Saturday, April 10, 2021
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Zwei Schwestern zum Tod durch Steinigung verurteilt

Iran: Two sisters sentenced to death by stoning NWRI – Noch nicht einmal eine Woche ist vergangen, seit der Höchste Gerichtshof der Mullahs entschied, dass Abdollah Farivar, ein 49jähriger Musiklehrer und Vater von zwei Kindern in Sari, im Norden des Landes, gesteinigt werden soll. Jetzt wurden die beiden Schwestern Zohreh (27) und Azar (28) Kabiri in Karaj, etwa 40 km westlich der Hauptstadt Teheran vom gleichen Gericht ebenfalls zur Steinigung verurteilt.

Jafar Kiani wurde am 27. Juli 2007 in Qazvin, im Westen des Landes zu Tode gesteinigt.

Das Strafgesetzbuch des klerikalen Regimes beschreibt die Hinrichtung durch Steinigung. Es schreibt vor, dass die Steine groß genug sein müssen, um Schmerzen zu verursachen, aber nicht so groß, dass das Opfer sofort stirbt. Artikel 102 des Strafgesetzbuches erklärt, dass Männer bis zu ihren Hüften und Frauen bis über die Brüste eingegraben werden sollen, wenn sie zum Tod durch Steinigung verurteilt sind. Artikel 104 erklärt im Bezug auf die Strafe für Ehebruch, dass die Steine "nicht so groß sein sollten, dass die Person bereits nach ein oder zwei Würfen stirbt; Sie sollten auch nicht so klein sein, dass sie nicht mehr als Steine bezeichnet werden können".

Inzwischen warten neun Frauen und zwei Männer auf ihre Bestrafung durch die grausame Steinigung. Die wachsende Zahl der Hinrichtungen und Steinigungen, die nichts mit dem Islam gemeinsam haben, sind wie auch der Export von Terrorismus und Fundamentalismus in den Irak und das Streben nach Atomwaffen, ein Ausdruck für die Aufrechterhaltung dieses stagnierenden Regimes.