Thursday, August 11, 2022
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Iran – Ramadan Konferenz: Vereint gegen Fundamentalismus und Kriegshetze, für Frieden und Toleranz


Maryam Rajavi: Ramadan ist der Monat der Befreiung aus den Fängen der religiösen Tyrannei der Mullahs, der Befreiung von Fundamentalismus, Terrorismus und Kriegstreiberei

Anlässlich des Beginns des heiligen Monats Ramadan fand am Montag, dem 4. April 2022 in Ashraf 3, dem Hauptquartier der Mojahedin-e Khalq (MEK/PMOI), eine Konferenz statt. Sie stand unter dem Titel: „Vereint gegen Fundamentalismus und Kriegshetze, für Frieden und Toleranz“. Frau Maryam Rajavi, gewählte Präsidentin des Nationalen Widerstandsrates Iran (NWRI), nahm an der Konferenz teil, ebenso das Hauptquartier des NWRI in Auvers-sur-Oise/Frankreich, wohin auch zahlreiche hochrangige Persönlichkeiten aus Politik und Religion gekommen waren. Viele andere Persönlichkeiten nahmen per Onlinekonferenz an der Veranstaltung teil.
Delegationen and Repräsentanten aus der Ukraine, aus Palästina, Ägypten, Syrien, aus dem Irak, aus Saudi-Arabien, aus dem Jemen, aus Jordanien, aus dem Libanon, aus Algerien, Tunesien, Kuwait, Mauretanien and muslimische, christliche and jüdische führende Persönlichkeiten, die in Frankreich leben, sprachen auf der Konferenz. Zu den Rednern gehörten: Sid Ahmed Ghozali, früherer Premierminister von Algerien; Salem al-Meslet, Oberhaupt der Nationalen Koalition für Opposition and revolutionäre Kräfte in Syrien; Bassam al-Omoush, früherer Minister für die Entwicklung der Verwaltung in Jordanien and jordanischer Botschafter im Iran; Ahmad Al-Khalil und Eid Al-Naimat, jordanische Parliamentarier; Taisir Altamimi, früherer Oberster Richter in Palästina; Mohammad Amin Al-shakhari, ehemaliger Minister für Bergwerke und Industrie in Tunesien; Ahmad Al-Mosabli, Berater des Ministers für Öffentlichkeitsarbeit im Jemen; Monseigneur Jacques Gaillot; Rabbiner Moché Lewin, Stellvertretender Oberrabbiner von Frankreich; Tahir Boumedra, früherer Leiter der UN-Hilfsmission für den Irak; Anouar Malek, Schriftsteller und früheres Mitglied des Beobachtungsteams der Arabischen Liga in Syrien; Ahmed Al-Jarallah, angesehener Schriftsteller und Chefredakteur der kuwaitischen Zeitungen Arab Times und Al-Seyassah; Tymofiy Mylovanov, Minister für wirtschaftliche Entwicklung und Handel in der Ukraine (2019–2020); Kira Rudyk, Mitglied des ukrainischen Parlaments, Vorsitzende der Partei Stimme; Jalal Ganjei, Vorsitzender des NWRI-Ausschusses für Freiheit der Religion und der Konfession.
In ihrer Rede erhob Frau Maryam Rajavi schwere Vorwürfe gegen das von Grund aus unrechtmäßige, verhasste Regime, das seine Macht erhält auf Kosten des Fleisches und Blutes, des Lebens der Menschen, ein Regime, unter dem die Menschen – mindestens 70 bis 80 Prozent der Bevölkerung – verarmen und hungern. Frau Rajavi sagte: Am Beginn des heiligen Monats Ramadan bete ich für die Befreiung meiner Landsleute aus den Fängen der religiösen Tyrannei. Sie fügte an: Unsere muslimischen Schwestern und Brüder im Mittleren Osten werden vom Fundamentalismus, vom Terror und von der bösartigen Kriegshetze des religiösen Regimes befreit. Und wir beten, dass die Menschen in aller Welt, besonders die standhaften Menschen in der Ukraine zu Frieden und Ruhe kommen mögen.
Die gewählte Präsidentin des NWRI hob hervor: Khamenei zwingt mit seiner grauenvollen Politik Menschen dazu, ohne Lohn zu arbeiten; er hat es dazu gebracht, dass die Arbeiter des Iran mit den winzigsten Löhnen abgefunden werden. Er lässt eine große Mehrheit des Volkes hungern. Er plündert den Reichtum des Landes aus, er treibt die Kranken in den Tod, er jagt Menschen aus ihren Wohnungen. Aber die Armen, die, die über diese Lage empört sind, die Ausgeraubten bilden die starke Kraft der Erhebung und Revolte gegen die Gewaltherrschaft Khameneis.
Frau Rajavi bekräftigte: Khomeini und seine Anhänger beschworen den Islam und errichteten in seinem Namen einen religiösen Despotismus, ein Regiment aus Folter, Ausplünderung, Frauenhass und Terror. Eine Zeitlang fügten sie dem politischen, intellektuellen, kulturellen und sozialen Gewebe des Iran und anderer Länder des Mittleren Ostens schweren Schaden zu. Ihre Religion, die auf Täuschung beruhte, wurde im Angesicht der ideologischen Ausdauer der PMOI und des Opfers von Generationen ihrer Mitglieder besiegt. Ihre Zeit ist nur geliehen. Nach dem Sturz des Regimes wird das Schicksal des Iran von Freiheit, Gleichheit und der Trennung von Religion und Staat umschlungen sein.
Salem Al-Meslet erinnerte in seiner Rede an Folgendes: „Die Menschen in Syrien haben unter dem iranischen Regime schwer gelitten, das Terrorismus und Extremismus in der ganzen Welt verbreitet … Unsere Menschen haben schwer gelitten unter den Gräueltaten, die dieses Regime in unseren Ländern verübt hat.“
Taisir Al-Tamimi sagte: „Das [iranische] Regime konspiriert gegen das palästinensische Volk, und ich rufe alle arabischen Länder und die ehrenhaften Menschen in der Welt auf, diesem korrupten Regime zu widerstehen … Wir stehen dem iranischen Widerstand in seinem Kampf um Freiheit bei.“
Ahmad Al-Khalil sprach die Hoffnung aus, die Mitglieder der MEK in Ashraf 3 und das Volk des Iran möchten sich des religiösen Regimes entledigen und betonte, die arabische Welt sei von der üblen Einmischung des Regimes nicht verschont geblieben.
Eid Al-Naimat erinnerte an seinen Besuch in Ashraf 3 und teilte mit, bei seinem Besuch des Museums von Ashraf 3 habe er erfahren, wie das iranische Volk unterdrückt worden sei.
Ahmad al-Jarallah stellte fest: „Die M;enschen in aller Welt erleben Frau Rajavis Bemühungen, dieses Schurkenregime zum Ende zu bringen, dieses Regime, unter dem die Völker des Iran sowie arabischer und islamischer Länder leiden.“
Über eine Videoverbindung sprach Kira Rudik aus der Ukraine. Sie schilderte den Schmerz und die Leiden der Ukrainer, besonders der Frauen des Landes und sagte: „Ich habe gehört, was Sie in Ashraf erlebten, und ich möchte Ihnen sagen, ich weiß, was Sie durchgemacht haben.“ Sie fuhr fort: „Ich fordere die Führer und Organisationen der Welt dringend auf, ihr müsst jetzt handeln.“

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran
5. April 2022