Saturday, December 4, 2021
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Verwendung von Heizöl (Mazut) in IRGC- und Khamenei-verbundenen Stiftungen, Kraftwerken und Schwerindustrien, Hauptursache für Luftverschmutzung in Metropolen

Luftverschmutzung in Teheran, der Hauptstadt des Iran

Frau Maryam Rajavi: Die Mullahs verschwenden das Vermögen des Volkes auf ihre nuklearen und Raketen-Projekte sowie auf den Terrorismus; sie verursachen Todesfälle durch den Verbrauch von Heizöl. Sie kümmern sich nur um das Überleben des Systems; Leben und Gesundheit des Volkes bedeuten ihnen nichts.

In Teheran und anderen größeren Städten hat die Luftverschmutzung ein gefährliches Maß erreicht; Fachleute des Regimes erklären, die von ihr hervorgerufene Todesrate sei sechsmal so groß wie die von COVID-19 bewirkte. Befangen in seiner kriminellen Politik, zu der die Ausplünderung des nationalen Vermögens gehört, setzt das religiöse Regime den Ursachen der Verschmutzung keine Begrenzung entgegen; es ist nicht gewillt, die größeren Städte auf Zeit still zu legen.

1. „Die durch Heizöl und Diesel bewirkte Todesrate ist sechsmal so groß wie die von COVID-19 geschaffene,“ sagte Isa Kalantari, der Leiter der Agentur des Regimes zum Umweltschutz – so die staatliche Nachrichtenseite „Khabar-Fori“ am 2. Januar 2021. Er fuhr fort: In Städten wie Teheran, Karaj, Mashhad, Tabriz, Isfahan und Qazvin sollten die Kraftwerke überhaupt kein Heizöl einset-zen.“ Und gestern sagte Mohammad-Ali Mohseni-Bandpay, Mitglied des Gesundheitsausschusses des Parlaments, gegenüber ISNA: „In diesem Jahr sollte man aufgrund des Coronavirus dem Problem der Luft-verschmutzung ernstere Aufmerksamkeit zuwenden; denn Menschen mit Lungenkrankheiten unterliegen, wenn sie mit dem Coronavirus angesteckt werden, einem größeren Risiko als gesunde. Die Regierung sollte, wenn der Zustand der Luft ein gefährliches Ausmaß erreicht, Teheran stilllegen.“

2. Mit bezug auf die Ausmaße der Luftverschmutzung lassen die Berichte der Regierung keinen Zweifel daran aufkommen, daß sie in den Großstädten für jeden eine Gefahr darstellt. In der Nachrich-tenagentur TASNIM heißt es: „Heute gab die meteorologische Organisation bekannt, daß in vielen Städten mit Industrie und zahlreicher Bevölkerung, besonders in Teheran, Isfahan, Karaj, Qom, Arak, Qazvin, Tabriz und Mashhad die Luft stark verschmutzt ist – ‚sehr ungesund‘ für alle Altersgruppen.“ Und die staatliche Nachrichtenagentur „Telegram“ schrieb gestern: „In Teheran hat der Index der Luftverschmutzung die unglaubliche Zahl 500 erreicht. Bereits ein Index von 151 bis 200 bedeutet ein für alle Gruppen ungesundes Wetter, von 201 bis 300 sehr ungesundes, und ein Index von 301 bis 500 gilt als gefährlich.“

3. Die Hauptursache solch gefährlicher Luftverschmutzung ist der Verbrauch von „Mazut“ (Heizöl oder schwarzem Öl) in den Kraftwerken und großen Industrieanlagen. Gestern sagte Isa Kalantari der Tageszeitung „Hamdeli“: „Die Qualität des im Lande verwendeten Diesels hat sich verschlechtert; zugleich verbrennt die Schwerindustrie Heizöl; sie widerspricht damit dem ‚Gesetz für saubere Luft‘ – was nicht gebilligt wird durch die Nationale Taskforce zur Bekämpfung des Coronavirus (NCCT). Der stellver-tretende Generalstaatsanwalt hat eine Erklärung herausgegeben, in der er die Provinzen anweist, den Einsatz von Heizöl nicht zu verhindern. … Das heißt: Die Behörde, die für die Einhaltung des Gesetzes zur sauberen Luft zuständig ist, hat vom Standpunkt der Sicherheit aus geschlossen, daß dies Heizöl verwendet werden muß.“

4. Wie üblich, versucht das Regime, für die Luftverschmutzung das Volk verantwortlich zu machen und vom Verkehr abzuleiten – eine Taktik, die es auch anwandte, um seine Inkompetenz zum Umgang mit der Ausbreitung von COVID-19 zu rechtfertigen. Am 31. Dezember 2020 sagte Bijan Zanganeh, der Ölminister des Regimes, im staatlichen Fernsehen: „Ich möchte nicht, daß Heizöl eingesetzt wird, doch wir haben keine andere Wahl. … Wenn der Strom-verbrauch vermindert werden könnte, sollte auch der von Heizöl abnehmen; auch die Überlegungen darüber, wie man den Verbrauch von Gas reduzieren könnte, indem man dem Strom den Vorzug gibt, müssen in die Tat umgesetzt werden.“ Fachleute des Regimes jedoch stellen fest: „Die Zunahme von CO2 in den Städten ist nicht auf die Fahrzeuge zurückzuführen, sondern geht auf örtliche Quellen zurück“ – d. h. Kraftwerke und Schwerindustrie.

Außerdem schrieb die staatliche Tageszeitung „Etemad“, wegen der (durch COVID-19 bedingten Ausgangssperre) und dem Verbot nächtlichen Verkehrs, der zu allgemeinem Rückgang des Verkehrs geführt habe, hätten die Behörden anerkannt: „Die Hauptursache der Luftverschmutzung in Isfahan liegt nicht in deren beweglichen, sondern in ihren stationären Quellen. Die Industrie, die die Luft verschmutzt, hätte die Stadt verlassen sollen; doch unglücklicher-weise konnte sie aufgrund der Struktur der staatlichen Wirtschaft nicht nur nicht aus der Stadt verlegt werden, sondern es wird darüber hinaus an den Plänen ihrer weiteren Entwicklung gearbei-tet.“

5. Anstatt Brenngas zu verwenden, hat das religiöse Regime Mazut zum wichtigsten Brennstoff der Schwerindustrie und der Kraftwerke gemacht, die sich übrigens hauptsächlich unter der Kontrolle der Revolutionsgarden und der vom Amt Khameneis kontrollierten Institutionen befinden. Das Heizöl, das aus Rohöl gewonnen wird, ist der billigste Brennstoff. Das religiöse Regime erzielt aus seinem Einsatz gewaltige Profite; sie füllen den Revolutionsgarden und Khamenei die Taschen.

Frau Maryam Rajavi, die gewählte Präsidentin des Nationalen Wider-standsrates des Iran (NWRI), sagte, auf der einen Seite verschwende das unmenschliche religiöse Regime das Vermögen des iranischen Volkes auf die unpatriotischen Projekte zum Bau einer Atombombe und Raketen sowie auf den Terrorismus. Auf der anderen Seite töte es das Volk durch den Einsatz von Heizöl. Die einzige Sorge der Mullahs bestehe darin, ihr Regime zu erhalten. Für sie sei das Leben, die Gesundheit und das Wohlergehen des Volkes ohne Wert. Solange dies Regime sich an der Macht befinde, werde es keinen Versuch unternehmen, Impfstoff zu kaufen und die Luft zu reinigen, und es werde keine Lösung finden, die von Fluten und Erdbeben verursachten Schäden einzudämmen.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates des Iran (NWRI)
den 4. Januar 2021