Thursday, August 11, 2022
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USA verhängen Sanktionen gegen Firmen wegen Geschäften mit Iran

ImageWASHINGTON – Die USA haben Sanktionen gegen neun Firmen aus China, Indien und Österreich verhängt, weil sie den Iran mit Militärausrüstung und -technologie beliefert haben sollen. Dies teilte ein Sprecher des Aussenministeriums in Washington mit.

Damit werden die Firmen auf Grundlage eines aus dem Jahr 2000 stammenden Gesetzes keinen Handel mehr mit der US-Regierung oder US-Unternehmen treiben dürfen. Was die Firmen genau geliefert haben sollen, sagte der Sprecher nicht. Er betonte aber, es lägen "glaubwürdige" Informationen darüber vor.

Die Sanktionen gegen sechs chinesische, zwei indische und eine österreichische Firma würden seit dem 23. Dezember gelten. Seit dem Inkrafttreten des Nichtweiterverbreitungsgesetz wurden gegen rund 40 Unternehmen Sanktionen verhängt.

Es sei ein "wichtiges und effektives Mittel", um die Bemühungen des Irans um die Entwicklung von Raketen und Massenvernichtungswaffen einzuschränken, sagte der Aussenamtssprecher.

Das Gesetz war erlassen worden, um Teheran an der Herstellung von Massenvernichtungswaffen zu hindern. Die USA werfen dem Iran vor, unter dem Deckmantel der friedlichen Nutzung der Atomenergie an der Entwicklung von Massenvernichtungswaffen zu arbeiten.