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  • Last Modified: Dienstag 20 August 2019, 19:20:30.
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Iranisches Regime lässt sieben Gefangene hängen

Das iranische Regime ließ in den letzten Tagen mindestens sieben Gefangene hängen. Das berichtet eine Gruppe, welche die Menschenrechtslage im Iran beobachtet. Iran Human Rights Monitor berichtete am Dienstag, dass am 10. August zwei Gefangene im Zentralgefängnis von Mashhad gehängt wurden.

Dies war einen Bericht in der staatlichen Zeitung Khorasan vom Sonntag zu entnehmen. Die Namen der Opfer wurden nicht genannt, doch es wurde darauf verwiesen, dass in den nächsten Tage ein kompletter Bericht folgen wird.

Letzten Mittwoch wurden fünf Gefangene im berüchtigten Raja’i Shahr (Gohardasht) Gefängnis in Karaj (nördlich von Teheran) gehängt. Die Namen der Hingerichteten sind Mohammad-Reza Shekari, Yousof Zakeri, Majid Arabali, Hossein Panjeh-Maryam und Bahram Tork.

Diese Gefangenen waren zuvor mit anderen Insassen in Einzelhaft verlegt worden, womit mit weiteren Hinrichtungen zu rechnen ist.

Das Regime verlegt in der Regel immer alle Gefangenen zuerst in Einzelhaft, bevor sie exekutiert werden. Dort verbringen sie ihre letzten Stunden, bevor sie der Henker an den Galgen führt.

Alleine im Juli wurden mindestens 39 Gefangene gehängt. Vier von ihnen waren Frauen und eine Hinrichtung fand öffentlich statt.

Die Hinrichtungen fanden in den Gefängnissen von Birjand, Ghohardasht, Karaj, Kashan, Khondab, Mahshahr, Kelardasht, Orumieh (Urmia), Noor, Mashhad, Mahabad, Zanjan, Minab, Bandar-Abbas, Borujerd, Shiraz, Tabriz, Gorgan, Dezful, Rasht und Kermanshah statt.

Der Iran ist weltweit führend in den Hinrichtungen nach Einwohnerzahl. Mehr als 3800 Menschen wurden seit dem Amtsantritt von Hassan Rouhani im Jahr 2013 hingerichtet.

Das Mullahregime nutzt die Todesstrafe, um das Volk zu unterdrücken und die Gesellschaft einzuschüchtern. Die überwiegende Mehrheit des Volkes lebt unterhalb der Armutsgrenze, ist arbeitslos und hat keine Redefreiheit.

Die Gremien der Vereinten Nationen haben das iranische Regime bereits 65 Mal wegen seiner schweren Menschenrechtsverletzungen verurteilt.

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