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  • Last Modified: Sonntag 23 September 2018, 18:29:31.
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Iran: Kann das Regime einfach so nach Hause gehen?

Die derzeitige Situation im Vorderen Orient ist turbulent, um das Mindeste zu sagen. Es besteht keine Harmonie in der ganzen Region und das meiste davon ist auf den Iran zurückzuführen und auf dessen Einmischung in innere Angelegenheiten anderer Nationen. Er baut in anderen Ländern Milizen auf und verschickt Waffen, Munition und militärisches Personal überall hin, als ob er für das ganze Gebiet verantwortlich wäre.

Das iranische Regime hat keinen Respekt vor seinen Nachbarn oder den Grenzen, die sie voneinander trennen. Es hat keine Skrupel, in ein anderes Land zu gehen und sich in die Systeme einzuschleichen, die sie regieren. Das iranische Regime wird nur kooperieren, wenn es etwas Greifbares dafür bekommt.

Was die Situation noch schlimmer macht, ist der Tatbestand, dass der Iran seinen Export von islamischem Extremismus rechtfertigt, obwohl dieser keinen Platz in der modernen Welt hat.

Eine der wichtigsten Lektionen, die aus dem Konflikt und der Unruhe im Vorderen Orient in den letzten Jahren zu lernen ist, besteht darin, dass immer dann, wenn sich ein Land in die Angelegenheiten anderer einmischt, sich bestehende Konflikte verschlimmern. Der Iran hat oft den Vorwand benutzt, dass er sich aus religiösen oder ethnischen Gründen beteilige, aber es liegt zu Tage, dass er  sich nur beteiligt, wenn er etwas dabei gewinnen kann. Um die Folgen seiner Aktionen kümmert er sich nicht.

Es ist wichtig, dass eine Politik verfolgt wird, die sicherstellt, dass Grenzen respektiert und dass keine Zerstörungen und Veränderungen in der Demographie [Beseitigung oder Vertreibung von ganzen Bevölkerungsgruppen]  vorgenommen  werden.

Die Anwesenheit von ISIS in der Region hat nur noch mehr Instabilität geschaffen und die konfessionellen Spaltungen sind nur noch stärker geworden. Der unvermeidliche Kampf, um ISIS loszuwerden, führte zur Schaffung und Beteiligung von noch mehr Milizen und Gruppen von Ablegern.

Demnächst werden sich Wladimir Putin und Donald Trump in Helsinki treffen, was bedeutet, dass die Dinge nicht den Verlauf nehmen, den das iranische Regime sich erhofft hat. Wird der Iran Syrien verlassen und sich hinter die eigenen Grenzen zurückziehen?

Das ist nicht wahrscheinlich. Sicher ist, dass er das nicht will. Das liegt daran, dass die größte Bedrohung diejenige im Inland ist, die vom Volk im Iran ausgeht.

Die Unruhe im Inland seit Ende Dezember des vergangenen Jahres hat die Führung des Landes in der Tat destabilisiert. Ein paar Proteste wegen der wirtschaftlichen Situation verwandelten sich in größere Aufstände und diese Proteste setzen sich bis heute fort.

In den vergangenen 6 Monaten hat die Bevölkerung einen Regimewechsel verlangt und man hörte die Rufe „Nieder mit Rohani“ und „Nieder mit dem Obersten Führer“. Sie wissen dort, dass es keine Hoffnung darauf gibt, in einem freien und demokratischen Iran zu leben, solange die Herrschaft der Mullahs nicht endet. Das Volk hat das Regime aufgefordert, Syrien zu verlassen und sich darauf zu konzentrieren, die kaputte soziale und wirtschaftliche Situation zuhause zu reparieren.

Das Regime ist nicht reformierbar, auch wenn das viele westliche Führer in der Vergangenheit und in der Gegenwart uns weiszumachen versucht haben bzw. versuchen.

Copyright © 2018 Nationalen Widerstandsrates Irans (NWRI) - Auswartiger Ausschuss.