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  • Last Modified: Sonntag 14 Juli 2019, 07:59:53.
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In einem Leitartikel wird Irans Atomprogramm rekapituliert

Eine „kompromisslose Haltung” (get-tough stance) wird der US Regierung in Bezug auf die laufenden Atomverhandlungen mit dem iranischen Regime anempfohlen in einem neuen Leitartikel der Chicago Tribune „Remember the threat from Iran “ (Erinnerung an die Bedrohung, die vom Iran ausgeht). Jede Bemühung um Konzessionen oder Verlängerung der Frist für eine Vereinbarung wäre „sogar noch gefährlicher“ als die Gräueltaten,

die ISIS schon zur Schau gestellt hat.

Das frühere Fristende ist im Juli abgelaufen und das nächste ist für den 24. November angesetzt, aber die Gespräche sind bislang „vage“ geblieben. Jede weitere Verlängerung der Frist sollte abgelehnt werden, stattdessen wäre, wenn es im nächsten Monat zu keinem Ergebnis kommt,  eine Verstärkung der Sanktionen gegen das iranische Regime ratsam.

Das Regime hat die Karte ausgespielt, es würde, falls die Vereinigten Staaten nachsichtig gegenüber seinem Atomprogramm sind, den Aufstand von ISIS bekämpfen. Das ist jedoch ein leeres Argument. 

Das iranische Regime behauptet, das Atomprogramm diene friedlichen Zwecken, aber jeder Nachweis dafür wird den Inspektoren der Internationalen Atomenergie Organisation gegenüber verborgen gehalten, die seit Jahren auf Antworten warten über seine vergangene Forschung an Sprengmechanismen, die ein atomares Gerät in Gang setzen würden. Jede weitere Verlängerung würde den Mullahs bei ihrer Hinhaltetaktik in die Hände spielen und ihnen noch mehr Zeit zur Entwicklung einer Atomwaffe geben.

Die frühere Forderung nach einem absoluten Abbau aller seiner Apparaturen zur nuklearen Anreicherung wurde in den Verhandlungen aufgegeben. Die letzte Konzession der westlichen Länder erlaubt dem Iran, seine 20 Tausend  Zentrifugen zu behalten. Stattdessen sollen die Verbindungsstücke neu angeordnet werden, um jede Bedrohung zu verringern. Der Leitartikel stellt fest, dass eine Lösung dieser Verbindungen in wenigen Tagen rückgängig gemacht werden könne, so dass der Iran in einer so kurzen Zeit wie zwei Monaten wieder einer Atombombe haben könne, wie Experten voraussagen.

Die Alternative bestünde darin, dem Iran eine Deckelung der Urananreicherung zu verordnen. Das wäre aber schwierig durchzusetzen, besonders wenn der Iran sich dafür entscheiden würde, sein Atomprogramm heimlich zu manipulieren. Selbst wenn es ein Abkommen gäbe, das die atomare Kapazität des Iran eine Zeit lang beschränken würde und das durchsetzbar wäre, würden, worauf die Washington Post hinweist, benachbarte Länder dies zum Anlass nehmen, ihre eigenen Waffen zu entwickeln, was zu einem möglichen Wettlauf um Atomwaffen im Mittleren Osten  führen würde.

Sanktionen haben das iranische Regime  überhaupt erst an den Verhandlungstisch gebracht. Wenn es keine Fortschritte bei den Gesprächen gibt, sollte das nur als Zeichen dafür genommen werden, dass die Sanktionen nicht ausreichen und verstärkt werden sollten.

 

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