Wednesday, August 4, 2021
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Iran: Feier des 40. Jahrestages des Beginns des landesweiten Widerstands

Iran: Feier des 40. Jahrestages des Beginns des landesweiten Widerstands
Feier des 40. Jahrestages des Beginns des landesweiten Widerstands gegen das Kleriker Regime, der Demonstration von 500 000 Menschen in Teheran und des Tages der Märtyrer und politischen Gefangenen

Maryam Rajavi:

• Durch ihren landesweiten Boykott der Scheinwahlen haben die Menschen im Iran ihre Entschlossenheit demonstriert, das Regime zu stürzen. Der Boykott ist eine weitere Darstellung des ruhmreichen Aufstands vom November 2019. In diesem Boykott kann man die Schritte bevorstehender Aufstände hören.
• Die Scheinwahlen des Kleriker Regimes und die Aufstellung des Henkers beim Massaker von 1988 als seinen Präsidenten sind ein Versuch, der zum Scheitern verurteilt ist, und sie werden das Regime nicht retten. Raisi ist keine Lösung für das Regime, sondern ein Symbol für die Sackgasse, in der das Regime steckt. Seine Ernennung zeigt an, dass Khamenei nicht einmal den loyalen Mitgliedern seines inneren Kreises traut. Es kann nur jemand Präsident des Regimes werden, der eingetaucht ist im Blut der umgebrachten Mitglieder und Unterstützer der MEK.
• Gleichzeitige Kundgebungen von Unterstützern des Widerstands in großen europäischen Hauptstädten, in denen dazu aufgerufen wird, Raisi, den Mörder der Mudschahedin, zur Rechenschaft zu ziehen.


Iran: Feier des 40. Jahrestages des Beginns des landesweiten Widerstands

Am Sonntag, dem 20. Juni 2021, wurde in Ashraf 3 eine große Versammlung abgehalten für den 40. Jahrestag des 20. Juni 1981, des Beginns des landesweiten Widerstands gegen die religiöse Diktatur, die im Iran herrscht, und für den „Tag der Märtyrer und politischen Gefangenen“. Frau Maryam Rajavi, die gewählte Präsidentin des Nationalen Widerstandsrats Iran (NWRI), war anwesend und hielt bei der Veranstaltung eine Rede. Iranische Unterstützer der Mujahedin-e Khalq (MEK/PMOI) und des NWRI aus der ganzen Welt haben sich auch online dazu geschaltet. Am 20. Juni 1981 hatten mehr als eine halbe Million Unterstützer der MEK eine Demonstration in Teheran veranstaltet, um gegen die Unterdrückung grundlegender Freiheit zu protestieren. Auf direkte Anordnung Khomeinis hat sich der friedliche Marsch in ein Blutbad verwandelt.
Bei der heutigen Veranstaltung, die zwei Tage nach der Wahlmaskerade des Regimes abgehalten wurde, verwies Frau Rajavi auf den landesweiten Boykott der Scheinwahlen, der einen historischen Glückwunsch wert sei. Einen Massenmörder und Verbrecher gegen die Menschlichkeit zu ernennen, deutet darauf hin, dass die religiöse Diktatur in einer Abwärtsspirale ist und dass sie weggefegt werden müsse, erklärte sie.


Frau Rajavi fügte hinzu, dass mit dem Auftauchen aus dieser schändlichen Wahl die religiöse Diktatur noch verwundbarer und brüchiger sei. Ihr ist bestimmt, dass sie noch schlimmere Verbrechen begehen wird mit dem Henker des Massakers von 1988 am Ruder. Raisi muss zur Rechenschaft gezogen werden vor dem internationalen Gerichtshof.
Die gewählte Präsidentin des NWRI führte aus, dass die Scheinwahl des Kleriker Regimes und die Einsetzung des Henkers des Massakers von 1988 und des Massenmörders an der MEK als Präsidenten ein Versuch sei, der zum Scheitern verurteilt ist, und dass sie das Regime nicht retten werden. Genau wie die Ernennung von General Az’hari [in den letzten Monaten der Herrschaft des Schahs] die Diktatur des Schahs nicht gerettet habe, werde die Ernennung des Henkers des Massakers von 1988 Khameneis Diktatur nicht retten. Keine andere innere Entwicklung des Regimes hätte mehr Licht auf seinen politischen Untergang und seinen bevorstehenden Sturz werfen können. Er ist keine Lösung für das Regime, sondern ein Symbol für die Sackgasse, in dem das Regime steckt, und dafür, dass ihm die Optionen ausgehen. Darüber hinaus zeigt seine Ernennung, dass Khamenei nicht einmal den Mitgliedern seines inneren Zirkels traut. Nur jemand, der ins Blut der umgebrachten MEK Mitglieder und Unterstützer getaucht ist, kann Präsident des Regimes werden. Deshalb akzeptierte Khamenei sowohl den Skandal der Ernennung dieser Person als auch die Schande einer boykottierten Wahl. Durch den landesweiten Boykott der Scheinwahlen demonstrierten die Menschen im Iran ihre Entschlossenheit zum Sturz des Regimes. Der Boykott ist eine weitere Darstellung des ruhmreichen Aufstands im November 2019. In diesem Aufstand kann man die Schritte bevorstehender Aufstände hören.


Sie ergänzte: Um die Reihen seines Regimes für die Kontrolle von Volksaufständen zu schließen, öffnete Khamenei auf der einen Seite den Weg für die Ausbreitung des Coronavirus im Iran, was bis jetzt den Tod von mehr als 300 000 Landsleuten verursacht hat, und setzte auf der anderen Seite Ebrahim Raisi, den Henker beim Massaker von 1988, als Präsidenten ein. Mehr als irgendjemand sonst weiß Khamenei um den Zustand des Zerfalls und um die Fehler seines Regimes ebenso wie um die Bereitschaft der Gesellschaft, es zu stürzen. Deshalb hat er eine Verteidigungsposition eingenommen mit der Schließung der Reihen an der Spitze des Regimes und der Zuflucht bei einem Krieg gegen die iranische Gesellschaft und die internationale Gemeinschaft.
Mit Verweis auf Forschungen iranischer Akademiker an Universitäten in den USA und im VK, die darauf hindeuten, dass die Zahl derer, die im November 2019 getötet wurden, etwa dreimal so hoch war als die 1500, die von der PMOI damals genannt wurden, erklärte die gewählte Präsidentin des NWRI: Die Entfernung seiner rivalisierenden Fraktion aus dem Parlament der Mullahs, das Töten der Protestierer, die Strategie des Erzeugens massenhafter Todesfälle durch das Coronavirus, der Diebstahl aus den Taschen der Menschen und die Plünderung ihres Reichtums, Raketenangriffe auf Schiffe, Öltanker oder Zentren im Besitz benachbarter Länder und der USA ebenso wie das Lostreten des Atomprogramms, all das ist Teil einer Strategie, deren politischer Ausdruck die Präsidentschaft des Henkers beim Massaker von 1988 ist. Diese Strategie hat jedoch keinerlei sozioökonomische oder internationale Unterstützung. Stattdessen ist es eine Strategie, die das Regime brüchiger macht und seinen Konflikt mit der iranischen Gesellschaft um vieles vertiefen wird.


Iran: Feier des 40. Jahrestages des Beginns des landesweiten Widerstands

Am Sonntag hielten Unterstützer der MEK und des Iranischen Widerstands Kundgebungen in größeren europäischen Hauptstädten und in Großstädten ab, darunter in London, Köln, Wien, Oslo, Genf und anderswo, bei denen sie die internationale Gemeinschaft aufforderten, alle Verhandlungen und alles Appeasement mit einem Regime zu beenden, dessen Präsident einer der schlimmsten Verbrecher gegen die Menschlichkeit ni der Moderne ist.
Bei der heutigen Versammlung hielten Dutzende von Vertretern von Jugendorganisationen in verschiedenen Ländern Reden zum Gedenken an den Jahrestag des Widerstandstages. Am Ende der Versammlung in Ashraf 3, zollten die Teilnehmer den 120 000 Märtyrer des Iranischen Widerstands ihren Tribut, die ihr Leben gegeben haben auf dem Weg zur Freiheit im Iran.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrats Iran (NWRI)
20. Juni 2021