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Irakischer Minister für Menschenrechte trifft sich mit gekauften Leuten des MOIS des iranischen Regimes und der QF

Dienstag, den 16. Juni 2015 um 17:15 Uhr

NWRI – Medien des iranischen Regimes und die Internetseite des irakischen Ministeriums für Menschenrechte haben bekanntgegeben, dass sich am 14. Juni Mehdi Bayati, der irakische Minister für Menschenrechte, sich mit  gekauften Leuten des  Ministeriums für Nachrichtendienste des iranischen Regimes (MOIS) und der terroristischen Qods Armee (QF) getroffen hat, die als angebliche Angehörige von Bewohnern von Camp Liberty in den Irak gebracht worden sind.

Bayati gehört zur Terrorgruppe Badr und steht selbst unter dem Kommando der QF des iranischen Regimes.

Wie der Internetseite des Ministeriums für Menschenrechte des Irak zu entnehmen ist, hat der Minister für Menschenrechte dieses Landes Bayati absurde Falschaussagen des iranischen Regimes, die sich gegen die Organisation der Volksmudschahedin des Iran (PMOI/MEK) richten, wiederholt und behauptet: „Nach 2003 ... hat der Irak die terroristischen Mitglieder der PMOI menschlich behandelt trotz der blutigen Geschichte dieser Organisation im Irak in der Ära des gestürzten diktatorischen Regimes“. Ähnlich schreibt die Nachrichtenagentur Fars, die mit der Revolutionsgarden (IRGC) in Verbindung steht: „Bayati erklärte, dass nach verlässlichen Informationen hoch gestellte Vertreter der PMOI Zwang ausüben, um Mitglieder daran zu hindern, sich mit ihren Angehörigen zu treffen“.

Es ist nicht das erste Mal, dass Bayati seine feindliche Einstellung gegen Mitglieder der PMOI in Camp Liberty mit falschen Anschuldigungen zur Schau gestellt hat, womit er den Weg für ein Massaker gegen sie bahnt.    Am 24. November 2014 berichtete die Internetseite seines Ministeriums für Menschenrechte: „Die Mitglieder der PMOI haben keinen Flüchtlingsstatus. Ihr Verbleib im Irak ist illegal, weil sie dem früheren diktatorischen Regime beigestanden haben bei den ruchlosesten Verbrechen gegen das irakische Volk“. Ebenso hatte er am 16. November 2014 festgestellt: „Die Anwesenheit von Mitgliedern dieser Organisation auf irakischem Boden ist illegal; deshalb sollte ihre Vertreibung aus dem Irak beschleunigt werden“.

Zuvor  hatte er mit Vertretern der UNO und dem iranischen Botschafter die Möglichkeit erörtert, Gefolgsleute des iranischen Regimes gegen die Mitglieder der PMOI  zusammenzubringen und anzuheuern. Damit hatte er einen heftigen Protest des Iranischen Widerstands hervorgerufen, der in mehreren Briefen an Vertreter der UNO und der USA zum Ausdruck gebracht worden war.

Die Gefolgsleute, die sich mit Bayati am 14. Juni 2014 getroffen haben, wurden vom MOIS und der Botschaft des Regimes in Bagdad in den Irak transportiert. Am 9. und 10. Juni waren diese Gefolgsleute von Elementen des Regierungskomitees, das mit der Unterdrückung von Ashraf beauftragt ist, nach Camp Liberty gebracht und an einem Platz in der Nähe von Liberty, der Beit Bagdadi heißt, stationiert worden. Schon vorher war eine andere Gruppe von Gefolgsleuten nach Camp Liberty gebracht worden.

Die offizielle und unverhüllte Intervention des Ministeriums für Menschenrechte und die Benutzung von Einrichtungen der Regierung, um diese Gefolgsleute unterzubringen, ist nur ein weiterer Schritt gegen Camp Liberty, vor allem weil das iranische Regime gleichzeitig in seinen Medien seine Mittel einsetzt und den Boden dafür bereitet, um die Bewohner unter Druck zu setzen.

Am 13. Juni heißt es auf einer Internetseite des MOIS unter dem Namen „Mudschahedin“: „Sobald das irakische Volk mit den Terroristen von ISIS fertig geworden ist, wird es sich der PMOI zuwenden und an ihnen Rache nehmen für ihre Väter, Brüder und Schwestern“.

In einem absurden und ganz und gar fingierten Bericht, der „informierte westliche diplomatische Quellen“ zitiert, schreibt die Nachrichtenagentur des IRGC (Fars) am 15. Juni: „Die PMOI hat bisher eine große Zahl ihrer Elemente nach Mossul geschickt, um ISIS zu unterstützen... Türkische Flugzeuge haben diese Leute in die Türkei transferiert. Von dort aus haben sie sich ISIS in Mossul, der Freien [Syrischen] Armee und Jabbat al-Nusra in Syrien angeschlossen. Einige dieser Leute haben sich einem Operationsraum angeschlossen, den der frühere Chef des Nachrichtendiensts von Saudi Arabien in den Grenzen von Jordanien und Syrien eingerichtet hat. In diesem Operationsraum sind auch ein paar Befehlshaber aus den Bereichen des Militärs, der Sicherheit und der Nachrichtendienste aus den Vereinigten Staaten, Frankreich, aus Saudi Arabien und aus Jordanien aktiv“!

Auf der Grundlage mehrfacher schriftlicher Verpflichtungen der Vereinigten Staaten und der Vereinten Nationen, das Wohlergehen und die Sicherheit der Bewohne von Camp Liberty zu gewährleisten, ruft der Iranische Widerstand sie auf, die irakische Regierung aufzufordern, dass sie den feindseligen Maßnahmen  des irakischen Ministeriums  für Menschenrechte gegen die Bewohner von Camp Liberty ein Ende setzt und dem iranischen Regime nicht erlaubt, Einrichtungen der irakischen Regierung zur psychischen Folter der Bewohner zu benutzen, die alle Flüchtlinge sind, die unter internationalem Schutz stehen, und ihm somit nicht erlaubt, den Boden für ein weiteres Blutbad zu bereiten.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrats Iran - Paris

16. Juni 2015

 

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