Saturday, September 19, 2020
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Frauenausschuss des NWRI: Das iranische Regime steigert den Druck auf weibliche Gefangene mitten im COVID-19 Ausbruch


Monatsbericht des NWRI Frauenausschusses für Juni 2020

Der neueste Monatsbericht des Frauenausschusses im Nationalen Widerstandsrat Iran (NWRI) bestätigt die weiterhin bestehenden Verletzungen der Rechte iranischer Frauen durch das frauenfeindliche Mullah Regime. Laut diesem Bericht hat das Regime seinen Druck auf weibliche politische Gefangene mitten im Ausbruch des Coronavirus verstärkt.
In Bezug auf die jammervollen Bedingungen iranischer Gefangener während des andauernden COVID-19 Ausbruchs und der Untätigkeit des Regimes in dieser Hinsicht schreibt der NWRI Frauenausschuss: „Die Situation der Gefangenen ist viel schlimmer als die anderer Menschen, sie sind sehr viel gefährdeter gegenüber der Krankheit. Weibliche Gefangene sind unter doppeltem Druck wegen der schrecklichen Zustände in den Gefängnissen, der Knappheit an hygienischen Produkten und der Verweigerung der Zugangs zu Medikamenten, Gesundheitsversorgung und medizinischer Behandlung“.
„Sich widersetzende politische Gefangene wie Maryam Akbari Monfared und Atena Daemi, die ihre Strafen im Gefängnis absitzen, wurden vor Gericht zitiert und unter neuen Anklagen in neuen Fällen vernommen, die gegen sie erfunden wurden, und sie erhielten unrechtmäßige Urteile wie das zur Auspeitschung“, steht in dem Bericht.
„Abgesehen von solchen Unrechtsurteilen werden Frauen praktisch der Gefahr von Ansteckung und Tod durch das Coronavirus ausgesetzt, wenn sie trotz der Pandemie eingesperrt werden wegen Anklagen in Bezug auf die Sicherheit“, versichert der Frauenausschuss des NWRI.
„Die Zustände für Gefängnisinsassen sind trostlos in Evin, Qarchak, Sepidar (in Ahwaz) und anderen Städten. Politische Gefangene werden im Allgemeinen nicht nur nicht freigelassen oder in Hafturlaub geschickt, sondern auch die, die eine Beurlaubung aus dem Gefängnis erhalten konnten, werden nach dem Erlöschen ihrer Freistellungszeit zurück gebracht und verbringen Monate in den Quarantänetrakten“, fügt der Bericht an.
Ferner heißt es zu der Misshandlung weiblicher politischer Gefangener durch das Regime: „Gefangene, die in das Qarchak Gefängnis in Varamin als Strafe oder internes Exil gebracht wurden, werden unter entsetzlichen Umständen festgehalten. Nachdem sie am 29. April abrupt in das Qarchak Gefängnis gebracht worden war, hat sich Zeinab Jalalian mit dem Coronavirus angesteckt und ihr Leben ist in höchster Gefahr. Eine andere politische Gefangene, Forough Taqipour, die im Februar gebracht worden war, wurde auch vom Virus infiziert und verbüßt ihre Strafe in diesem Gefängnis unter elenden Bedingungen“.
Laut dem neuesten Bericht, der von der Organisation der Volksmudschahedin des Iran (PMOI/MEK) hat die COVID-19 Pandemie bis jetzt das Leben von fast 67 000 Menschen im ganzen Iran gekostet. Das Regime hat sich seit Anbeginn auf Vertuschung und Untätigkeit verlegt. Die Behörden weigerten sich, Gefangene freizulassen, insbesondere politische Gefangene, die wegen der Zustände in den Gefängnissen sehr viel gefährdeter waren gegenüber dem Virus. Stattdessen vermehrte das Regime seine willkürlichen Festnahmen und wenn Gefangene protestierten, schossen die Sicherheitskräfte des Regimes auf sie. Einige Gefangene, die aus den Gefängnissen während der Aufstände in den Gefängnissen entweichen konnten wie Mostafa Salimi, wurden vom Regime hingerichtet, nachdem sie wieder geschnappt worden waren, um die Gefangenen in Angst zu versetzen.
Die gewählte Präsidentin des NWRI Frau Maryam Rajavi hat festgestellt: „Da sich die Ausbreitung des Coronavirus im ganzen Iran beschleunigt, sind die Zustände in den Gefängnissen alarmierend. Ich rufe den UNO Generalsekretär, den Sicherheitsrat und andere zuständige Organisationen auf, dabei zu helfen, dass eine humanitäre Katastrophe in den Gefängnissen gestoppt wird“.

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Maryam Rajavi
@Maryam_Rajavi
Given the accelerating spread of the coronavirus across #Iran, prison conditions are alarming. I urge the UN Secretary General, Security Council, &other relevant international agencies to help stop a humanitarian catastrophe in the regime’s prisons. maryam-rajavi.com/en/item/maryam
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Selbst diese Rekordzahlen dürften weit übertroffen werden, wenn man unter der Oberfläche kratzt. Die Statistiken des Regimes sind fingiert, um die Krise herunter zu spielen und dennoch reflektieren sie den aktuellen Trend im Iran wieder. Seit Anfang des Ausbruchs hat die iranische Opposition der Volksmojahedin Iran (PMOI/MEK) der internationalen Gemeinschaft die wahren Ausmaße der iranischen COVID – 19 Krise vor Augen geführt und dabei dokumentiert, dass ihre Zahlen sechsmal so hoch sind, wie die Zahlen, welche das Regime heraus gibt. Der tägliche Anstieg von 200 Toten hat die Gesamtzahl der Todesopfer laut der offiziellen Zählungen auf 11,931 steigen lassen. Doch aufgrund der Berichte, welche die MEK aus allen 31 Provinzen des Landes erhält, ist die aktuelle Todeszahl am Anfang der Woche bei 66.900 gewesen. Die demokratische Oppositionsgruppe zeigt damit auf, welche Ausmaße das Mismanagement des Regimes in dieser Krise hat. Die anfängliche Leugnung des Problems hat das Virus im Volk verbreitet und selbst die Arbeiter im Gesundheitswesen wurden krank und starben an dem Virus, weil das Land auf diese Krise einfach nicht vorbereitet war. All das hat die Probleme noch größer gemacht. Ein Beispiel dafür zeigt die medizinische Universität in der Provinz Zanjan auf. Sie berichtete kürzlich, dass 100 Krankenschwestern mit dem Coronavirus infiziert sind. Der stellvertretende Dekan der Schule beobachtet zudem, dass die Anzahl der Patienten täglich zeigt und dass die Einrichtung einen Mangel an Personal und auch in Sachen Behandlungsmöglichkeiten und Ausrüstung hat. Das Regime versucht dieses Phänomen und die ganze Krise überhaupt den Sanktionen in die Schuhe zu schieben. Doch diese wurden bereits vor zwei Jahren von den USA verhängt und es ist eine Scheinbehauptung, denn es gab für die Behörden des Regimes und ihre engen Vertrauten genug Schutzmaterial, jedoch nicht für die Öffentlichkeit. Die meisten iranischen Krankenhäuser haben kein Schutzmaterial gehabt, weil es auf dem Schwarzmarkt verhökert wurde, vor allem durch die wirtschaftlichen Einrichtungen der Revolutionsgarden (IRGC). Die iranische Öffentlichkeit ist bis heute im Unklaren, welche Ressourcen wirklich benötigt werden und das Gesundheitssystem des Iran war schon lange davor überfordert. Teheran hatte bis zum 19. Februar die Existenz des Virus im Iran geleugnet, doch Dokumente, welche die MEK veröffentlichte, beweisen, dass die Behörden des Regimes über COVID – 19 Patienten in iranischen Krankenhäusern seit mindestens Ende Januar Bescheid wussten. Trotz der steigenden Toten und Infektionszahlen im Iran bleibt die Desinformation des Regimes bis heute bestehen, obwohl es nicht darauf hoffen kann, dass es mit seiner Weigerung bis rund einen Monat nach dem Ausbruch davon kommen wird. Die Iraner haben generell verstanden, dass es dem Land durch das Mismanagement des Regimes immer schlechter geht. Und so ähnlich sieht es mittlerweile auch die internationale Gemeinschaft. Maryam Rajavi, die gewählte Präsidentin des Nationalen Widerstandsrates Iran (NWRI), erinnerte daran, dass die steigenden Cornavirus – Fälle, welche die Vertreter des Regimes ebenfalls zugeben, das Resultat der korrupten und kriminellen Politik des obersten Führers Ali Khamenei und des Regimepräsidenten Hassan Rouhani ist. Sie sagte:“ Anstatt den Forderungen der Arbeiter nachzukommen, haben die Anführer des Regimes die hart arbeitenden Menschen in ein überfülltes und verseuchtes Umfeld geschickt, ohne dass sie minimalste Schutzkleidung und andere Schutzausrüstung hatten. Zur selben Zeit machen sie diese Menschen dafür verantwortlich, dass sie die Hygieneprotokolle nicht einhalten. Es ist die Strategie des Regimes, so einen Massenmord durchzuführen, welcher sie vor einem weiteren Aufstand schützt. Leider wiederholten mehrere internationale Medien, die über die Situation im Iran berichten, eher die Aussagen des Regimes über die Todes- und Infektionsraten. Nur wenige erkennen, dass es alternative Zahlen gibt und noch weniger sind bereit, die Quelle dieser Zahlen, die PMOI und den NWRI, zu nennen. Es ist nicht klar, ob diese Vorgehensweise nur ein Produkt von Ignoranz oder politischem Kalkül ist. Aber es ist klar, dass dies einen Einfluß auf die Zukunft des Irans und seinen Weg aus dieser Krise hat, die immer mehr alarmierende Rekorde aufstellt. Es ist gut, dass es eine Möglichkeit der Erklärung für die Differenzen in den Berichten gibt. Am 17. Juli wird der NWRI eine Live- Videokonferenz in seiner „Globale Konferenz zum freien Iran“ abhalten und die Koalition ist sich sicher, dass dieses Event eine Möglichkeit ist, das wahre Ausmaß von COVID – 19 im Iran sowie den Einfluß des Regimes darauf deutlich zu machen. Die großen Medienanstalten sollten bei diesem Event anwesend sein und dort Informationen sammeln, die sie in ihren Berichten über den Verlauf der Pandemie vermisst haben. Die Politiker sollten diese Gelegenheit nutzen, um ihre eigene Verantwortung zu pberprüfen und ob sie an der Seite des iranischen Volkes und ihrem Widerstand zum Sturz eines iranischen Regimes stehen wollen, welches die Quelle aller Krisen im Iran ist.