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  • Last Modified: Donnerstag 27 Februar 2020, 13:15:28.
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Neuer Bericht über Frauenrechte im Iran

Das Frauenkomitee des Nationalen Widerstandsrates Iran (NWRI) hat einen neuen Bericht über die Frauenrechte im Iran veröffentlicht. Darin wird detailliert auf die Verbrechen des Regimes gegen ihre Rechte und die Aktionen der tapferen Frauen hingewiesen, die für ihre Rechte kämpfen.

Der Bericht erschien unter dem Titel:“ Einen Blick auf die Frauenrecht im Iran unter der Herrschaft der Mullahs“ und wurde Anfang des Monats veröffentlicht. Er schaut in dieser Hinsicht auf alle Sektoren des Iran.

Das Frauenkomitee sagte, dass es erstaunliche Aktionen in jeder Gesellschaft gibt, die nach Freiheit strebt. Der Blick auf die Lage der Frauen im Iran und die Unterdrückung ihrer Rechte durch das Regime standen bereits unter Gründer Ruhollah Khomeni als„Beginn der absoluten Unterdrückung der Rechte und Freiheiten von jedem Menschen im Iran“ auf der Agenda des Regimes.

Die Diskriminierung gegen Frauen ist bereits in der Verfassung der Mullahs verankert worden und kurz danach fand sie den Weg in das zivile Recht und in das Strafrecht. Frauen werden „systematisch diskriminiert“ und ihre Rechte negiert.

Die Diskriminierung wurde nach dem Tod von Khomeni weiter ausgebaut, denn die Mullahs müssen das Volk immer mehr unterdrücken, weil es von Tag zu Tag ärgerlicher wird und immer mehr gewillt ist, das Regime zu stürzen. Es ist ein elementarer Eckpfeiler des Regimes. Schauen wir auf die Hauptbereiche der Diskriminierung.

Arbeitswelt

Frauen haben „strukturelle Barrieren“ im Arbeitsleben, weil das Regime glaubt, dass die Rolle der Frau ist, zu heiraten und Kinder aufzuziehen. Dies erklären sie mit der absurden Behauptung, dass Gott die Frau „Physisch und Emotional“ dazu geschaffen hat. Daher sehen die Mullahs Frauen im Arbeitsleben als unwichtig an und sie hindern ihren Zutritt dazu mit diskriminierenden Gesetzen.

Das heißt für Frauen, die für die Ernährung ihrer Familie arbeiten müssen, dass sie Jobs mit niedrigen Löhnen, unsicheren Arbeitsbedingungen, ohne Boni und ohne Jobsicherheit annehmen müssen.

Kleidungsvorschriften

Das iranische Regime zwingt Frauen, einen Chador (Kopftuch), zu tragen, obwohl laut eines Berichtes des Zentrums für Statistik im Parlament des Regimes (Majlis) von 2018 70% aller iranischen Frauen dies ablehnen.

Die Mehrheit der iranische Frauen setzt diese Vorschriften nur um, weil sie Angst vor Strafen haben. Paragraph 1983 im Strafrecht sieht vor, dass Frauen, welche in der Öffentlichkeit nicht das Kopftuch tragen, mit 74 Peitschenhieben dafür bestrafen zu können.

In den letzten vier Jahrzehnten waren mindestens 26 Regierungsagenturen damit beauftragt, die Umsetzung der Kleidungsvorschriften in der Öffentlichkeit zu kontrollieren und Duzende Abteilungen der sogenannten Moralpolizei beobachten Frauen in allen sozialen Umfeldern sehr genau.

Selbst das Ministerium für höhere Bildung wies 2016 alle Universitäten an, ein Hijab Komitee zu gründen und Pläne zu entwickeln, wie über die Vorschriften informiert und belehrt und wie gegen Verstöße gegen die Vorschriften vorgegangen wird.

Das Frauenkomitee schreibt dazu:“ Obwohl die Situation für Frauen im Iran extrem unterdrückend ist und sie mit allen möglichen Arten von Repressalien in den letzten 40 Jahren leben mussten, haben sie sich nie dem Regime unterworfen. Die Diskriminierung der Geschlechter, die Geschlechtertrennung und die diversen Restriktionen haben iranische Frauen nicht nur rebellischer, sondern auch widerstandsfähiger gemacht. Sie kämpfen auf allen Feldern gegen die Unterdrückung und finden immer wieder neue Wege, trotz aller Hindernisse und Restriktionen.“

Copyright © 2020 Nationalen Widerstandsrates Irans (NWRI) - Auswartiger Ausschuss.