Thursday, September 23, 2021
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Internationale Online-Konferenz und die im Iran verbreitete Unterstützung der MEK und des Regimewandels

Am Samstag, den 5. September bekundeten Vertreter von mehr als 300 iranischen Gemeinden aus aller Welt ihre Unterstützung der Aufstände des iranischen Volks, deren Ziel in dem Sturz des Mullah-Regimes besteht; sie bekannten sich außerdem während einer Online-Konferenz zu ihrer Unterstützung der wichtigsten Oppositionsgruppe, der Organisation der Volksmojahedin des Iran (PMOI/MEK) und ihrer Widerstandseinheiten. Die an der Konferenz Teilnehmenden gehörten drei Generationen der Iraner an; sie forderten die sofortige Intervention internationaler Organisationen zur Befreiung der politischen Gefangenen im Iran.

An der Online-Konferenz zum Beginn des 56. Jahrestages der Gründung der MEK nahmen Vertreter iranischer Gemeinschaften aus ganz Europa, den Vereinigten Staaten, Kanada und Australien teil.

Einige der Städte, aus denen die an der Konferenz Teilnehmenden kamen: Berlin, Paris, London, Rom, Stockholm, Göteborg, Amsterdam, Den Haag, Oslo, Brüssel, Bukarest, Helsinki, Frankfurt, Hamburg, Stuttgart, Washington, Los Angeles, San Francisco, Houston, Dallas, Ottawa, Montreal, Winnipeg, Vancouver, Sydney und Melbourne.

Das Programm verband die iranischen Gemeinschaften aus aller Welt mit Ashraf 3, dem Wohnort von tausenden von Mitgliedern der MEK in Albanien.

Zu Beginn der Konferenz sprach Badri Pourtabakh, Generalsekretär der PMOI/MEK. Er sagte: „Wir bezeigen den Gründern dieser Organisation unseren tiefsten Respekt. Sie haben der Geschichte unseres Volkes einen neuen Weg gebahnt – den Weg des Kampfes gegen Diktatur und Fundamentalismus. Ihre Namen werden in unserer Geschichte immer strahlen.

Unsere Organisation hat bewiesen, daß die Fundamentalisten, die den Iran beherrschen, unser Volk nicht repräsentieren. In der PMOI/MEK setzt sich die Geschichte der 100 Jahre des Kampfes um die Freiheit im Iran fort. Die MEK sind der Tradition des Freiheitskampfes treu geblieben und hüten sein Erbe.“

Die Schlüsselreden wurden von Frau Maryam Rajavi, der gewählten Präsidentin des iranischen Widerstands, und Frau Zahra Merrikhi, Generalsekretärin der MEK, gehalten.

Maryam Rajavi, gewählte Präsidentin des iranischen Widerstandes

Frau Rajavi sagte in ihrer Rede:

„Wir ehren die großen Gründer der MEK: Mohammad Hanifnejad, Saeed Mohsen und Asghar Badizadegan, die zu diesem historischen Durchbruch die Initiative ergriffen.

Wie inspirierend ist es zu wissen, daß Massoud Rajavi, der Leiter des iranischen Widerstands, diese Organisation – den Schlägen von zwei Diktaturen trotzend – wiederbelebt und zu dem Höhepunkt des Kampfes gegen die reaktionären Mullahs geführt hat!

Heute erleben wir, wie das religiöse Regime auf tausend verschiedene Weisen einräumt, daß die Struktur der PMOI/MEK sein Hauptproblem darstellt. Es müsse ausradiert und enthauptet werden, damit das Regime überleben könne. Darin besteht das Ziel aller Söldner des Regimes.

Die Aufstände, die sich seit Dezember 2017 im Iran ereigneten, beweisen deutlich, daß während der Demonstrationen die Ansichten und die Politik der PMOI/MEK öffentlich unterstützt werden – besonders von der jungen Generation. Von ihnen geht der Fortschritt der PMOI/MEK aus; sie tragen den Widerstandseinheiten die Zunahme ihrer Tätigkeit ein.

Heute wird der Iran von Armut, Repression und der Epidemie des Coronavirus heimgesucht. Die sozio-ökonomischen Unterschiede sind so groß wie nie zuvor. Der Apparat der Repression, der das religiös-faschistische Regime der Mullahs schützt, steht keine Sekunde lang still. Die Justiz des Regimes hat einen Schutzwall aus Todesurteilen errichtet.

Inspiriert durch das Opfer tausender von Märtyrern der PMOI, breiteten sich die Aufstände und Revolten im Iran aus. Am Horizont ziehen neue Aufstände herauf. Von Beirut bis Basra, Najaf und Kerbela versinkt das religiöse Regime im Schlamm. In Beirut rufen die jungen Leute: Sie müssen alle weg!

Und die jungen Leute im Iran zünden die Zentren und Hauptquartiere des bösen Mullah-Regimes und seiner Söldner an und rufen: Das iranische (Regime) muß weg!

Während die PMOI/MEK ihr 56. Jahr antritt, befindet sich das religiöse Regime in einem Engpaß und in den Fängen politischer, wirtschaftlicher und internationaler Krisen.

Khamenei ist nicht in der Lage, irgendeine Änderung anzubieten, um der Unzufriedenheit der Gesellschaft entgegenzukommen.

Seine Entscheidung, kriminelle Funktionäre des IRGC an die Spitze verschiedener Institutionen – einschließlich des Parlaments – zu setzen, entstammt nicht einer Position der Stärke, sondern äußerster Schwäche. Sie bedeutet den Versuch, die Kontrolle über verschiedene Teile der Gesellschaft zu verstärken, um den Zusammenbruch des Regimes zu verhindern. Gleich Qassem Soleimani sind größere Projekte wie das Nuklearabkommen JCPOA und die gemäßigte Regierung von Rouhani gescheitert; von ihnen bleibt nichts als Leichen.“

 

Zahra Merrikhi, Generalsekretärin der PMOI/MEK

Zahra Merrikhi, Generalsekretärin der MEK sprach über deren Geschichte und den von ihnen während der vergangenen vierzig Jahre ausgeübten Widerstand. In ihrer Rede heißt es:

„Nicht ohne Grund warnen die Führer des Regimes beständig vor der zunehmenden Unterstützung, die die MEK vom Volk erfahren, und vor der Rolle, die ihre Widerstandseinheiten in der Organisation des Aufstands und der gegen die Regierung gerichteten Demonstrationen spielen. Die Mullahs wissen besser als irgendjemand sonst, daß sie in ihrem Kampf gegen die MEK vollständig gescheitert sind, und daß der Tag, an dem das iranische Volk sich erheben wird, um sie zu stürzen, nicht mehr fern ist. Wirklich werden das iranische Volk und sein Widerstand, der von den MEK angeführt wird, das Regime stürzen; nichts kann sie darin hindern.“

Während der Konferenz sprachen zur Unterstützung der MEK mehr als 50 Vertreter iranischer Gemeinschaften; sie stellten fest, daß das iranische Volk den Regimewandel und die Errichtung von Demokratie und Freiheit im Iran will. Außerdem betonten sie: „Die Unterstützung der MEK und ihrer Widerstandseinheiten, die im Sinne des Regimewandels hart arbeiten, ist die nationale Pflicht eines jeden Menschen, dessen Herz für die Freiheit im Iran schlägt.“

In der gemeinsamen Erklärung der iranischen Gemeinschaften aus aller Welt heißt es:

„Während der Aufstände von 2017 sowie im November 2019 und im Januar 2020 brachte das iranische Volk seine Sehnsucht nach einem Sturz des iranischen Regimes in folgenden Slogans zum Ausdruck: „Nieder mit Khamenei und Rouhani“ – „Reformer und Hardliner – das Spiel ist aus“ – „Nieder mit den Unterdrückern – sei es der Schah oder der Höchste Führer“. Allein in dem Aufstand von November 2019 ermordeten die Revolutionsgarden mehr als 1500 junge Menschen. Darin setzten sich die 120 000 von religiösen Regime begangenen politischen Hinrichtungen fort. Außerdem hat das iranische Volk seinen Widerstand gegen den Export des Terrorismus und die Kriegstreiberei bekundet – mit den Slogans: „Verlaßt Syrien, denkt an uns“ und „Weder für Gaza noch für den Libanon – ich gebe mein Leben für den Iran“. Die Interventionen, auf die mit diesen Slogans angespielt wurde, gehörten zu dem Kampf des Regimes um sein Überleben, der jedes Jahr Milliarden Dollars kostet und im Volk die Armut, Arbeitslosigkeit und Inflation vergrößert, während mehr als eine seiner Hälften unterhalb der Armutsgrenze lebt.

Die Erklärung der iranischen Gemeinschaft schließt mit den Worten: „Die endgültige Lösung der iranischen Krise besteht in dem Sturz des religiösen Regimes durch das iranische Volk und seinen Wider-stand. Die internationale Gemeinschaft muß das Recht des iranischen Volkes auf den Kampf gegen den religiösen Faschismus und auf die Errichtung von Demokratie und Volksherrschaft im Iran anerkennen. Es ist die nationale Pflicht aller, die sich für die Freiheit im Iran engagieren, die MEK und ihre Widerstands-einheiten, die hart arbeiten, um den Wandel des Regimes herbeizuführen, zu unterstützen. Der Zehn-Punkte-Plan von Frau Maryam Rajavi, der gewählten Präsidentin des Nationalen Widerstandsrates, für die Zukunft des Iran, dessen Ziel die Errichtung einer pluralistischen Republik ist – mit der Trennung von Religion und Staat, der Gleichberechtigung von Männern und Frauen, der Freiheit der Meinung und des Glaubens, der Gleichheit aller Nationen und Religionen und dem Prinzip der Freiheit von Atomwaffen – betont die Garantie der Demokratie im Iran und Frieden und Freundschaft in der Region und in der Welt.“