Friday, June 24, 2022
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Die Welt braucht stärkere Bemühungen, um den iranischen Terrorismus in der Türkei zu bekämpfen


Der Terrorismus des iranischen Regimes in der Region und darüber hinaus ist sehr Besorgnis erregend. Nach der kürzlichen Verhaftung zweier Terroristen mit möglichen Verbindungen nach Teheran in den Vereinigten Staaten gibt es beunruhigende Nachrichten über das Netz des Terrorismus der Ajatollahs in der Türkei.
In den letzten Jahren war die Türkei primäres Ziel für iranische Dissidenten und Flüchtlinge bei dem Versuch, sich aus den Klauen des Regimes zu befreien. Jetzt ist Teheran auch hier aktiv.
Die Mullahs haben Milliarden Dollar aus dem Vermögen des Volkes für den Terrorismus und das Knüpfen von Netzen in verschiedenen Ländern ausgegeben, um ihr sinkendes Regime zu retten. Von ganz Amerika bis nach Europa, nach Asien und in den Vorderen Orient hat Teheran ausgedehnte Netze des Terrorismus und der Spionage geknüpft. In manchen Fällen hat es die Türkei benutzt, um Köder auszulegen und grenzüberschreitende Entführungen von Dissidenten auszuführen. Das iranische Regime hat vor kurzem zwei iranisch-arabische Bürger in der Türkei geschnappt und entführt, nachdem es sie in eine „Venusfalle“ gelockt hat.
Im Oktober 2021 ist der Versuch des iranischen Regimes gescheitert, Mehrdad Abdarbashi, einen iranischen Ex-Piloten am Rand der Stadt Van zu entführen. Die türkische Polizei hat 11 Agenten verhaftet, darunter einige türkische Staatsbürger.
Im Februar 2020 haben türkische Medien berichtet, dass die Polizei einen Terroristenring enttarnt hat, der geplant hat, Shahnam Golshani zu entführen, einen iranischen Flüchtling in der Türkei. Golshani hat später enthüllt, dass einige örtliche Agenten an dieser vereitelten Entführung beteiligt gewesen seien.
Der Terrortruppe des Regimes bestand aus 17 Agenten, darunter Morteza Soltan Sanjari, Ali Ghahreman Haji Abad und mehrere verabschiedete türkische Armeeoffiziere. Die gleiche Gruppe hatte einen Iraner mit dem Namen Yagub Hafez in der Türkei entführt und in den Iran gebracht.
Teherans berüchtigte Anwesenheit in der Türkei beschränkt sich nicht auf die Entführung von Iranern. Am 14. November 2019 haben Agenten des iranischen Regimes Masoud Molavi Vardanjani ermordet, einen iranischen Dissidenten, der einen Kanal in Telegram betrieben hatte, in dem er die Korruption des Regimes offenlegte.
Später, im März 2020, hat Reuters über türkische Amtsträger in einem Exklusivbericht enthüllt, dass Diplomaten des Regimes „zum Töten von Dissidenten in Istanbul angestiftet hätten“.
Laut türkischen Amtspersonen „zeigen Videoaufnahmen, die im türkischen Fernsehen ausgestrahlt wurden, einen Gewehrschützen, der nach dem Töten Vardanjanis zwei Männern hinterherläuft, als sie am 14. Nov. des vergangenen Jahres um 10:00 Uhr abends im Istanbuler Bezirk Sisli entlanggingen“.
Der Begleiter Vardanjanis, der überhaupt nicht verletzt wurde, wurde später als Ali Esfanjani identifiziert. Laut Reuters ging „Esfanjani“ am „Morgen vor dem Mord zum iranischen Konsulat“. „Er traf sich später mit dem Gewehrschützen, um Details der Operation zu besprechen, so die Amtspersonen“, schrieb Reuters unter Berufung auf die Amtspersonen.
Die Mullahs haben seit der Machtübernahme von 1979 im Iran die Terrorismuskarte ausgespielt. Wann immer es sich in heimische Krisen verwickelt sieht, greift das Regime zu seinem Strategiebuch mit dem Export von Terrorismus und der Unterdrückung von Abweichlern als Kernelementen.
Der Terrorismus des iranischen Regimes in der Türkei geht bis in die 1990er Jahre zurück. Teherans Agenten haben mehrere Morde in der Türkei verübt, wobei iranische Verteidiger der Menschenrechte und Mitglieder der Hauptoppositionsgruppe, der Organisation der Volksmudschahedin des Iran (PMOI/MEK), und deren Schirmorganisation, des Nationalen Widerstandsrats Iran (NWRI), ins Visier genommen wurden. Das Mitglied des NWRI Hossein Abedini überlebte im März 1990 einen Mordanschlag. Das wirkliche Ziel bildete Mohammad Mohaddessin, der Vorsitzende des außenpolitischen Ausschusses der Mutterorganisation der MEK, des Nationalen Widerstandsrats Iran (NWRI).
Ali Akbar Ghorbani, ein höher gestelltes MEK Mitglied, wurde 1992 in Istanbuls von einer extremistischen Gruppe, der Islamischen Aktion, auf Geheiß von Teheran entführt. Zusammen mit Regimeagenten, die aus Teheran geschickt wurden, folterten und töteten die Mitglieder der Gruppe Ghorbani und begruben später seinen verstümmelten Leichnam in einem flachen Grab.
Am Dienstag, dem 20. Februar 1996, haben um 9:00 Uhr abends Terroristen des iranischen Regimes Zahra Rajabi ermordet, den Repräsentanten des NWRI in der Türkei, und zugleich einen Aktivisten der MEK. Laut der türkischen Staatsanwaltschaft hat Reza Barzegar Masoumi, ein Agent des iranischen Nachrichtendienstes, der sich als Unterstützer der MEK ausgegeben hatte, die Mörder zum Büro des NWRI im Bezirk Fateh von Istanbul geführt.
Türkische Behörden haben später enthüllt, dass mehrere Diplomaten-Terroristen des iranischen Regimes direkt an dem Terrorplot beteiligt waren.
Ihre diplomatischen Missionen und ihre Botschaften als Zentren für Spione und Terroristen zu benutzen, ist der übliche Modus Operandi des Regimes. 2018 haben europäische Sicherheitsdienste den in Wien ansässigen Diplomaten Assadollah Assadi aufgegriffen, der den Plan ausgeheckt hatte, eine Bombe bei der Kundgebung des NWRI zu deponieren.
Wegen des schwachen Ansatzes des Westens hat das iranische Regime seine terroristischen Aktivitäten nur gesteigert und sie als Hebel benutzt, um seine ausländischen Gesprächspartner zu erpressen. Indem sie sich auf einen Dialog mit dem iranischen Regime eingelassen haben, um Teheran „einzudämmen“, lassen die westlichen Mächte zu, dass Zerstörung geübt wird, um Chaos zu erzeugen. Dem Regime in Teheran irgendwelche Zugeständnisse zu machen, wird nur seine Fähigkeit, den Vorderen Orient zu destabilisieren, vergrößern.
Die internationale Gemeinschaft sollte ihre Anstrengungen verdoppeln, mit dem sich ausbreitendem Terrorismus Teherans fertig zu werden. Die terroristischen Revolutionsgarden sollten nicht nur auf der Liste der auswärtigen terroristischen Organisationen bleiben, sondern die diplomatischen Missionen sollten geschlossen werden und Teherans Agenten sollten ausgewiesen werden. Das ist der einzige Weg, um Irans Terrorismus wirksam zu bekämpfen. Alles, was unterhalb davon liegt, wird die Mullahs nur dazu ermutigen, ihren Weg auf dem terroristischen Pfad fortzusetzen.