Wednesday, January 13, 2021
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Ein anderer Agent des iranischen Regimes in Albanien verhaftet, der gegen die MEK operierte


Albanische Polizei

Die albanische Polizei hat am Samstag bekannt gegeben, dass sie einen Agenten des Ministeriums für Nachrichtendienste und Sicherheit (MOIS) des iranischen Regimes verhaftet haben wegen der Spionage gegen Mitglieder der iranischen Opposition, der Organisation der Volksmudschahedin des Iran (PMOI/MEK), in Ashraf 3 in Albanien. Diese neueste Verhaftung bringt die Notwendigkeit eines entschiedenen Handelns gegen die Agenten der Mullahs in europäischen Ländern mit sich.

Der Iranische Widerstand hat die Person als Bijan Puladrag identifiziert, den die MEK im September 2019 ausgeschlossen hat.

Laut einer Erklärung der albanischen Polizei wurde die Person verhaftet wegen des „illegalen Abfangens von Computerdaten“ und der „Störung von Computersystemen und des Eingriffs in Computerdaten“ und außerdem des „Missbrauchs von Geräten“. Laut dieser Erklärung hat Puladrag die oben erwähnten Verbrechen mit „mehreren Aktionen“ begangen und „[er] hat dabei über eine Anwendung für Network Messaging [ein Programm für die Übertragung von Botschaften im Internet] kommuniziert, die er benutzt hat, indem er sie mit Mobilfunknummern verknüpft hat“, um sie abzuhören und den Datenverkehr zu verfolgen.

Dazu schrieb der Ausschuss für Sicherheit und Terrorismusabwehr im Nationalen Widerstandsrat Iran (NWRI) in einer Erklärung vom 11. Oktober: „In Albanien halten sich mehrere Agenten des MOIS auf. Die MEK hat sie bloßgestellt und Aufzeichnungen über sie den zuständigen Behörden geliefert, so Ehsan Bidi, Daniel Kasraei, Gholamreza Shekari, Gholam Ali Mirzaei und Hassan Heyrani“.
Das iranische Regime hat Personen benutzt, die von der MEK ausgeschlossen wurden oder die den Kampf für die Freiheit nicht fortsetzen konnten, um Informationen über die MEK für die Planung von terroristischen Angriffen zu sammeln. Diese MOIS Agenten operieren auch als „frühere MEK Mitglieder“, um den Iranischen Widerstand zu dämonisieren und auf diese Weise die nachfolgenden terroristischen Angriffe des Regimes zu rechtfertigen.

Das Regime benutzt viele seiner sogenannten „freundlichen“ Journalisten, um die falschen Narrative über den Iranischen Widerstand und alle die haltlosen Unterstellungen gegen die MEK, die schon von Gerichten in den USA und in Europa verworfen wurden, durch „Iran Experten“ zu verbreiten. Um ihre Artikel glaubwürdig zu machen, benutzen sie „derzeitige Mitglieder“ des MOIS unter der Tarnung „frühere Mitglieder“ der MEK.


Ein Beispiel für eine fehlgeschlagene Dämonisierungs-Kampagne der Mullahs
Sowohl im März 2019 als auch im Juli 2020 fällten deutsche Gerichte Urteile, die Klagen rechtgaben, die der NWRI gegen zwei „glaubwürdige“ deutsche Medienorgane, Der Spiegel und Frankfurter Allgemeine Zeitung, erhoben hatte, die Artikel veröffentlicht hatten, die die MEK dämonisierten.

In beiden Fällen verurteilten die Gerichte jeweils die Medienorgane für das Ausstreuen von Falschinformationen, die ihren Ursprung im MOIS und seinen Mitgliedern hatten, und wiesen sie an, die haltlosen Unterstellungen zu beseitigen.

Die jetzige Verhaftung eines weiteren Agenten des MOIS in Albanien diskreditieren einmal mehr diese Regimeagenten, die die Apologeten der Mullahs versuchen als „frühere Mitglieder“ der MEK auszugeben.
Wie versuchen die Agenten der Mullahs, Terrorismus in die Wege zu leiten?
Das iranische Regime unterdrückt Dissidenten innerhalb und außerhalb des Iran. Die lange Liste der politischen Morde und der Terrorakte der Mullahs, darunter der vereitelte Sprengstoffanschlag gegen die Jahresversammlung des NWRI “Free Iran” [Freier Iran] im Jahr 2018 in Frankreich, zeigen, dass das Regime niemals mit seinen terroristischen Operationen aufhören wird. Um diese Morde vorzubereiten oder sie umzusetzen, benutzt das Regime seine Botschaften als Spionagenester für Leute wie Puladrag und Heyrani und seine Söldlinge wie auch Assadollah Assadi, den Diplomatenterroristen des Regimes, der in Belgien auf seinen Prozess wartet für den versuchten Bombenanschlag im Jahr 2018 in Frankreich. Vor seiner Verhaftung war er dritter Sekretär in der Botschaft des Regimes in Wien.

Die Spione des Regimes werden auch von den Botschaften des Regimes in verschiedenen Ländern Europas unterstützt oder arbeiten mit ihnen zusammen. Deshalb hat die albanische Regierung den Botschafter, mehrere andere Diplomaten und Verbindungsleute des Regimes in Albanien bei verschiedenen Anlässen ausgewiesen wegen der Beteiligung an terroristischen Aktivitäten gegen die MEK. Zu diesen Aktivitäten gehört auch der vereitelte Bombenanschlag gegen die Versammlung der MEK zum persischen Neuen Jahr in Albanien im März 2018.

Am 10. August schrieb der NWRI in einer Erklärung: „Nachdem die albanische Regierung Mohammad Ali Arz Peyma und Ahmad Hosseini Alast, zwei Diplomatenterroristen des iranischen Regimes, im Januar 2020 ausgewiesen hat und größere Wachsamkeit in Bezug auf die Botschaft der Mullahs übt, führen das Ministerium für Nachrichtendienste und Sicherheit (MOIS) des Regimes und die terroristische Quds Armee ihre Aktivitäten und Kommunikationen mit ihren Agenten indirekt von Teheran, dem Balkan und westeuropäischen Ländern aus durch.

Die neueste Verhaftung eines weiteren Agenten des MOIS zeigt erneut die Notwendigkeit, Agenten des Nachrichtendienstes und der Revolutionsgarden (IRGC) aus Europa auszuweisen, besonders aus Botschaften des iranischen Regimes, die aktiv sind bei der Verfolgung der Terrorpläne in europäischen Ländern.