Thursday, February 25, 2021
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Kurz vor der Verkündung des Urteils gegen Assadi greift das iranische Regime auf Verschwörungstheorien zurück


Am 4. Februar wird ein Gericht in Antwerpen (Belgien) sein Urteil über den Terror – Diplomaten Assadollah Assadi verkünden. Das Außenministerium des Regimes verbreitet nun wilde Verschwörungstheorien und besteht darauf, dass Asssadi „diplomatische Immunität“ besitzt. Das zeigt die Angst der Mullahs vor der sehr wahrscheinlichen Verurteilung von Assadi.
„Das ist eine komplizierte Falle, welche durch den Einsatz der MEK (Volksmojahedin Iran) für diesen iranischen Diplomaten aufgestellt wurde“, sagte am Sonntag Saied Khatibzadeh, der Sprecher des Außenministeriums.
Die europäischen Behörden verhafteten Assadi zusammen mit drei Komplizen, nachdem sie versucht hatten, einen Bombenanschlag auf eine Veranstaltung der iranischen Opposition Juni 2018 in Paris zu verüben. Vor seiner Verhaftung war Assadi der dritte Sekretär der iranischen Botschaft in Österreich.
Khatibzadeh bestätigte auch die Angst des Regimes vor diesem Prozess. Er sagte:“ Das könnte ein gefährlicher Präzedenzfall werden.“
Basierend auf den Beweisen und der Anklage des Staatsanwaltes hat Assadi 500 Gramm hoch explosives TATP über einen Passagierjet nach Europa gebracht. Er konnte mit seinem diplomatischen Pass die Sicherheitskontrollen übergehen. Assadi übergab den Sprengstoff an Nasimeh Na’ami und Amir Saadouni und wies das Paar an, die Bombe „so nahe wie möglich“ an Maryam Rajavi, die Präsidentin der iranischen Opposition, zu bringen.
Khatibzadeh, der Sprecher für die führende Nation in Sachen Hinrichtung nach Einwohnerzahl, beklagte sich über „die inhumanen Haftbedingungen“ von Assadi.
„Er hatte nur begrenzten Zugang zu seinem Anwalt und konnte nur per Telefon mit seinen Familienmitgliedern sprechen“, behauptete er.
Khatibzadeh spricht von verweigertem Zugang zu einem Anwalt, während das Regime Tausende Dissidenten außergerichtlich hinrichten lässt. Der amtierende Chef der Justiz, Ebrahim Raisi, sowie der amtierende Justizminister Alireza Avaii spielten eine zentrale Rolle beim Massaker von 1988 an mehr als 30.000 politischen Gefangenen.
Khatibzadeh behauptete weiter, dass Assadi diplomatische Immunität hat und dass er seiner „Rechte“ beraubt wurde, während er einen Massenmord in Europa plante.
Während der Prozesstage von Assadi am 27. November und 3. Dezember zeigte der Staatsanwalt zahlreiche Beweise auf, die unter anderem in dem Auto von Assadi gefunden wurden, darunter ein Notizbuch, welches Codewörter für die Operation enthielt. Dies belegte seine Rolle als Kommandeur dieses terroristischen Anschlages.

Iran’s diplomat & the largest terror plot in Europe. What was Assadollah Assadi’s role
Iranischer Diplomat und der größte Terroranschlag in Europa: Welche Rolle hatte Assadollah Assadi?
Weitere „überwältigende Beweise“ wurden im Haus von Na’ami, Saadouni und Mehrdad Arefani, den Komplizen von Assadi, gefunden. Sie belegten auch, dass sie auf der Gehaltsliste des Regimes standen und in dauerhaften Kontakt mit Assadi waren.
Saadouni und seine Frau Na’am begannen bereits Mitte der 2000er Jahre ihre Kooperation mit dem Ministerium für Geheimdienste und Sicherheit (MOIS).
Laut der Anklageschrift des Staatsanwaltes begann das terroristische Paar seine Kontaktaufnahme mit Assadi 2015, den sie fortan unter dem Decknamen „Daniel“ kannten. Bis zu ihrer Verhaftung 2018 standen Saadouni und seine Frau in ständigem Kontakt mit Assadi und reisten mehrfach in den Iran. Das terroristische Paar und Arefani haben viel Geld vom Regime erhalten.
Während das Trio Sozialhilfe vom belgischen Staat kassierte, erhielten sie 100.000 Euro über ihre Bankkonten und in bar. Sadouni und Na’ami hatten zwei Autos und konnten sich zwei Apartments mieten. Na’ami hatte 120.000 Euro Bankguthaben und 35.000 Euro in bar in ihrer Wohnung.
Obwohl der diplomatische Terrorist auf frischer Tat ertappt wurde, beklagen sich die iranischen Vertreter darüber, dass Assadi’s sogenannte „diplomatische Immunität“ verletzt wurde.
Das Ministerium für auswärtige Angelegenheiten des Regimes, welches von dem Cheflobbyisten der Mullahs, Mohammad Javad Zarif, geleitet wird, hat nicht nur den Bombenanschlag mitgetragen, indem es Assadi diplomatischen Schutz gewährte, sondern es versucht nun auch noch, dieses Verbrechen rein zu waschen. Zarif wusste von dem Anschlag in 2018 und war die erste Person, die postwendend nach der Verhaftung von Assadi den offensichtlichen Anschlag als „false flag Operation“ bezeichnete.
Khatibzadeh ist der Sprecher von Zarif und er hat somit die Rolle des gesamten Ministeriums bei dem Anschlag von 2018 bestätigt.

Zarif und sein Ministerium haben zusammen mit Assadi und seinem Anwalt die belgischen Behörden sogar dafür attackiert, dass er überhaupt in Haft gehalten wird. Assadi ist nicht einmal persönlich beim Prozess erschienen.
Laut der Anklage des Staatsanwaltes konnte Österreich die Festnahme von Assadi nicht vollziehen, weil er dort diplomatische Immunität besitzt. Doch außerhalb von Österreich ist dies laut internationalem Recht nicht der Fall.
Die Ankläger unterstrichen auch, dass nach einem belgischen Gesetz von 2002 Assadi selbst bei diplomatischer Immunität von belgischen Behörden verhaftet hätte werden können und selbst in Österreich hätten belgische Sicherheitsbehörden die Verhaftung vornehmen können.
Dies ist möglich, weil Assadi einen Massenmord plante. In diesem Fall erlaubt internationales Recht, dass die belgischen Behörden die diplomatische Immunität von Assadi aufheben und ihn dann verhaften können.
Der gesamte Apparat der terroristischen Diplomaten und seines Chefs Javad Zarif genießt „diplomatische Immunität“. Assadi genoss die gleiche Immunität wie sein Chef, bis er verhaftet wurde, nachdem er versucht hatte, einen Bombenanschlag zu verüben.
Das Regime nutzt seine sogenannten „diplomatischen Privilegien“ in ganz Europa, um dort seine destruktiven Ziele zu erreichen. Die Botschaften des iranischen Regimes wie in Österreich, wo Assadi stationiert war, sind Zentren für Spionage und Terrorismus.
Heute gibt es ein Treffen der Außenminister der Europäischen Union. Assadi’s Fall sollte ein Thema sein und wie man den ungezügelten Terrorismus des iranischen Regimes in Europa in den Griff bekommt.
Die Anführer der EU sollten die Botschaften des Regimes in Europa schließen und die Agenten der Mullahs des Landes verweisen. Zarif und andere Vertreter des Regimes sollten für ihre Rolle im Terrorismus auf die Terrorlisten gesetzt werden.
Eine solche entschlossene Politik wäre sicherlich ein echter Präzedenzfall und würde das Regime daran hindern, weiteres Chaos in der Welt zu verbreiten.