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  • Last Modified: Donnerstag 17 Oktober 2019, 21:16:35.
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Rathaus des 1. Bezirks von Paris hängt ein großes Plakat gegen den Besuch Zarifs aus

In Paris nahmen in Frankreich lebende Iraner, Freunde des iranischen Widerstands, und Menschenrechts-Organisationen an einer Versammlung zum Protest gegen den Besuch von Javad Zarif, den Außenminister der Mullahs, teil.

An dem Protest nahmen hunderte Iraner teil; er begann in den frühen Stunden von Freitag, den 23. August auf der Pariser Place du Trocadero.

Die Demonstranten trugen ein großes Plakat, auf dem zu lesen war: „Vertreibt Zarif!“ Sie skandierten: „Zarif ist ein Terrorist, vertreibt ihn!“

Auf einem der von den Demonstranten getragenen Plakate war zu lesen: „Hört auf mit den Konzessionen an die Mullahs!“ Auf einem anderen: „Schließt die Spionagezentren des iranischen Regimes in Europa!“

Die Verwaltung des 1. Bezirks von Paris brachte am Rathaus zum Protest gegen den Besuch Zarifs ein großes Plakat an. Darauf stand: „Die Mullahs des Iran und ihr Außenminister verstoßen gegen unsere Grundsätze. Wir heißen sie nicht willkommen.“


Plakat gegen die Anwesenheit von Javad Zarif in Frankreich – von der Verwaltung des 1. Bezirks, am 23. August 2019

Frankreich war die letzte Station von Zarifs Besuch in Europa, der am vorigen Wochenende begonnen hatte. Seine Besuche in Finnland, Schweden und Norwegen wurden von lauten Protesten der in diesen Ländern ansässigen Iraner begleitet. Sie wiesen auf die im Iran verbreiteten Menschenrechtsverletzungen und die Rolle hin, die das Mullah-Regime in dem Terrorismus und dem Krisen-Schüren der Region spielt. Die schwedische Außenministerin antwortete auf die Proteste gegen die Reise mit der Feststellung, die Regierung habe Zarif nicht eingeladen; er sei auf eigenes Verlangen nach Schweden gekommen.

Die fortgesetzten Proteste haben Zarif so sehr erzürnt, daß er sich in einem am 21. August mit dem staatlichen Fernsehen geführten Interview über die iranischen Demonstranten, die seine Vertreibung aus Schweden forderten, erregte: „Bitten Sie die Individuen, die draußen stehen, Versammlungen von Iranern zu besuchen (d. h. die Revolutionsgarden und Agenten), und achten Sie darauf, ob sie überleben würden. Sie würden keine Minute länger leben. ... Sie können nicht im Irak bleiben, denn das irakische Volk (d. h. die Helfer des Regimes in jenem Land) würden sie lebendig verzehren.“

Freunde des iranischen Widerstands wiesen darauf hin, daß das Mullah-Regime im Lande mit einer explosiven Situation konfrontiert ist – landesweit anhaltenden Protesten und Demonstrationen und zunehmender internationaler Isolierung; es kämpfe um sein Überleben. Engagierte haben die Überzeugung zum Ausdruck gebracht, daß das Regime sein finales Stadium erreicht hat; sie wiesen darauf hin, daß Einladungen des Außenministers ins Ausland das Regime ermutigen würden, die Intensität der Repression und des Mordens im Lande noch zu steigern – nicht anders als Krise und Terrorismus in der Region.

Die Demonstranten betonten, daß Zarif für ein Regime steht, das an Pro-Kopf-Hinrichtungen den Weltrekord hält, von allen Staaten den Terrorismus am meisten fördert, in der Region der größte Herd von Krise und Chaos ist - und außerdem der Hauptpatron des syrischen Diktators Bashar al-Assad bei seinem Massaker am syrischen Volk. Die Mission Zarifs und seines Ministeriums bestehe darin, die Verbrechen der Mullahs zu rechtfertigen und im Ausland Terror-Anschläge zu koordinieren und zu ermöglichen.

Allein im Jahre 2018 wurden fünf von den terroristischen Diplomaten des Regimes, darunter ein Botschafter, wegen ihrer direkten Verwicklung in Terroranschläge gegen den iranischen Widerstand und Dissidenten aus Europa ausgewiesen. Weitere vier Agenten, darunter ein akkreditierter Diplomat, befinden sich in Belgien in Haft und warten auf ihren Prozeß – wegen des Anschlags im Jahre 2018, die Versammlung „Freier Iran“ in Paris, an der hunderte französischer und internationaler Würdenträger teilnahmen, zu bombardieren.

Copyright © 2018 Nationalen Widerstandsrates Irans (NWRI) - Auswartiger Ausschuss.