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  • Last Modified: Donnerstag 17 Oktober 2019, 21:16:35.
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Großbritannien bestellt iranischen Botschafter wegen Öltanker Adrian Darya 1 ein

Dominic Raab, der Außenminister des Vereinigten Königreiches, hat den iranischen Botschafter einbestellt und die Aktionen des Regimes in Bezug auf dem Öltanker Adrian Darya 1 verurteilt. „Der Außenminister Dominic Raab hat den Iran für den Bruch seiner Zusagen gegenüber dem Adrian Darya 1 Öltanker gerügt“, sagte das Außenministerium am Dienstag in einer Erklärung.

„Der Iran hat der Regierung von Gibraltar mehrfach versichert, dass der Tanker Grace 1/Adrian Darya kein Öl an Nationen liefern wird, welche den EU Sanktionen unterlegen, weder nach Syrien noch sonstwo hin“, hieß es.

„Es ist nun eindeutig, dass der Iran diese Zusagen gebrochen hat und dass das Öl nach Syrien und an das mörderische Regime von Assad geliefert wurde.“

„Die Aktionen des iranischen Regime sind eine nicht akzeptable Verletzung der internationalen Normen und GB wird diesen Fall Ende des Monats vor der UN debattieren lassen“, hieß es weiter.

„Der Iran hat seine eigenen Zusagen bezüglich der Adrian Darya 1 komplett gebrochen“, sagte Außenminister Dominic Raab,

„Dieser Verkauf von Öl an das brutale Assad Regime ist Teil eines Musters des Verhaltens der iranischen Regierung, welche die regionale Sicherheit bewußt aufs Spiel setzt. Dazu gehören illegale Waffenlieferungen an die Huthi Rebellen im Jemen, die Unterstützung für die Terrorlisten der Hisbollah und das Kapern von Schiffen, die durch den Golf ihre Fracht liefern.“, ergänzte Raab.

Die USA hatten bereits Ende August Sanktionen gegen die Adrian Darya 1 verhängt, weil sie iranisches Rohöl nach Syrien liefert, was einen Bruch der internationalen Sanktionen darstellt.

„Die Abteilung für die Kontrolle ausländischer Konten (OFAC) im US Finanzministerium hat Aktionen gegen die Adrian Darya 1 beschlossen. Der Öltanker transportierte 2,1 Millionen Barrel iranisches Rohöl. Die Einnahmen kommen den Quds Force in den Islamischen Revolutionsgarden zugute“, sagte das Finanzministerium am 30. August in einer Erklärung.

Akhilesh Kumar , der Kapitän der Adrian Darya 1, wurde ebenfalls auf die US Sanktionsliste gesetzt.

Die Leiter der Quds Force wissen seit langer Zeit, dass die Herkunft von iranischem Öl oft falsch deklartiert wird und es dann an das syrische Regime oder die Söldnergruppen der Quds Force geschickt wird, sagte das Finanzministerium.

„Die Qods Force in den Revolutionsgarden haben viele Jahre lang ihre Einnahmen durch den Export von iranischem Öl finanziert. Dabei wird oft die Herkunft des Öls verschleiert, um den Nutzen für die destruktiven Aktivitäten und die Verbreitung von Terrorismus zu vertuschen.“, sagte der Untersekretär für Terrorismus und verdeckte Finanzierung, Sigal Mandelker.

„Jeder, der die Adrian Darya 1 unterstützt, begeht das Risiko, ebenfalls auf die Sanktionsliste zu kommen. Der Weg zur Lieferung und zu den Einnahmen für die Qods Force muss versperrt werden, denn sie nutzt diese für ihre destruktiven Aktionen.“

Bezüglich der Listung sagte US Außenminister Mike Pompeo per Twitter:“ Die USA wird nicht tatenlos dabei zusehen, wie das Assad Regime iranisches Öl nutzt, um sein eigenes Volk zu terrorisieren.“

Die Adrian Darya 1, zuvor Grace 1, wurde im August von britischen Behörden in Gibraltar gestoppt, weil sie die EU Sanktionen mit dem Verkauf von Öl an das syrische Regime verletzt. Sie wurde später frei gelassen, nachdem die Behörden vom Iran versichert bekommen hatten, dass das Öl nicht nach Syrien verkauft wird.

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