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  • Last Modified: Freitag 22 März 2019, 07:36:31.
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Paris: Massenkundgebung für „einen freien Iran“

  • Hunderte hochrangige Persönlichkeiten, Abgeordnete und bedeutende Vertreter der fünf Kontinente waren anwesend
  • Maryam Rajavi: Der Aufstand und die Proteste beherrschen den Iran, beide Fraktionen des Regimes sind am Ende; der Sieg ist unaufhaltsam, der Iran wird frei sein

Am Freitag, den 30. Juni 2018 fand in Paris die großartige alljährliche Versammlung der Iraner und Freunde des iranischen Widerstands statt. „Der freie Iran“ brachte die gewählte Präsidentin des Nationalen Widerstandsrates Iran, Maryam Rajavi, mit hunderten führenden Politikern und Staatsmännern aus allen fünf Kontinenten zusammen.

In ihrer Ansprache führte Frau Rajavi aus: „Eine leidenschaftliche Generation hat sich in ihrem Freiheitsdurst erhoben, um das ganze Land zu übernehmen und die Besetzer des Iran, die Mullahs, zu entmächtigen. Die Arbeiter von Haft-Tapeh, die Stahlarbeiter, die Bauern von Varzaneh, die Jugend in Kazeroun, die Lastwagenfahrer und Besitzer überall im Lande, die Basar-Händler, die Jugend in Teheraner Stadtvierteln Lalehzar, Ferdowsi, Shoush, Mellat und Ekbatan legten in ihrer Konfrontation mit den brutalen Sicherheitskräften enormen Mut an den Tag. Dies ist der Kampf der iranischen Nation. Der Sturz des Regimes ist unaufhaltsam. Der Sieg ist gewiß – der Iran wird frei sein. Die Aussicht auf einen Iran, der von den Mullahs sowie vom Schah frei ist, zeichnet sich ab. Die sogenannte Lösung: der religiöse Faschismus ist zunichte geworden. Die rebellische Bevölkerung und Jugend haben dem Posieren für beide Fraktionen des Regimes ein Ende gemacht.“

Maryam Rajavi fuhr fort: „In den vergangenen sechs Monaten hat das iranische Volk mit allen Nationalitäten und Ethnien dem Höchstmaß von Repression einen Aufstand entgegengesetzt. Die Gesellschaft befindet sich in einem explosiven Zustand. Die Position Khameneis hat sich dramatisch verschlechtert; ihm fehlt jede Legitimation. Die Revolutionsgarden und die Bassij-Miliz sind geschädigt. Die Mullahs haben die wichtigste Macht der Beschwichtigungspolitik, die Vereinigten Staaten, verloren. Die Lawine der Sanktionen ist für die Mullahs ein schwerer Schlag. Doch das wichtigste Anzeichen, dass die Zeit des Untergangs der Mullahs gekommen ist, besteht in der Verbindung zwischen dem Zorn des Volkes und der organisierten Widerstandsbewegung – das ist es, was die Anführer des Regimes gefürchtet haben.“

In bezug auf die Zukunft des Iran sagte Frau Rajavi: „Wir fordern die Errichtung einer Gesellschaft auf der Grundlage der Freiheit, der Demokratie, der Gleichberechtigung. Wir haben die Gleichberechtigung verteidigt, und wir werden für sie eintreten, ebenso das Recht auf freie Wahl der Kleidung, die Trennung von Religion und Staat, die Abschaffung der Todesstrafe, die Meinungsfreiheit, die Freiheit der Parteien, der Medien und der Versammlung, die Freiheit der Gewerkschaften, der Vereine, der Gremien und Kartelle. Wir treten für einen atomwaffenfreien Iran ein, der die friedliche Koexistenz mit seinen Nachbarn befördern und die regionale und internationale Zusammenarbeiten begrüßen wird.“

Darnach fuhr sie fort: „Auf diesem Wege ist der erste Schritt die Übertragung der Souveränität auf das Volk des Iran. Wenn man sich auf das iranische Volk und eine von ihm gebildete Basis stützt, kann man das Chaos und die Unsicherheit abwenden, dem Iran und den Iranern zur Integrität verhelfen und ihn zu einer stolzen Nation machen. Nach dem Programm des Nationalen Widerstandsrates Iran (NWRI) wird auf den Sturz des Regimes die Bildung eine provisorische Regierung folgen, die sechs Monate lang im Amt bleiben soll und deren erste Aufgabe in der Bildung einer konstituierenden Versammlung durch allgemeine, direkte, gleiche, geheime Abstimmung bestehen wird. Die konstituierende Versammlung muss innerhalb von zwei Jahren die Verfassung der neuen Republik entwerfen und zur Abstimmung stellen. Desgleichen muss sie auf der Grundlage von Volksabstimmungen die wichtigen Institutionen der neuen Republik schaffen.“

Die gewählte Präsidentin des NWRI betonte: „Vor 16 Jahren nahm der iranische Widerstand den Plan zur Bildung einer ‚Nationalen Solidaritätsfront‘ an – mit dem Ziel einer Abschaffung der regierenden religiösen Diktatur; er erklärte, er sei zur Zusammenarbeit mit allen Kräften bereit, die eine republikanische Regierung erstreben, zur vollständigen Verwerfung des Regimes des velayat-e faqih (Alleinherrschaft der Geistlichkeit) entschlossen sind und um einen demokratischen, unabhängigen Iran auf der Grundlage einer Trennung von Religion und Staat kämpfen.“

Zu den inspirierendsten Programmpunkten der Versammlungen, die von den Zuhörern begeisterten Applaus erhielten, gehörten fünf Video-Berichte von ausgedehnten Kampagnen in verschiedenen Teilen Teherans und anderen Städten des Landes, die von der iranischen Jugend sowie Freunden der iranischen Volksmojahedin (PMOI) und des iranischen Widerstands veranstaltet worden waren und erklärten, sie unterstützten den „Freien Iran“.

Zu den prominenten Persönlichkeiten, die zu der großen Versammlung sprachen, gehörten aus den USA Rudy Giuliani, der ehemalige Präsidentschaftskandidat der Vereinigten Staaten und ehemalige Bürgermeister von New York, Newt Gingrich, ehemaliger Präsidentschaftskandidat und ehemaliger Präsident des Repräsentantenhauses, Gouverneur Bill Richardson, Michael Mukasey, Ex-Justizminiter, Louis Freeh, ehemaliger Direktor des FBI und Gen. George Casey, ehemaliger Stabschef der US-Armee; aus Kanada Stephen Harper und John Baird, der frühere Premierminister und Außenminister; aus Frankreich Bernard Kouchner und Philippe Douste-Blazy, ehemalige Außenminister sowie Rama Yade, ehemaliger Minister für die Menschenrechte; aus Italien Botschafter Giulio Terzi, ehemaliger Außenminister; aus Algerien Sid Ahmad Ghozali, ehemaliger Premierminister; aus Deutschland Eduard Lintner, ehemaliger Staatssekretär im Bundesinnenministerium, Martin Patzelt,Bundestagsabgeordneter; aus Nordirland die sehr ehrenwerte Theresa Villiers, ehemalige Staatssekretärin für Nordirland; Michele de Vaucouleurs und Philippe Gosselin, französische Abgeordnete, Senator Roberto Rampi, der die italienische Delegation vertrat, Anna Fotyga, ehemalige Außenministerin von Polen und Mitglied des Europäischen Parlaments, Pandeli Majko, aktueller Minister und ehemaliger Premierminister Albaniens, Ben-Oni Ardelean, stellvertretender Vorsitzender der Deputiertenkammer Rumäniens, Saleh al-Qalab, ehemaliger Minister für die Medien von Jordanien, und Nazir Hakim, Generaldirektor der syrischen Oppositionskoalition.

Die Delegation des Vereinigten Königreichs präsentierte Frau Rajavi eine Gedenktafel, die dem iranischen Widerstand unter ihrer Leitung und dem Zehn-Punkte-Plan für einen freien Iran Unterstützung versprach.

Dutzende Unterstützungs-Bekundungen von angesehenen Persönlichkeiten und Politikern, Delegationen europäischer Parlamente sowie ranghohen religiösen Persönlichkeiten aus verschiedenen Ländern richteten sich an Frau Rajavi – in Unterstützung des iranischen Aufstands und des organisierten Widerstands sowie der demokratischen Alternative, des Nationalen Widerstandsrates Iran.

Zusätzlich zu der Anwesenheit amerikanischer Würdenträger wurde eine Erklärung, verfasst von beiden Parteien, von 33 angesehenen amerikanischen Persönlichkeiten unterzeichnet, darunter Senator Joseph Lieberman, dem ehemaligen Kandidaten für das Amt des Vizepräsidenten, General James Jones, dem Nationalen Sicherheitsberater unter Präsident Obama und früheren Kommandeur der NATO, Edward Rendell, dem ehemaliger Vorsitzenden der DNC und Gouverneur von Pennsylvania sowie Tom Ridge, dem früheren Heimatschutzminister und Gouverneur von Pennsylvania. In der Erklärung heißt es: „Wir glauben, dass ein demokratischer Wandel im Iran mehr als irgendein anderes Ereignis zur Stabilität und zum Löschen der Brände des Extremismus in der Region beitragen könnte. … Die Widerstandsbewegung hat bewiesen, dass sie in der iranischen Gesellschaft tief verwurzelt ist, sie hat angesichts unvorstellbar schwieriger Umstände ihre Beharrungskraft und ihre eindrucksvolle Fähigkeit zu organisieren und ihre Fähigkeit, in Teheran Geheimnisse zu enthüllen bewiesen, die für lange Zeit vor dem iranischen Volk und der Welt hätten geheim gehalten werden sollen.“

Mehr als 50 Bischöfe von England, Schottland und Wales, darunter zwei Drittel der religiösen Führer, die Mitglieder des britischen House of Lords sind, welches tausende Kirchen im Vereinigten Königreich beaufsichtigt, sowie 78 Kirchenführer der USA schlossen sich der Erklärung des Right Reverend und Right Honourable Dr. Rowan William, Erzbischof von Canterbury, an, in der die krassen Menschenrechtsverletzungen des Iran, insbesondere die gegen die Rechte religiöser Minderheiten und ihre schmerzliche Situation gerichteten verurteilt werden. Die Unterzeichner forderten die internationale Gemeinschaft auf, jede Verbesserung der Beziehungen zum Iran von einem Ende der Unterdrückung von Minderheiten und einem Ende der Hinrichtungen im Iran abhängig zu machen.

Jean-Francois Legaret, Bürgermeister des Ersten Distrikts von Paris, wurde zu der Versammlung „Der freie Iran“ von 100 französischen Bürgermeistern und Abgeordneten begleitet; sie sagten die Unterstützung seitens tausender ihrer Kollegen zu – und die Solidarität mit dem Widerstand des iranischen Volkes und dem Aufstand gegen die Diktatur der Mullahs.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran

30. Juni 2018

 

 

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