Friday, July 23, 2021
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Wahl im Iran: MEK Unterstützer verbreiten weiter Aufrufe zum Boykott

Wenige Tage vor den Scheinpräsidentschaftswahlen haben sich Aufrufe zum Boykottieren der Wahl sowohl innerhalb als auch außerhalb des Landes ausgeweitet. Die Organisation der Volksmudschahedin des Iran (PMOI-MEK), ihre Widerstandseinheiten und Unterstützer haben eine Schlüsselrolle dabei gespielt, den Aufruf zum Boykott der Wahl im Regime unters Volk zu bringen.
In den letzten Tagen haben MEK Unterstützer und Mitglieder der iranischen Diaspora verschiedene Protestveranstaltungen in Kanada und Europa abgehalten und dabei den Wunsch des iranischen Volkes nach einem Regimewechsel wiederholt und ebenso Aufrufe zum Boykottieren der vorgespiegelten Wahlen des Regimes.
Die MEK Unterstützer und Iraner im Ausland haben unterstrichen, dass das Volk Ebrahim Raisis Rolle beim Massaker 1988 an 30 000 politischen Gefangenen nicht vergessen hat. Raisi ist der vom Obersten Führer des Regimes bevorzugte Kandidat.

Wer ist Ebrahim Raisi, ein Kandidat bei den Präsidentenwahlen im Iran und ein Henker beim Massaker 1988

Am Sonntag hielten Iraner in Wien in Österreich gleichzeitig mit den Verhandlungen zwischen dem Regime und den Weltmächten eine Protestversammlung ab, in der sie zum Regimewechsel im Iran aufriefen und die Verletzungen der Menschenrechte der Mullahs bloßstellten. Sie hielten Bilder von Herrn Massoud Rajavi, dem Führer des Iranischen Widerstands, und Frau Maryam Rajavi, der gewählten Präsidentin des Nationalen Widerstandsrats Iran (NWRI), hoch. Protestierende zeigten ein Schild, auf dem stand: „Maryam Rajavi: Das Volk im Iran will, dass das Regime der Mullahs mit einem umfassenden Boykott abgestraft wird“.
Ähnliches ereignete sich am Sonntag in Bukarest in Rumänien, wo MEK Unterstützer eine Kundgebung abhielten und die Aufrufe zum Boykottieren der Scheinwahlen des Regimes für die Präsidentschaft wiedergaben.
Am Samstag waren Dutzende Städte in Kanada und Europa Zeuge eines Protests von MEK Unterstützern.
Die MEK Unterstützer in Wien führten ein Transparent mit sich, dass die Weltmächte daran erinnerte, dass „Atomverhandlungen mit dem Iran die Menschenrechte einbeziehen und den staatlich geförderten Terrorismus des Iran bekämpfen müssen“. Auf einem anderen Transparent stand: „Die Iraner wollen einen Regimewandel“.
In Göteborg, Schweden, gab es am Samstag eine Protestversammlung, die zum Regimewandel aufrief und unterstrich, dass die Stimme des iranischen Volkes dem Regimewandel gilt. Sie skandierten auch: „Raisi, Mörder, dir wird bald der Prozess gemacht“. Iraner im schwedischen Stockholm schlossen sich ihren Landsleuten an beim Aufruf zum Boykottieren der Farce der Wahlen des Regimes. Auf einem Transparent von ihnen stand: „Wir unterstützen den Zehn Punkte Plan von Frau Rajavi für die Zukunft des Iran“. Sie skandierten Slogans zur Solidarität mit den aufständischen Menschen im Iran.
Am Freitag schlossen sich auch Iraner in Ottawa in Kanada der Kampagne zum Boykottieren der Wahlfarce des Regimes an; sie unterstrichen: „Die Nation hat nicht vergessen, dass Raisi der Henker des Massakers von 1988 ist“. In Toronto in Kanada veranstalteten Iraner ebenfalls einen Protest und verurteilten die Verletzungen der Menschenrechte und unterstützten den Wunsch des iranischen Volkes nach einem Wandel des Regimes, indem sie votierten: „Meine Stimme gilt dem Sturz des Regimes“.
In London im Vereinigten Königreich gab es am Donnerstag eine Protestversammlung von Iranern, die sich einreihte bei der weltweiten Kampagne zum Boykottieren der Wahlfarce des iranischen Regimes.

Die MEK Unterstützer und Mitglieder der iranischen Diaspora in allen Ländern wiederholten ihre Unterstützung für die Aktivitäten der „Widerstandseinheiten” der MEK. Diese Widerstandseinheiten der MEK riskieren im Iran ihr Leben beim Popularisieren des Aufrufs zum Boykott der Scheinwahlen des Regimes.
Im April startete die MEK eine Kampagne mit dem Slogan: „Unsere Stimme gilt dem Regimewandel” und dehnte sie im Mai aus. Die Slogans gewannen täglich an Popularität und gaben dem Zustand der iranischen Gesellschaft Ausdruck, die das Mullah Regime in seiner Gänze ablehnt.

Aktivitäten der Widerstandseinheiten der MEK im April 2021, die sich auf die Präsidentschaftswahlen konzentrieren

Die Widerstandseinheiten bringen Transparente und Poster an mit Bildern der Führungspersonen des Widerstands und schreiben Slogans auf die Wände, in denen zum Regimewandel aufgerufen wird.
In den letzen Tagen wurden solche Aktivitäten in mehreren Städten ausgeführt, darunter Teheran, Shiraz, Isfahan, Maschhad, Sanandadsch, Semnan, Behbahan, Yasuj, Omidiyeh, Hamidiyeh, Shahin Shahr, Mahshahr, Arak, Dezful, Firouzabad, Lar (in der Provinz Fars), Qazvin, Behshahr, Shahr-e Rey, Andimeshk, Abadan, Marvdasht, Karadsch, Nishabur, Khorramabad und Ahwaz.
Die Widerstandseinheiten der MEK begannen ihre Aktivitäten im April und führten Aktivitäten gegen das Regime an mehr als 250 Orten in 27 Provinzen aus. Im Mai nahmen die Aktivitäten der Widerstandseinheiten zu und breiteten sich im ganzen Land aus. Mehr als 310 Gebiete in allen Provinzen des Iran wurden Zeugen der Aktivitäten der Widerstandseinheiten, die zum Boykott der Wahlfarce des Regimes aufriefen.
Die laufenden Aktivitäten der MEK und der Einfluss auf die Gesellschaft haben die Amtsträger des Regimes in Schrecken versetzt.
„Die MEK war in den letzten Wochen tätig und hat die Menschen öffentlich aufgefordert, nicht zu wählen. Der Feind lauert. Angenommen, die Bevölkerung beteiligt sich nicht an den Wahlen. In diesem Fall werden die Feinde ihre finsteren Pläne ausführen mit tausend Entschuldigungen im Namen der Menschenrechte“, erklärte Hossain Khosravai, einer der MPs des Regimes, am Montag und räumte die Kampagnen ein über Raisis dunkles Register an Verletzungen der Menschenrechte. (Quelle: Die Nachrichtenagentur Fars, ein Organ, das mit den Revolutionsgarden verbunden ist)