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  • Last Modified: Dienstag 20 November 2018, 07:49:48.
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Iran: Der kurdische politische Gefangene, Wrestler und Sporttrainer Mansour Arvand hingerichtet

NWRI – Der iranische Widerstand sendet der Familie und den Freunden des kurdischen politischen Gefangenen Masour Arvand, dem kurdischen Volk und den Menschen in der Stadt Mahabad sein Beileid und Mitgefühl nach der kriminellen Hinrichtung des 39 Jahre alten Wrestlers und Trainers im Miandoab Gefängnis. Er ruft alle Landsleute,

vor allem die iranische Jugend, dazu auf, gegen die willkürlichen Hinrichtungen zu protestieren und ihre Solidarität mit den Familien von hingerichteten Gefangenen und politischen Inhaftierten auszudrücken. 

Der iranische Widerstand ruft zudem die internationale Gemeinschaft auf, mit einheitlicher Stimme den steigenden Trend der Hinrichtungen im Iran zu verurteilen, vor allem die Hinrichtung von politischen Gefangenen. Anstatt gegenüber den Verbrechen des Regimes wegen der Atomverhandlung still zu bleiben und die Mullahs damit  als „moderat“ darzustellen, sollte ein Dossier über die Anführer des iranischen Regimes erstellt und an die Vereinten Nationen geschickt werden, damit der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen sie für Verbrechen gegen die Menschlichkeit anklagt. 

Mansour Arvand war ein bekannter Sportler in Mahabad, als er im Juni 2011 verhaftet wurde. Er wurde als „Mohareb“ (Feind von Gott) und wegen „Propaganda gegen das Staatssystem und Mitgliedschaft in der kurdischen demokratischen Partei“ von den Marionettengerichten des Regimes zum Tode verurteilt, ohne dass ein Anwalt den Prozess begleiten konnte. In den vier Jahren seiner Haft saß er in verschiedenen Gefängnissen, darunter im Gefängnis des Geheimdienstes in Mahabad (Westiran) und im Evin Gefängnis (Teheran). Dort wurde er schwer gefoltert und litt seitdem an verschiedenen Krankheiten, darunter einer Infektion der Nieren. Obwohl man ihm später versprach, dass sein Urteil in eine lebenslange Freiheitsstrafe umgewandelt wird, wurde er nun hingerichtet. 

Mansour Arvand gehörte zu den kurdischen politischen Gefangenen, die am 20. November 2014 im Zentralgefängnis von Orumijeh einen Hungerstreik begannen, um gegen die Zusammenlegung von politischen Gefangenen mit normalen Gefangenen durch den Geheimdienst der Mullahs sowie verstärkten Druck gegen die Familien der Häftlinge zu protestieren. Der Hungerstreik dauerte über einen Monat.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran

15. Juni 2015 

 

 

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