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  • Last Modified: Dienstag 21 Mai 2019, 09:43:13.
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Das iranische Regime im Streit wegen der Proteste


 Sonntag, den 4. Februar 2018 , um  2:19 Uhr

Mitglieder des NWRI
NWRI – Die rivalisierenden Fraktionen im iranischen Regime sind jetzt darüber im Streit, wie die Aufstände in der Bevölkerung zu behandeln sind, die seit mehr als einem Monat das Bild im Land bestimmen.
Viele in der Fraktion des Obersten Führers Ali Khamanei glauben, dass sie die Protestierenden besänftigen können, indem sie Präsident Rohani fallen lassen, aber die von Rohanis Fraktion warnen, dass das die Proteste nicht stoppen werde.
Das wird es in der Tat nicht.


Als Aktivist für Menschenrechte schreibt  Heshmat Alavi: „Das ist nur der Anfang und der Zug wird damit nicht gestoppt und es kommt hinzu, dass das Regime in seiner Gänze ins Fadenkreuz gerät. Es gibt Leute, die glauben, dass diejenigen, die in Teheran auf dem Thron sitzen, dunkle Tage erwarten, und sie sprechen von künftigen Protestwellen. Da sie keine Auswege sehen, kann das nur bedeuten, dass von nichts anderem als einem unvermeidlichen Fall die Rede ist“.
Die Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit des Regimes ist am besten in den mit dem Staat verbundenen Medien zu beobachten.
Die Websites Tadbir 24 und Jamaran sagen, dass diejenigen im Lager von Khamenei, die den Rücktritt von Rohani erwarten, sich irren, wenn sie glauben, das sei das Ende davon. Sie merken an, dass der Rest des Regimes als nächstes auf der Hitliste der Bevölkerung steht.
Angenommen, dass sie versuchen, herauszustellen, dass Rohani die letzte Chance des Überlebens des Regimes ist, so gehen sie interessanterweise doch davon aus,  dass die Bevölkerung im Iran das ganze Regime umwerfen will.
Alavi: „Die Protestierenden auf der Straße [sind] in ihren Absichten kristallklar und auch darin, wie sie den ganzen Apparat des Regimes betrachten. Wenn sie skandieren „Tod für Rohani“, „Tod für Khamenei“ und vor allem, was am interessantesten ist: „Reformisten und Prinzipientreue, Ende der Story“, so fordern die Leute im Iran umfassende Änderungen und akzeptieren nichts mehr außer einem Wechsel des Regimes. Damit enden die Machenschaften des Iran, bei denen das als ein etabliertes System aus zwei Parteien, nämlich Konservativen und Reformisten, dargestellt wird“.
Zugleich warnen die Rohani verpflichtete Website Asr und Rohanis Wirtschaftsberater Hossein Zaghfar davor, dass noch mehr Krisen kommen werden, die zum Sturz des Regimes führen. Zumindest versteht das Regime, dass die Proteste nicht vorübergehen werden.
Selbst mit der Ermordung von 53 Protestierenden auf den Straßen und der Inhaftierung von 8000 verlieren die Mullahs an Macht, um gegen das Volk vorzugehen, da Mitglieder der paramilitärischen Truppe Basidsch in den Revolutionsgarden  ihre Ausweise verbrennen und sich den Protestierenden anschließen. Wiederum Alavi: „Das iranische Volk beweist der Welt, dass es das Ziel hat, das Regime zu wechseln und eine Republik zu errichten, die auf demokratischen Werten basiert, die zu Recht von den meisten Ländern heute begrüßt wird“.
Zum Glück hat das iranische Volk schon eine realistische Alternative zur Herrschaft der Mullahs: den Nationalen Widerstandsrat Iran, der schon als eine Regierung im Exil dient und der Arbeitsbeziehungen zu Tausenden von gewählten Politikern in der ganzen Welt  unterhält. Um dem iranischen Volk bei seinem tapferen Kampf für die Freiheit zu helfen, sollte die internationale Gemeinschaft die Freilassung der Protestierenden und politischen Gefangenen fordern  und freien Zugang zum Internet für alle im Iran eröffnen, damit Aktivisten weiterhin die Wahrheit über das Regime berichten können, und andererseits sollte sie den Zugang des Iran zum globalen Finanzsystem  unterbrechen, damit das Regime nicht zu Geld gelangt, das es benutzt, um seine Bürger zu misshandeln und im Vorderen Orient alles kurz und klein zu schlagen.



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