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  • Last Modified: Sonntag 14 Juli 2019, 07:59:53.
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Iran: Erneut ist das Leben von Reyhaneh Jabbari in Gefahr – die zehn Tage, um die ihre Hinrichtung verschoben wurde, gehen zu Ende

NCRI – Die Bedrohung des Lebens der 26 Jahre alten Frau, die zum Tode verurteilt wurde, weil sie in Selbstverteidigung einen Mann erstochen hatte, kehrt zurück: Am Mittwoch enden die 10 Tage,

um die ihre Hinrichtung verschoben wurde.

Das iranische Regime verschob die Hinrichtung von Reyhaneh Jabbari, die zum Tode verurteilt worden war, weil sie in Notwehr einen Angestellten des berüchtigten Ministeriums für Nachrichten und Sicherheit (MOIS) des iranischen Regimes erstochen hatte, als er sie zu vergewaltigen suchte. 

Eine staatliche Website des Iran schrieb am Dienstag, Reyhaneh Jabbari müsse hingerichtet werden, wenn nicht die Angehörigen ihres Mannes einer Begnadigung zustimmten. 

In dem Bericht der Website „ShafafNews“ heißt es: „Die Behauptung, sie habe in Notwehr gehandelt, wurde von der Justiz zurückgewiesen.“

Nach der Nachricht, Frau Jabbari sei zur Hinrichtung in das berüchtigte Gohardasht-Gefängnis verlegt worden, hatten internationale Menschenrechtsorganisationen und eine Gruppe von Mitgliedern des Europäischen Parlaments dringendes Handeln zur Rettung ihres Lebens gefordert. 

In einer Erklärung der Sprecherin des US-State Department, Jen Psaki, heißt es, Washington sei tief betrübt durch die Berichte, die besagen, daß die iranischen Behörden den Plan einer Hinrichtung Reyhanehs auszuführen im Begriff sind. Sie bemerkt: „Diese Hinrichtung würde eine schwere Verletzung der Frau Jabbari im Sinne des iranischen Rechts und der internationalen Verpflichtungen des Iran zugestandenen Garantie eines fairen Verfahrens darstellen.“

Ein Sprecher der Europäischen Union erklärte am 4. Oktober 2014: „Wir sind tief besorgt durch Nachrichten von der bevorstehenden Hinrichtung von Frau Reyhaneh Jabbari, die wegen Tötung eines Mannes zum Tode verurteilt worden ist.“

„Nach ihren Aussagen handelte sie in Notwehr, während er sie zu vergewaltigen suchte. Wir bitten die iranischen Behörden dringend, Reyhaneh Jabbari nicht hinzurichten und ihr, da die Integrität des Prozesses in Frage gestellt wurde, ein faires Verfahren zuzugestehen.“

Nach dem internationalen Aufschrei wurde die Hinrichtung Frau Jabbaris um 10 Tage verschoben. 

Als Hassan Rouhanis Justizminister am Montag, da der Monat Muharram näher komme, über die Möglichkeit der Hinrichtung von Frau Jabbari befragt wurde, sagte Mustafa Pourmohammadi: „Der Muharram wird nicht in 10 Tagen beginnen.“

Mustafa Pourmohammadi wurde von dem ‚gemäßigten’ Hassan Rouhani als Mitglied der ‚Todeskommission’, die bei dem 1988 an politischen Gefangenen verübten Massaker in wenigen Wochen zehntausende hinrichtete, zum Justizminister ernannt. 

 

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