eine ihrer Zeitungen zu verkaufen.
Ich wurde 1980 verhaftet und als ich frei gelassen wurde, verließ ich den Iran. Doch Raisi und seine Schergen ließen meine ganze Familie verhaften und sie musste leiden, ich erkläre später mehr dazu.
Bevor ich darüber spreche, was Raisi und seine Henker meiner Familie antaten, möchte ich über einige andere Fälle reden.
Massoud Chegini war ein Lehrer in Karaj und ein Unterstützer der MEK. Raisi wies seine Hinrichtung an und er musst sterben, nur weil er den Wunsch des iranischen Volkes nach Freiheit und Gerechtigkeit vertrat.
Er wurde durch ein Erschießungskommando hingerichtet, welches ihm in die Beine und Hände schoss, damit Massoud Chegini länger litt, bis er Stunden später starb. Die Agenten des Regimes sind brutale Verbrecher und Raisi ist einer von ihnen. Es gibt keine anderen Worte, um sie zu beschreiben.
Einer der Kollegen meiner Mutter, Herr Massoudi, hatte zwei Söhne. Einer war Student und einer ein Universitätsstudent. Sie wurden für ihre Unterstützung der MEK verhaftet. Raisi ließ beide hinrichten. Ihre Eltern erlitten Herzinfarkte und starben, nachdem sie von ihrer Hinrichtung erfahren hatten.
Ich wurde im September 1981 zusammen mit meinem älteren Bruder in Teheran verhaftet. Nachdem wir auf Kaution frei kamen, flohen wir aus dem Iran, denn wir waren in Karaj sehr bekannt.
Raisi wies daraufhin die Sicherheitskräfte an, unser Haus zu durchsuchen und meine Eltern und meine beiden jüngeren Brüder zu verhaften. Doch was hatten sie für ein Verbrechen begangen? War ihr Verbrechen, dass ihr Sohn ein Unterstützer der MEK war? Weil er den Iran verlassen hatte? Sie fragten meine Eltern: Warum haben sie ihre Kinder nicht davon abgehalten? Meine beiden Brüder waren zu jung, also verhafteten sie meine Mutter und inhaftierten sie für einen Monat, wo sie gefoltert wurde, doch sie sagte nichts. Jahre später, als ich mit ihr am Telefon sprach, konnte sie nur weinen. Sie sagte mir, dass sie einmal bei den Folterungen das Bewusstsein verlor und als sie aufwachte, war sie nackt in einem Metallschrank, der mit Wasser gefüllt war und wo die Menschen mit Elektroschocks gefoltert wurden. Meine Mutter litt danach aufgrund der Folterungen an mehreren Krankheiten und starb später an einem Herzinfarkt.
War Vater war alt. Als er verhaftet wurde, schickte man ihn in ein Konzentrationslager. Er wurde mehrfach verhaftet. Raisi ist ein Sadist und er genießt die Folterungen und andere inhumane Methoden. Er sagte meinem Vater, dass er ihn nicht mehr freilassen wird. Später wurde mein Vater durch eine Giftspritze ermordet.
Ich fordere die internationale Gemeinschaft auf, solche Kriminelle wie Raisi zur Rechenschaft zu ziehen. Sie sind die Paten des Extremismus, so wie die Taliban oder ISIS. Sie sind die Paten des globalen Terrorismus und inhumane Kriminelle. Die Welt sollte wissen, dass eine Beschwichtigung dieses Regimes keinen anderen Wert hat, als die Menschenwürde zu missachten. Wir werden unsere Gerechtigkeitsbewegung bis zum Ende fortsetzen.