• English
  • French
  • Deutch
  • Italian
  • Arab
  • Spanish
  • Albanian
  • Last Modified: Donnerstag 19 September 2019, 05:13:16.
  • English
  • French
  • Deutch
  • Italian
  • Arab
  • Spanish
  • Albanian

Iran: Rouhani erteilt bilateralen Gesprächen mit USA eine Absage

Ankündigungen weiterer Verletzungen des Atomdeals ab Donnerstag

Das iranische Regime wird nie bilaterale Gespräche mit den USA führen. Das sagte der Präsident des Regimes, Hassan Rouhani, am Dienstag und ergänzte, dass Teheran nur dann multilateriale Gespräche mit den anderen Unterzeichnern des Atomdeals führen wird, wenn die Sanktionen gegen das Regime aufgehoben werden.

„Es gab zu keinem Zeitpunkt Überlegungen, Gespräche mit den USA zu begingen. Es gab zwar eine Menge Anfragen, aber unsere Antwort war stets negativ.“, sagte Rouhani in einer Sitzung des Parlamentes, die live im staatlichen Radio übertragen wurde.

„Wenn Amerika alle Sanktionen aufhebt, dann kann es multilaterale Gespräche zwischen Teheran und den Parteien geben, welche 2015 am Deal mitgewirkt haben“, ergänzte er.

US Präsident Donald Trump fährt eine Strategie des „maximalen Druck“ gegen das iranische Regime, doch er hat auch immer betont, dass er für bilaterale Gesprächen mit dem Regime ohne Vorbedingungen zur Verfügung steht, damit die Konfrontation zwischen beiden Ländern beendet wird.

Im letzten Monat sagte Rouhani, dass das iranische Regime nicht mit den USA reden wird, bis sie alle Sanktionen aufhebt, die nach dem Ausstieg aus dem Atomdeal von 2015 verhängt wurden.

Europas Teilnehmer am Deal sind hauptsächlich damit beschäftigt, die Konfrontation zwischen dem iranischen Regime und den USA zu minimieren und den Deal zu retten, damit die Wirtschaft des Regimes vor den Sanktionen geschützt wird, schrieb Reuters am Dienstag.

Doch Europa betont auch, dass ihre Unterstützung für den Deal davon abhängt, wie sehr sich der Iran an das Abkommen hält.

Das iranische Regime hingegen fordert von Europa, dass es seine Bemühungen erhöht. Rouhani betonte am Dienstag, dass das Regime in einem dritten Schritt ab Donnerstag weiter aus dem Atomdeal zurück tritt und zwar so lange, bis Europa seine Versprechen zum Erhalt des Deals umsetzt.

„Wenn Europa unser Öl kaufen will oder es bevorzugt erhalten möchte, dann brauchen wir den Zugang zu unserem Geld. Das würde die Situation entspannen und wir können den Deal auch wieder einhalten...ansonsten werden wir den dritten Schritt einleiten“, sagte er.

Das iranische Regime zieht sich seit Mai Schritt für Schritt aus dem Atomdeal zurück. Es wird ab 5. September weitere Schritte unternehmen, um den Druck auf die Parteien des Deals aus Europa zu erhöhen.

Die iranischen Machthaber sagten, dass der nächste Schritt „stärker“ sein wird, was unter anderem bedeuten könnte, dass man Uran mit Zentrifugen auf 20% anreichert und damit Atomkraftwerke in Betrieb setzt. Dann wäre auch der Weg frei für eine höhere Anreicherung, die für den Bau von Kernwaffen eingesetzt werden kann.

Das iranische Regime hat bereits seinen Bestand von schwerem Wasser erhöht und die Höhe des angereicherten Uran über das Limit des Atomdeals von 2015 gebracht.

Angereichertes Uran von 20% wird als wichtiger Zwischenschritt auf dem Weg zu 90% angereichertem Uran gesehen, welches für den Bau von Kernwaffen genutzt werden kann.

 

Copyright © 2018 Nationalen Widerstandsrates Irans (NWRI) - Auswartiger Ausschuss.