Saturday, September 19, 2020
Start Nachrichten Aktuelles Iran‘s Diplomat-Terrorist sitzt nun seit drei Jahren im Gefängnis

Iran‘s Diplomat-Terrorist sitzt nun seit drei Jahren im Gefängnis

Die staatliche Tageszeitung Keyhan – die als Sprachrohr des Höchsten Führers des Iran, Ali Khamenei, gilt – schrieb am Mittwoch: „[Assadollah] Assadis Haft ist in ihr drittes Jahr eingetreten.“ Assadollah Assadi, Terror-Diplomat des Regimes, wurde Anfang Juli 2018 verhaftet, als er versuchte, die jährliche Versammlung „Freier Iran“ des Nationalen Widerstandsrates des Iran (NWRI) zu bombardieren. An dieser Veranstaltung nahmen tausende Iraner teil – Freund des Nationalen Widerstandsrats des Iran (NWRI), außerdem viele bekannte Politiker und Abgeordnete aus den USA, Europa, der islamischen Welt, Australien und Kanada.

Seit 2014 war Assadi der leitende Geheimagent im Gewande eines Diplomaten an der Botschaft der Mullahs in Österreich. Er war an die Stelle von Mostafa Roudaki getreten, dem Stationschef des Ministeriums für Nachrichten und Sicherheit (MOIS) in Wien. Roudaki wurde später der leitende Geheimagent des Regimes in Albanien – zur Ausführung von Terror-Anschlägen gegen die Mitglieder der MEK, die in Ashraf 3 (Albanien) leben.

Die albanische Regierung wies Roudaki gemeinsam mit Gholamhossein Mohammadnia, dem Botschafter des Regimes in Albanien, wegen seiner terroristischen Tätigkeit als „persona non grata“ aus – nach der vereitelten Bombardierung der Versammlung der MEK im März 2018 am Vorabend des persischen Neujahrsfestes. Er hatte die Bombe zwei anderen Terroristen übergeben, die, als Freunde der MEK getarnt, zu der Versammlung kommen und dort den Anschlag durchführen sollten. Doch die beiden Terroristen, Amir Sadoni und Nassim Nomeni, wurden in Belgien verhaftet.

Damals enthüllte der NWRI in einer Erklärung: „Die Entscheidung zu diesem erheblichen terroristischen Verbrechen wurde auf der höchsten Ebene des Regimes gefällt, d. h. vom Höchsten Nationalen Sicherheitsrat. Rouhani und Zarif waren beteiligt, und die Entscheidung wurde von Khamenei bestätigt. Die unterwürfigen Bemühungen des iranischen Regimes, seiner Lobbyisten und Bündnispartner, für diesen Terroranschlag eigenmächtige Kreise des Regimes verantwortlich zu machen und die Fraktion Rouhanis und Khamenei selbst zu entlasten, sind so bodenlos, daß die geringfügigste Ermittlung sie als erfunden entlarvt.

Das Jahr 2018 erlebte eine bedeutende Zunahme der vom Regime auf westlichem Boden gegen die MEK und den NWRI unternommenen Terror-Anschläge. Das Regime erschrak vor der ersten Reihe der iranischen Demonstrationen im Jahre 2018, bei denen das Volk den Regime-Wandel forderte. Seine folgende internationale Isolation, für die seine bösartigen Maßnahmen verantwortlich waren, so etwa für die Wiederherstellung der Sanktionen durch die USA, verstärkte den Druck, unter dem es litt. Erbost über die führende Rolle der MEK sowohl bei dem Aufstand als auch bei der Enthüllung seiner boshaften Maßnahmen steigerte das von seinen Krisen geschüttelte Regime seine Terror-Tätigkeit.

Das Regime hat alle seine Botschaften sowie die Möglichkeit, Agenten als Diplomaten oder Journalisten zu tarnen, eingesetzt, um seine Terror-Tätigkeit fortzusetzen. Dazu sagte Ali Fallahian, ehemaliger Leiter des MOIS, in einem Interview: „Das Ministerium benötigt zu seiner Arbeit – dem Sammeln von Informationen im In- und Ausland – der Tarnung. Es liegt am Tage, daß wir nicht einen Agenten nach Deutschland oder Amerika schicken und z. B. sagen lassen: ‚Okay, ich bin ein Agent des Geheimdienstministeriums, und ich bin hier, um Nachrichten zu sammeln, bitte, geben Sie mir solche.‘ Es läge dann am Tage, daß er, getarnt als Geschäftsmann oder Angehöriger anderer Berufe, darunter dem des Reporters, arbeitet. Vielleicht wissen Sie, daß viele von unseren Reportern in Wirklichkeit Agenten des Ministeriums sind.“

Dazu hat der iranische Widerstand des öfteren „die Schließung von Behörden und Agenturen des Mullah-Regimes und den Zentren des Terrorismus und der Spionage sowie auch die Ausweisung von Diplomaten und Agenten der terroristischen Quds-Truppe aus Ländern Europas gefordert; er hat auf die Notwendigkeit hingewiesen, alle Détails des jeweiligen Falls zu enthüllen und zu veröffentlichen. Die öffentliche Meinung muß über die Terror-Anschläge des Mullah-Regimes vollkommen ins Bild gesetzt werden. Das ist eine notwendige Voraussetzung der Sicherheit iranischer Flüchtlinge und Dissidenten.“

Warum hat das Regime versucht, die Versammlung FREIER IRAN zu bombardieren?

Einen seiner Diplomaten mit der Übergabe einer Bombe zu beauftragen – dazu ging des Mullah-Regime ein großes Risiko ein. Daran zeigt sich seine Verzweiflung; es steckt in einer Falle. Doch es zeigt sich auch die Bedeutung, die dieser Versammlung und überhaupt dem iranischen Widerstand, vor allem auch der gewählten Präsidentin des NWRI, Frau Maryam Rajavi, bei der Führung des Kampfes um den Regimewandel und die Freiheit im Iran zukommt.

Die Versammlung FREIER IRAN fordert die westlichen Regierungen auf, dem iranischen Volk auf seiner Suche nach der Freiheit beizustehen; sie bekundet außerdem das Verlangen des iranischen Volkes nach dem Regimewandel. Sie sendet ihm ein starkes Zeichen der Solidarität; und das ist für die unruhige iranische Gesellschaft von gewaltiger Bedeutung.

Das Regime ringt mit seinen Krisen. Die Demonstrationen, die im Jahre 2019 das ganze Land überzogen und bei denen die Widerstandseinheiten der MEK eine führende Rolle spielten, haben das Regime im Verbund mit dem beispiellosen Boykott der Farce seiner Parlamentswahl in Schrecken versetzt. Seit 40 Jahren betreiben die Mullahs Repression, Korruption und Ausplünderung des nationalen Vermögens des Iran, um Terrorismus und Kriegstreiberei fortsetzen zu können. Nun hat ihr verfehlter Umgang mit der Epidemie des COVID-19 die iranische Gesellschaft zu einem Pulverfaß gemacht. Außerdem haben die bösartigen Maßnahmen des Regimes seine internationale Isolation noch verstärkt. All diese Entwicklungen zeigen an, daß sein Sturz bevorsteht. Darum erklären seine Apologeten ja, es sei keine Alternative zu ihm vorhanden.

Daher wird die Weltgipfelkonferenz FREIER IRAN nicht nur dem Volk und den tapferen Widerstandseinheiten eine starke Bekundung der Solidarität schicken, sondern auch bekräftigen, daß der Regimewandel dem Iran bevorsteht und eine demokratische Alternative vorhanden ist, die die Freiheit im Iran erreichen wird. Und eben darum muß die internationale Gemeinschaft dem iranischen Volk und Widerstand an die Seite treten.