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  • Last Modified: Dienstag 16 Oktober 2018, 18:16:15.
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Am 30. Juni sieht die Welt einen alternativen Iran

Wenn es um die Diskussionen in der westlichen Politik um den Iran geht, dann wird die Rolle des iranischen Volkes und seiner Wünsche oft vergessen. Eine wirkungsvolle Politik muss vor allem zuerst einmal die Dinge beachten, die im Iran selbst passieren oder die Außenpolitik gegenüber dem Iran wird scheitern, wie so oft in der Vergangenheit geschehen.

Die Welle der Proteste, die Ende des letzten Jahres im Iran begannen und die im neuen Jahr weiter gingen, haben nicht nur das Regime schockiert, sondern auch die ganze Welt. Das iranische Volk ging im ganzen Land auf die Straße und lehnte das iranische Regime in Gänze ab. Es gab zahllose Rufe wie „Tod für Chamenei und Rouhani“ und „Reformer, Hardliner, das Spiel ist vorbei“. Dies ließ keinen Zweifel mehr daran, dass das iranische Volk ein Ende des Regimes und keine Abwandlung davon haben will. Die Menschen riefen zu einem freien Iran und einer freien Republik auf.

Dies hat viele Experte überrascht und auch die Regierungen im Westen, denn die protestierenden Menschen in über 140 Städten kamen aus allen Bereichen der iranischen Gesellschaft und auch aus Bereichen, die man zuvor als Machtbasis des iranischen Regimes bezeichnet hatte. Mittlerweile fordert die gesamte Nation einen Regimesturz.

Am 30. Juni 2018 werden sich Iraner aus aller Welt - frei vom Würgegriff der Mullahs - in Paris treffen. Das Event wird unter dem Motto „Freier Iran – Die Alternative“ stehen. Er werden Zehntausende Menschen erwartet. Jeder Iraner, der an dieser Versammlung teil nimmt, repräsentiert Duzende, Hunderte oder gar Tausende tapfere Iraner im Land, die für einen Regimewandel protestieren. Über das Event wurde bereits in den iranischen sozialen Medien berichtet und es gab zahllose Nachrichten der Unterstützung aus der iranischen Zivilgesellschaft. Das iranische Volk wird am 30. Juni  ein Event erleben, welches ein Echo ihrer Rufe nach Freiheit ist. 

Bei der jährlichen Versammlung der Iraner im letzten Jahr gab es rund 100.000 Teilnehmer. Doch in diesem Jahr gibt es eine besondere Situation im Land und auch besondere internationale Entwicklungen, die einmalig sind. Das Event soll den Beginn des Weges zur Freiheit des iranischen Volkes und das Ende der Verbreitung des Islamistischen Fundamentalismus und der Instabilität in der Region einläuten.

Maryam Rajavi, die gewählte Präsidentin des Nationalen Widerstandsrates Iran (NWRI), zu dem die größte Oppositionsgruppe im Iran, die PMOI (MEK), gehört, sagte bei dem jährlichen Treffen 2017, dass der Regimesturz im Iran in Reichweite ist. Die Welle der Proteste, die danach folgte, zeigt, dass sie mit ihrer Einschätzung richtig lag und dass die Aussagen einiger Skeptiker und „Iran – Experten“ in den Regierungen falsch waren. Die diesjährige Botschaft wird kurz aber präzise sein: Der Iran hat eine demokratische Alternative und sie wird – trotz der falschen Aussagen einiger Lobbyisten des iranischen Regimes – das Regime am Ende stürzen und nicht zum Chaos führen.

Zu lange sind die Wünsche des iranischen Volkes ignoriert worden. Viele Jahre lang hat der Westen den Iran nur aus sehr wenigen Perspektiven betrachtet. Es ist an der Zeit, zu verstehen, dass das iranische Regime ohne Unterdrückung und Export von Fundamentalismus und Terrorismus nicht überlebensfähig ist. Stille gegenüber den Verbrechen der Mullahs wird dieses nur ungewollt oder gewollt ermutigen, weiterhin Massaker am iranischen Volk zu begehen sowie die Kriege und den Export von Terrorismus und Fundamentalismus fortzusetzen. Das Ende der religiösen Diktatur im Iran ist der einzige Garant für Frieden, Demokratie, Sicherheit und Stabilität. Es ist der einzige Weg zum Ende der Kriege und Krisen in der Region und der einzige Weg zur Verhinderung eines größeren Krieges.

Die Zeit ist gekommen, dem iranischen Volk zuzuhören und die Trägheit beiseite zu legen und auf eine Alternative zu den Mullahs zu schauen, eine Perspektive für einen neuen Iran, einen freien Iran, einen Iran, in dem Rechsstaatlichkeit herrscht. Einem Iran, in dem Frauen mit Männern gleichberechtigt sind, auch in der politischen Führung. Einem Iran, in dem es für Zwangsverschleierung oder Religionszwang keinen Raum mehr gibt. Einem Iran, in dem alle nationalen und religiösen Ethnien in Harmonie leben, wo sie Hand in Hand zusammen das Land aus den Trümmern aufbauen, welche die Mullahs hinterlassen haben.

Dieses Event ist einmalig, weil in ihm Vertreter mehrerer Parteien aus beiden Seiten des Atlantik, Würdenträger, Politiker, Abgeordnete und Menschenrechtsvertreter aus aller Welt gemeinsam auftreten, um den iranischen Traum und seinen Wunsch nach einem freien und demokratischen Iran zu unterstützen. Amerikaner und Europäer, Demokraten und Republikaner, Konservative und Christdemokraten, Sozialdemokraten und Sozialisten werden gemeinsam an der Seite von Vertretern der iranischen Gemeinschaften stehen.

Die teilnehmenden Iraner schlagen ein Band der Sympathie zu den Millionen Iranern, die auf den Straßen im Iran für die Freiheit kämpfen. Sie bilden eine vereinigte Front, in der verschiedene politischen Richtungen keine Rolle spielen und wo sie zeigen, dass ihre organisierte Opposition die Kraft hat, die Proteste im Iran zum ultimativen Sturz des Regimes zu führen. Der oberste Führer des iranischen Regimes, Ali Chamenei, hat die Rolle der MEK bei den aktuellen Protesten erkannt und zugegeben. Und nicht ohne Grund forderte Hassan Rouhani in einem Telefonat mit dem französischen Präsidenten, die legitimen Aktivitäten des NWRI und der MEK einzuschränken.

Im letzten Jahr nahmen mehr als 500 internationale Würdenträger an der Versammlung teil. Zu ihnen zählen früherer Premierminister, Regierungsvertreter und Abgeordnete der Parlamente. Zu ihnen gehörten der frühere französische Außenminister Bernard Kouchner, die frühere Präsidentin des deutschen Bundestages, Rita Süßmuth und der frühere Minister für Großbritannien und Nordirland, der Botschafter und jetziger Sicherheitsberater von Donald Trump, John Bolton, sowie Senator Joe Lieberman, der frühere Bürgermeister von New Yortk, Rudy Giuliani, Gouverneur Ed Rendell sowie der frühere Sprecher des US Repräsentantenhauses, Newt Gingrich.

Die Versammlung Freier Iran wird am 30. Juni 2018 statt finden und der Welt eine Alternative zu dem Mullahregime präsentieren. Eine Alternative für einen zukünftigen freien und demokratischen Iran.

Copyright © 2018 Nationalen Widerstandsrates Irans (NWRI) - Auswartiger Ausschuss.