Thursday, September 24, 2020
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Die Weltgemeinschaft muss das iranische Regime für seine Verbrechen zur Rechenschaft ziehen

Die Weltgemeinschaft muss das iranische Regime für seine Verbrechen zur Rechenschaft ziehen– Rede von Louis Freeh bei der “Globalen Konferenz Freier Iran”

Seit Jahren ist das iranische Regime ein Quelle der Instabilität im Mittleren Osten und in der Welt. Die tägliche Unterdrückung des iranischen Volkes, welchem die Basisrechte untersagt werden, die allgegenwärtige Korruption, die falsche Wirtschaftspolitik und viele weitere Dinge sind Charakteristika des Mullahregimes.
Seit seinem Beginn wussten die Mullahs, dass sie nicht in der Lage sind, den Iran zu führen und dass sie die nach Freiheit strebende Bevölkerung nach dem Ende der Schah – Diktatur unterdrücken müssen. Sie begannen daher bald mit der Unter4drückung des Volkes, ließen Tausende hinrichten und noch mehr verhaften. Der Gründer des Regimes, Ruhollah Chomeini, begann einen zerstörerischen und unpatriotischen Krieg mit dem Irak, der acht Jahre lang dauerte und der als Werkzeug benutzt wurde, um die rebellische iranische Gesellschaft zu unterdrücken. Das Regime hat auch seine terroristischen Aktivitäten nie gestoppt. Dazu zählten unter anderem der Bombenanschlag auf die Khobar Towers, auf ein US Marinecamp in Beirut und der aktuelle Angriff auf eine Ölraffinerie in Saudi – Arabien sowie der vereitelte Bombenanschlag auf die jährliche Versammlung „Freier Iran“ des Nationalen Widerstandsrates Iran (NWRI) 2018 in Paris.
Das Massaker an über 30.000 politischen Gefangenen im Iran, meist Mitglieder und Unterstützer der Volksmojahedin Iran (PMOI/MEK), war ebenfalls eine der kriminellen Taten, um die Kraft des Wandels zu unterdrücken.
Hinzu kam das geheime Entwickeln von Kernwaffen, was dazu diente, das Überleben des Regimes zu verlängern.
Hätten der NWRI und die MEK nicht die atomaren Aktivitäten des Regimes enthüllt, dann wäre es jetzt wohl im Besitz von Kernwaffen. Der iranische Widerstand hilft dabei, den aggressiven, virulent sektiererischen und unterdrückenden religiösen Faschismus im Iran am Bau von Kernwaffen zu hindern und damit die Region und die Welt vor einem Horrorszenario zu bewahren.
Der heldenhafte Aufstand vom November 2019 durch das iranische Volk hat gezeigt, dass das iranische Volk das Regime nicht mehr will. Doch es braucht eine internationale Gemeinschaft, welche an der Seite des iranischen Volkes steht. Dies ist dringender denn je nötig.
Das Mullahregime wird seine Unterdrückung im Iran und auch den Export von Terrorismus niemals stoppen.

Der frühere FBI Direktor Louis Freeh sagte dazu in einer Rede auf der „Globalen Konferenz Freier Iran“ des NWRI am 17. Juli:“

Es muss jemand Verantwortung übernehmen. Es muss jemand Entscheidungen treffen, Ressourcen frei geben und den Willen haben, diese Kriminellen zur Rechenschaft zu ziehen.“
Die vollständige Rede von Louis Freeh auf der „Globalen Konferenz Freier Iran“:
Es ist eine große Ehre für mich, heute hier aus Washington D.C. an dieser Konferenz teil zu nehmen. Der Ruf nach Freiheit und meine Unterstützung für Maryam Rajavi und all ihre Mitstreiter könnte nicht stärker und lauter sein. Wir danken ihnen für ihre Führung, ihren Mut, ihre Visionen und ihren Glauben, der uns sehr inspiriert hat. Ich bin besonders dankbar dafür, dass wir uns heute an die Freiheitskämpfer im Iran richten können, die jeden Moment leiden müssen und die sich nicht verstecken und ihren offenen Widerstand auf den Straßen zeigen. Wir haben einen immensen Respekt für sie und ihr Wohlergehen und ihre Sicherheit muss das wichtigste Ziel sein.

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Das Faszinierende an dieser Konferenz in diesem Jahr ist nicht nur die Technologie, welche dies möglich macht, sondern es sind Frau Rajavi und ihre Mitstreiter, welche diesen Weg der Kommunikation organisierten und dabei alle Herausforderungen gemeistert haben. Es ist ein großartiger Job, den sie gemacht haben und ich beglückwünsche alle Menschen, die daran mitgearbeitet haben. Alle meine internationalen Freunde und Kollegen sollten stolz darauf sein, dass wir heute hier sein dürfen.
Eines der erstaunlichsten Dinge in dieser Veranstaltung ist, dass es nicht nur um einen Jahrestag geht. Wir gedenken auch nicht an ein vergangenes Ereignis. Wir schauen vor allem in die Zukunft. Wir verfolgen ein Ziel und neue Meilensteine, die uns jedes Jahr näher an den freien und demokratischen Iran bringen. Heute gehen wir einen weiteren Schritt in diese Richtung. Ich möchte mich den Aussagen von Gouverneur Ridge anschließen und den Vertretern von Albanien danken, die mit ihrem Präsidenten, ihrem Premierminister und deren Aktionen lauter als Worte sprechen. Die heroische Arbeit, welche das albanische Volk und seine Anführer geleistet haben, indem sie der MEK Schutz boten, ist legendär. Bereits im 2. Weltkrieg dankten wir ihnen für ihren Beitrag und nun tun wir dies erneut, weil ihre Führung den Mut hatte, ihnen Schutz zu gewähren.
Es gibt einen Song, den sie vielleicht schon einmal gehört haben. Darin heißt es:“ Du musst kein Wetterexperte sein, um zu wissen, aus welcher Richtung der Wind weht.“ Der Wind bläst heute stärker und er wird von den Kräften der Freiheit im Iran getragen, so wie eine Möwe, die über den Persischen Golf fliegt und die immer schneller wird, weil sie den Moment nutzt und der Wind der Freiheit bläst auch im Iran immer stärker. Wir schauen auf die positiven Dinge, die kommen werden und auch der US Kongreß hat mit seiner Resolution vor einigen Tagen über die Parteigrenzen hinweg seine Unterstützung für die Freiheit im Iran ausgedrückt.
Gestern startete der Prozeß gegen Assadollah Assadi in Belgien, der nun den neuen Titel des Terror – Diplomaten trägt . Es braucht ein kriminelles Regime aus Teheran, welches auf die Idee kommt, einen Diplomaten in einem Terroristen zu verwandeln und er ist nur einer von vielen, die gegen die Kräfte der Freiheit aktiv sind. Doch der Prozeß in Belgien ist sehr wichtig, denn es geht darum, diese Akteure zur Rechenschaft zu ziehen, worüber ich gleich noch detaillierter reden werde.

Auf einem anderen Event im Juni, also vor einigen Wochen, fand die International Atomic Energy Administration (IAEA) heraus: „Der Iran hat seinen Bestand an angereichertem Uran erhöht und damit erneut das Abkommen mit den Weltmächten verletzt.“. Dies ist keine Organisation der USA, keine Organisation der MEK, es ist eine Organisation in den Vereinten Nationen. Es ist keine große Überraschung, dass man diesem Abkommen nicht vertrauen konnte.
Ich möchte zum Schluss noch einmal auf etwas zurückkommen, das Sie gesagt haben, Frau Rajavi. Sie haben über die Verbrechen dieses Regimes und seiner Vertreter gesprochen: 120.000 Menschen wurden massakriert, viele davon Mitglieder der MEK; 30.000 politische Gefangene wurden getötet, Terroranschläge auf Ashraf 1 und 2 verübt, Tausende und Abertausende von Menschen verwundet und getötet und verstümmelt. Und Sie sagten etwas, von dem ich weiß, dass es Ihnen sehr nahe geht, aber auch jedem von uns auf dieser Konferenz. Es muss jemand zur Rechenschaft gezogen werden. Dafür muss jemand die Entscheidung treffen und über die Ressourcen und die Willenskraft verfügen, um diese Verbrecher zur Verantwortung zu ziehen. Dies ist ein Verbrechen von einer solchen Größe, dass es nicht mit einer Wahrheitskommission abgetan ist. Es kann nicht mit einem Buch, einer Fußnote oder einem Film bearbeitet werden. Dies sind Verbrechen der schlimmsten Art. Sie konkurrieren mit den Verbrechen des Nationalsozialistischen Deutschland, denen in Bosnien und Ruanda und vielen, vielen anderen, die an anderen Orten geschehen sind.
Wir sollten ein Dokumentationszentrum von höchster Güte für Verbrechen gegen die Menschlichkeit einrichten. Wir sollten die Beweise analysieren, die Sie bereits gesammelt haben. Ich habe einige davon in Ashraf 3 gesehen. Wir sollten die Aussagen von Opfern und Augenzeugen aufzeichnen. Es muss eine systematische forensische Untersuchung, eine Aufzeichnung und Dokumentation mit Videos und digitalen Beweisen geben.
Die Menschen, die all diese Verbrechen begangen haben, die Tausende und Abertausende von Menschen ermordet haben, haben dies nicht heimlich getan. Sie haben es nicht einmal sehr klug gemacht. Sie haben es mit großer Arroganz getan, der Arroganz, die das Böse hervorbringt.
Die Dokumentation ist verfügbar. E-Mails, Texte, Aussagen, Bilder, Fotos und Videos sollten in einem Dokumentationszentrum zusammengestellt werden, vielleicht sogar von einem Dritten, um seine Glaubwürdigkeit zu erhöhen. Und irgendwann, wenn wir genug Meilensteine markiert haben, dann sollten die Verantwortlichen vor Gericht gestellt werden, so wie die Person, die jetzt in Belgien vor Gericht gestellt wird. Vielen Dank, Frau Rajavi. Vielen Dank für Ihre Führung und Ihre Inspiration.