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  • Last Modified: Donnerstag 18 Juli 2019, 20:58:47.
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Iran: Eine Delegation der IAEA soll einen Tag nach der Explosion von Parchin mit Regierungsvertretern zusammentreffen


Foto: Ali Safavi vom Nationalen Widerstandsrat des Iran 2005 auf einer Pressekonferenz in Wien über die geheimen nuklearen Tätigkeiten des iranischen Regimes in Parchin; das Foto wurde in „Newsweek“ veröffentlicht.

 

Eine Delegation von Experten der Internationalen Atomenergie-Behörde (IAEA) soll sich am Dienstag mit Vertretern des iranischen Regimes in Teheran treffen; es soll sich um ungelöste Fragen bezüglich der militärischen Dimension des Nuklearprogramms des geistlichen Regimes handeln. 

Der Besuch, den General Tero Varjoranta leitet, findet einen Monat statt, nachdem das iranische Regime die bis zum 25. August reichende Frist, innerhalb der sie dem Wachhund der Vereinten Nationen über die Angelegenheit Auskunft erteilen sollte, verstreichen ließ.

In Brüssel sagte Federica Mogherini, die designierte Kommissarin der Europäischen Union für auswärtige Angelegenheiten, wenn bis zum 24. November keine Vereinbarung zustande kommen  werde, „wird darnach das Vorwärtskommen äußerst schwierig sein“. 

Im vorigen Monat forderte der Leiter der Nuklearbehörde der UNO das iranische Regime auf, über die Arbeit an Atomwaffen Auskunft zu geben. 

Yukiya Amano sagte, das iranische Regime habe einige Maßnahmen in einer Vereinbarung zugesagt, doch sie seien größtenteils auf Gelände bezogen, die mit der Arbeit an Waffen nichts zu tun haben. 

Während das iranische Regime seine Untersuchung der auf die Herstellung von Atomwaffen bezogenen Arbeit durchkreuzt, warnte er in der vorigen Woche das Regime, entweder mitzuarbeiten oder mit einer auf unvollständiger Information basierenden Entscheidung rechnen zu müssen. Er sagte, die Untersuchung, die auf die Möglichkeit der Herstellung von Atomwaffen bezogen sei, „ist kein endloser Prozeß“. 

In einem Bericht der IAEA vom 5. September heißt es, Teheran verfehle eine vollständige Antwort auf die auf sein Nuklearprogramm bezogenen Fragen. 

Der Besuch findet einen Tag nach einer Explosion statt, die sich am Sonntag-Abend in der Militär-Anlage von Parchin – in einer „Einheit zur Produktion von explosivem Material“ – ereignete und zwei Menschen das Leben kostete – so die staatliche Nachrichtenagentur ISNA. 

ISNA zitiert wie folgt die „Organisation der Verteidigungsindustrie“: „Durch den Unfall haben zwei Arbeiter dieser Produktionseinheit das Leben verloren“; Einzelheiten werden nicht genannt. 

Nach Bericht einer Reihe von Teheraner Bürgern war die Explosion so gewaltig, daß sie kilometerweit davon gehört wurde und kilometerweit entfernte Fenster erschüttert wurden. Nach diesen Bewohnern war das Explosionsfeuer noch in großer Entfernung zu sehen.

Einer Reihe von Bürgern zufolge wurde über das Parchin umgebende Gebiet der Ausnahmezustand verhängt. 

Parchin ist ein riesiges militärisches Testgelände, 30 km südöstlich von Teheran; es ist 42 qkm groß. 

Die Internationale Atomenergie-Behörde beharrt seit 2012 auf dem Besuch eines besonderen Teils von Parchin am nördlichen Ende des Komplexes. Nach von der IAEA im Jahre 2011 erhaltenem Beweismaterial diente mindestens ein Gebäude auf dem Gelände von Parchin der Erprobung von hochexplosivem Sprengstoff – bezogen auf die Entwicklung einer Atombombe.        

 

 

 

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