Saturday, December 4, 2021
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Iran: 16 Hinrichtungen in einer Woche zur Einschüchterung und Verhinderung von Volksaufständen


Das klerikale Regime ließ im Zeitraum vom 11 – 18. Oktober mindestens 16 Gefangenen in verschiedenen Städten des Iran hinrichten

Am 10. Oktober wurden Esmail Ghassabi-Sini im Dastgerd Gefängnis in Isfahan, Omid Sarani im Birjand Gefängnis, Ebrahim Rakhshani im Ghayen Gefängnis und Mohammad Latifi (23) zusammen mit anderen Gefangenen im Dizelabad Prison in Kermanshah hingerichtet. Auch Manouchehr Kazemi, der zuvor sechs Jahre lang im Ghezel Hesar Gefängnis in Karaj in Haft saß, sowie zwei weitere Gefangene in zwei weiteren Gefängnissen in Ghom wurden gehängt, darunter ein Gefangener mit afghanischer Staatsbürgerschaft.
Zudem wurden am 14. Oktober vier Gefangene im Dastgerd Gefängnis vom klerikalen Regime hingerichtet. Es handelt sich um Hossein Shamsi, Ali Mokhtari, Hossein Amiri und Yavar Dehzadeh. Am 17. Oktober wurden drei weitere Gefangene mit den Namen Younes, Soheil Hojjatfar (39) und Hamed Jafarzadeh (41) im Zanjan Gefängnis hingerichtet. Zudem wurde Musa Shahbakhsh im Gefängnis von Zahedan gehängt.
Das steigende Tempo der Hinrichtungen zeigt die Angst des Regimes vor der Wut und Abscheu des Volkes gegenüber dem teuflischen System des Velayat-e-Faqih. Die Installation von Ebrahim Raisi, dem Henker des Massakers von 1988 sowie die Intensivierung von Folter und Hinrichtungen dienen dazu, eine Atmosphäre des Terrors zu schaffen. Khamenei versucht so, Volksproteste vor ihrer Entstehung zu verhindern.
Der iranische Widerstand fordert erneut die Vereinten Nationen und alle Menschenrechtsorganisationen auf, dringende Maßnahmen einzuleiten, damit die willkürlichen und kriminellen Hinrichtungen im Iran gestoppt werden. Das Regime überlebt nur durch den Einsatz von Folter, Hinrichtung und Mord und muss daher von der internationalen Gemeinschaft ausgeschlossen werden. Die brutalen Menschenrechtsverletzungen im Iran müssen vor dem UN Sicherheitsrat debattiert und die Anführer des Regimes für vier Jahrzehnte der Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Genozid zur Verantwortung gezogen werden.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran (NWRI)
19. Oktober 2021