Thursday, September 23, 2021
StartNachrichtenProteste in Teheran zeigen die Unruhe in der Gesellschaft

Proteste in Teheran zeigen die Unruhe in der Gesellschaft

 


Am Montag sind in Teheran Proteste losgegangen, wo Menschen Slogans wie „Nieder mit dem Diktator“ angestimmt haben.
Aber wie begannen diese Proteste und wofür stehen sie?
Der Ausgangspunkt dieser Proteste war der Stromausfall im Aladdin Mobil Markt. Schnell wurden die Slogans politisch und nahmen den Obersten Führer der Mullahs Ali Khamenei ins Visier.
Die Proteste schockierten die Sicherheitskräfte des Regimes. Die Protestierer marschierten von der Istanbul Kreuzung zur Baharestan Straße, das Parlament des Regimes liegt.
Filmaufnahmen aus dem Iran zeigen junge Protestierer, die Seite an Seite ohne Furcht vor den Unterdrückungskräften marschierten, Slogans gegen das Regime skandierten und zur Eintracht aufriefen. Sie forderten andere Bürger auf, sich ihren Protesten anzuschließen.
Sie skandierten auch: „Wenn die Mullahs nicht beerdigt werden, wird der Iran nicht prosperieren“, womit sie zeigten, dass die einzige Lösung für die Krisen im Iran der Fall des Regimes ist. Das Regime hatte sich noch nicht von den Protesten in Teheran erholt, als die Menschen in Kermanshah im Nordwesten des Iran sich erhoben und mit Khameneis Truppen aneinandergerieten. Am Abend strömten Protestierer in Karadsch in der Nähe von Teheran auf die Straßen und äußerten ihre Solidarität mit anderen Städten im Aufstand, besonders in Khusistan, wo die Proteste ursprünglich angefangen haben.

Sie riefen; „Von Karadsch bis Khusistan, Eintracht, Eintracht“, „Habt keine Angst, wir sind alle zusammen“ und „Wir mögen sterben, aber wir nehmen keine Erniedrigung hin“.
Mit anderen Worten: 12 Tage, nachdem die Proteste in Khusistan begonnen haben, schlossen sich andere Städte an bei den Rufen nach einem Regimewechsel. Berichte und Filmaufnahmen aus dem Iran von den letzten beiden Tagen zeigen noch mehr Proteste in anderen iranischen Städten.
Diese Proteste könnten sich noch weiter im Iran ausbreiten, weil die Gesellschaft voller Unruhe ist und kurz vor der Explosion steht. Nach 42 Jahren Unterdrückung, Korruption und Ausplünderung des nationalen Reichtums durch die Mullahs hat die iranische Gesellschaft ihren Siedepunkt erreicht. Die Unterdrückungsmaßnahmen des Regimes machen auf die explosive Gesellschaft des Iran keinen Eindruck mehr.
Die neuesten Proteste in Teheran und Karadsch zeigen, dass auch wenn eine kleine Gruppe mit den Protesten beginnen, sich andere schnell anschließen und zu einem Regimewechsel aufrufen.
Wie Frau Maryam Rajavi, die gewählte Präsidentin des Nationalen Widerstandsrats Iran gesagt hat: „Die jungen Protestierer in Teheran bringen den festen Entschluss des iranischen Volkes zum Ausdruck, Demokratie und Volkssouveränität herzustellen. Die Opfer der Märtyrer in Khusistan hallen jetzt wider in den Rufen „Tod dem Diktator“ in den zentralen Straßen Teherans nahe dem Hauptquartier Khameneis. Der Aufstand geht jetzt in den 12. Tag und zeigt, dass der Henker des Massakers von 1988 Khamenei nicht vor seinem sicheren Untergang bewahren kann“.