Wednesday, June 3, 2020
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Menschenrechte im Iran: 9 Gefangene erhängt, darunter zwei Frauen

NWRI – Die Henker des iranischen Regimes haben in den letzten zwei Tagen neun Gefangene, darunter zwei Frauen,

in den Städten Karaj und Varanim erhängt.

Nach Berichten aus dem Inneren des Regimes wurden am Donnerstag mindestens fünf Gefangene im Gefängnis Gezel-hasar in der Stadt Karaj erhängt. Zudem wurden eine Frau und ein Mann in dem Gefängnis Gohardasht in der gleichen Stadt erhängt. Zwei Gefangene einschließlich einer Frau wurden am Mittwoch in Varanim erhängt.

Berichte lassen erkennen, dass mindestens 22 Gefangene am Mittwoch in das Gefängnis Gohardasht gebracht wurden, wo sie ihre Hinrichtung erwartet.

Ebenfalls am Mittwoch wurden zwei junge iranische Männer im Alter zwischen zwanzig und dreißig in der Stadt Hamadan unter dem Vorwurf, sie seien ‚böse‘, öffentlich erhängt, gab die Justiz des Regimes in einer Erklärung bekannt. 

Die Opfer, die als Vahid Q., 24, und Bahman Moussavi, 22, identifiziert worden sind, wurden in dem Stadtteil Resalat von Hamadan aufgehängt. Die staatlichen Medien haben Berichte über öffentliche Hinrichtungen, die in Hamadan vollstreckt worden sind, veröffentlicht, während über die Hinrichtungen in Karaj und Varanim nichts berichtet worden ist.

Die Verletzungen der  Menschenrechte  im Iran haben ein neues Ausmaß angenommen, seit Hassan Rohani sein Amt als Präsident des iranischen Regimes angetreten hat.

Unter dem sogenannt ‚moderaten‘ Hassan Rohani sieht sich das Land der höchsten Zahl an Hinrichtungen  pro Jahr gegenüber verglichen mit der Regierungszeit irgendeines Präsidenten in den letzten 25 Jahren.