Friday, July 23, 2021
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Erklärung des Vorsitzenden des Ausschusses für auswärtige Angelegenheiten des NWRI


Mohammad Mohaddessin, Vorsitzender des Ausschusses für Auswärtige Angelegenheiten des Nationalen Widerstandsrats Iran

Als Reaktion auf die heutigen Gespräche über das Atomprogramm des iranischen Regimes in Wien erklärte Mohammad Mohaddessin, der Vorsitzende des Ausschusses für Auswärtige Angelegenheiten des Nationalen Widerstandsrats Iran (NWRI), Folgendes:
Der Iranische Widerstand begrüßt alle Bemühungen, das Mullah Regime daran zu hindern, zu einer Atombombe zu gelangen. Das Atomprogramm des Regimes gereicht dem iranischen Volk zum Schaden. Atomwaffen zu beschaffen oder zu ihnen zu gelangen ist ein lebenswichtiger Pfeiler der Überlebensstrategie des iranischen Regimes.
Das Regime hat nach Atomwaffen gestrebt, um seine Hegemonie-Pläne gegen benachbarte Länder zu verfolgen und auswärtige Gesprächspartner zu erpressen, damit sie wirtschaftliche und politische Zugeständnisse machen und sein Schurkenverhalten und die Unterdrückung des iranischen Volkes hinnehmen.
Nach der Unterzeichnung des Gemeinsamen Umfassenden Plans von Maßnahmen (JCPOA) im Jahr 2015, hat die gewählte Präsidentin des Nationalen Widerstandsrats Iran, Frau Maryam Rajavi, wiederholt: „Die Umgehung von sechs Resolutionen des UNO Sicherheitsrats und ein Übereinkommen, das nicht unterzeichnet wird und das die Erfordernisse eines offiziellen internationalen Vertrags nicht erfüllt, würde weder den Weg der Mullahs zur Täuschung noch ihren Zugang zur Atombombe blockieren“.
Nach sechs Jahren wird universell akzeptiert, dass der JCPOA das Regime nicht davon abgebracht hat, danach zu streben, zur Atombombe zu gelangen. Die Mullahs haben den Geldregen, der sich aus der Aufhebung der Sanktionen ergab, dazu benutzt, ihre Ableger im Vorderen Orient zu bewaffnen, zu trainieren und zu finanzieren, ihre terroristischen Anschlagspläne auf europäischem Boden zu erneuern, ihr Programm für ballistische Raketen voranzubringen und auszudehnen, ihr Atomprogramm fortzusetzen und das iranische Volk zu unterdrücken. Wenn die Vergangenheit das Vorspiel ist, wird kein Maß an politischen und wirtschaftlichen Konzessionen unter irgendeinem Vorwand das Verhalten dieses Regimes mäßigen. Verweigerung, Täuschung und Doppelzüngigkeit sind Teile seiner DNA.
Seit 2015 hat das iranische Regime nicht nur die Unterdrückung im Inland gesteigert, sondern auch den Terrorismus in Europa verstärkt. Im Februar 2021 hat ein Gericht in Belgien nach 2,5 Jahren der Ermittlung einen Diplomaten des Regimes und seine drei Komplizen verurteilt für den Versuch, gegen die Jahresversammlung des NWRI in einem Vorort von Paris im Juni 2018 einen Bombenanschlag zu verüben, wo zehntausende Personen anwesend waren. Der „Diplomat” handelte auf Geheiß des Ministeriums für Nachrichtendienste und Sicherheit unter voller Mitarbeit des Außenministeriums. Das Schweigen und die Untätigkeit der EU gegenüber diesem dreisten Akt des Terrorismus sind nicht akzeptabel und bestärken das Regime nur darin, mit solchem Verhalten fortzufahren.
Tatsächlich hat es nicht eine einzige Anlage oder ein Forschungsprojekt gegeben, über das das Regime von sich aus die Internationale Atomenergie Organisation (IAEO) informiert hätte. Es hat das Vorhandensein solcher Anlagen erst eingeräumt, nachdem die IAEO es mit unwiderleglichen Beweisen konfrontiert und Teheran in Zugzwang gebracht hat.
Deshalb müssen bei allen Verhandlungen mit Teheran die Respektierung von Menschenrechten und die Beendigung von Terrorismus an erster Stelle und im Zentrum stehen.
Die Enthüllung der Urananreicherungsanlage in Natanz und der Schwerwassereinrichtung in Arak durch den Iranischen Widerstand im August 2002 und die Enthüllungen danach offenbarten das Ausmaß, in dem die heimliche Arbeit des Regimes an Atomwaffen fortgeschritten war, und lösten die Inspektionen der IAEO und darauffolgende Maßnahmen des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen aus. Ohne sie hätten die Mullahs heute die Bombe.
Wir sind stolz, die primäre Quelle von Enthüllungen über das geheime Atomwaffenprogramm des Regimes zu sein. Es bleibt unbestreitbar, dass das Mullah Regime das volle Ausmaß seines Nuklearprogramms nicht offengelegt hat und dass es viele Fragen dabei unbeantwortet gelassen hat.