Thursday, September 23, 2021
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Iran: Rentner und Pensionäre protestieren achte Woche in Folge in 21 Städten in 15 Provinzen


“No nation has seen so much injustice,” “We can only obtain our rights by coming out onto streets,” We will not rest until we obtain our rights”
„Keine Nation erlebt eine solche Ungerechtigkeit“, „Wir können unsere Rechte nur erlangen, wenn wir auf die Straße gehen“, „Wir werden nicht ruhen, bis wir unsere Rechte erlangt haben“
Am Sonntag, den 14. März 2021 gingen in der achten Woche in Folge Rentner und Pensionäre in Teheran und weiteren 20 Städten des Landes auf die Straße, um gegen eine fehlende Antwort auf ihre verschlechterten Lebensbedingungen, ihre niedrigen Löhne und die hohen Preisen zu protestieren. Sie hielten Plakate in die Luft, in denen sie die Einhaltung ihrer Rechte forderten.
Außer in Teheran protestierten die Rentner und Pensionäre in Khorramabad, Karaj, Yazd, Ahvaz, Tabriz, Arak, Isfahan, Rasht, Mashhad, Ardabil, Kermanshah, Sanandaj, Shooshtar, Ilam, Kerman, Abhar, Bojnurd, Shush, Hafttapeh, Abadan und Dezful vor den örtlichen Abteilungen für soziale Sicherheit.
In ihrem Protest und dem heutigen Marsch riefen die Rentner:“ Drohungen und Unterdrückung sind nicht mehr länger wirksam“, „Wir können unsere Rechte nur erlangen, wenn wir auf die Straße gehen“, „Wir werden nicht ruhen, bis wir unsere Rechte erlangen“, „Die inhaftierten Arbeiter müssen frei gelassen werden“, „Genug der Unterdrückung, unsere Tische sind leer“, „Wir halten alle zusammen“, „Unsere Löhne sind in Rial, unsere Ausgaben in Dollar“, „Hohe Preise, Inflation, das beeinflusst das Leben der Menschen“, „Die Armutsgrenze liegt bei 130 Millionen Rial, unsere Löhne bei 30 Millionen Rial“, Wie können wir mit Löhnen unter 30 Millionen Rial leben?“, „Rentner erhebt euch, verteidigt eure Rechte“, „Die Regierung verrät uns und das Parlament unterstützt sie“, „Genug der Versprechen, unsere Teller sind leer“ und „Keine Nation erlebt eine solche Ungerechtigkeit“.
Einer der Rentner sagte in Arak bei einer Rede:“ Gestern sprang ein junges Mädchen in Shiraz von einer Brücke. Warum muss es so sein? Der Grund ist Armut, Arbeitslosigkeit und Verarmung. Wie lange wollen sie uns noch eine Antwort vorenthalten? Sind sie so gefühllos?“
Maryam Rajavi, die gewählte Präsidentin des Nationalen Widerstandsrates Iran (NWRI), beschrieb die fortgesetzten Proteste der Rentner als einen Akt des Protestes einer ganzen iranischen Nation gegen die Ausplünderung ihrer Rechte durch den herrschenden religiösen Faschismus. Sie ergänzte, dass die protestierenden Rentner „Keine Nation erlebt eine solche Ungerechtigkeit“ riefen. Die Präsidentin des NWRI unterstrich, dass so lange die Mullahdiktatur an der Macht ist, so lange werden Arbeitslosigkeit, Inflation, Korruption, Ungerechtigkeit und Klassenunterschiede weiter steigen.
Sekretariat des Nationalen Widerstandsrat Iran (NWRI)
14. März 2021