Sunday, October 25, 2020
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Erklärung von Maryam Rajavi zu Nowruz: Das neue Jahr kann und muss voll sein von dem Aufstand

Dienstag, den 20. März 2018, 17.29 Uhr

Rudy Giuliani: Der Aufstand im Iran und die Eingeständnisse der Regime-Führer deuten auf die breite Unterstützung, die die MEK im Iran erfahren, und ihre Fähigkeit, den Wandel im Iran zu leiten

Während einer Versammlung zur Feier des iranischen Neujahrs Nowruz beglückwünschte Frau Maryam Rajavi, die gewählte Präsidentin des Nationalen Widerstandsrates Iran, die Iraner daheim und im Ausland. Sie sagte: „Das vergangene Jahr endete mit der Zeit des Aufstands; das kommende neue Jahr muss davon voll sein – vom Aufstand bis hin zum Sieg.“

Die große Versammlung von tausenden Mitgliedern der PMOI in Tirana sah als Gäste Rudy Giuliani, den ehemaligen Bürgermeister von New York und Berater des Präsidenten der USA in Fragen der Internet-Sicherheit, Pandeli Majko, den Hohen Staatsminister und ehemaligen Premierminister von Albanien, Elona Gjebrea, den Sekretär des Auswärtigen Ausschusses des Parlaments, und Fatmir Mediu, den Vorsitzenden der Republikanischen Partei Albaniens und ehemaligen Verteidigungsminister; sie alle sprachen während der Versammlung.

Frau Rajavi sagte in ihrer Rede: „Die kritische Lage des Mullah-Regimes ist die Folge des historischen Widerstands des iranischen Volkes. Es hat dies Regime niemals akzeptiert. Die Zeit, in der man dies dekadente Regime schützen konnte, ist verstrichen; der Aufstand wird bis zum endlichen Sieg anhalten.“

Sie fuhr fort: „Khamenei musste zugeben: Die Macht, die die Proteste im Iran inspiriert, ist die Organisation der Volksmojahedin des Iran; sie hatte die Proteste schon Monate vor ihrem Beginn gefordert und vorbereitet.“

Frau Rajavi wiederholte: „Wenn das Volk des Iran eine freie und demokratische Regierung erhalten kann, die auf der Trennung von Religion und Staat sowie auf Gerechtigkeit und Gleichberechtigung basiert, warum sollte es sich mit einem reaktionären, dekadenten und inhumanen Regime zufrieden geben?“

Sie führte aus: „Dass Europa sich nun, was längst fällig war, auf die Drohungen konzentriert, die von der Art herrühren, wie das Regime in der Region den Krieg schürt und sein Programm ballistischer Raketen betreibt, ist gewiss ein positiver Schritt. Doch weitere Schritte sind nötig – darunter die Vertreibung des Regimes aus der Region, die Beendigung seines Raketenprogramms und seines Programms zur Anreicherung von Uran sowie seines Zugangs zum internationalen Bankensystem. Alle diese Schritte sind notwendig. Und eine umfassende, entschiedene und strategische Antwort auf das Regime muss darin bestehen, dass man dem iranischen Volk und seinem Widerstand an die Seite tritt und seinen Kampf um einen Wandel der Regierung und eine demokratische Alternative, d. h. den Nationalen Widerstandsrat Iran, anerkennt.“

„Das Volk des Iran verlangt,“ so wiederholte sie, „nach unverzüglichem Handeln, nach dem Sturz des Regimes, nach Freiheit. Es fordert Brot, Arbeitsplätze und genügend Wohnraum. Es fordert die sofortige Abschaffung allen von der Regierung ausgeübten Zwangs, darunter des Schleierzwangs.“

In seiner während der Versammlung zu Nowruz gehaltenen Ansprache wünschte Bürgermeister Giuliani dem iranischen Volk und seinem Widerstand ein glückliches neues Jahr. Er bezeichnete die Mitglieder der Organisation der Volksmojahedin des Iran, die seit Jahrzehnten gegen das religiöse Regime kämpfen, besonders jene, die 14 Jahre lang in den Lagern Ashraf und Liberty allen Leiden und Anschlägen widerstanden, als wahre Helden. Er betonte, er unterstütze den Widerstand des iranischen Volkes in seinem Bemühen, Demokratie und Menschenrechte herzustellen, und lobte die Rolle von Frau Rajavi in der Leitung der iranischen Widerstandsbewegung. Er sagte: „Im neuen Jahr werden wir im Iran große Veränderungen erleben. Das korrupte Regime der Ayatollahs ist im Begriff, zusammenzubrechen. Die Politik der Vereinigten Staaten wird – anders als die Politik der vorigen Regierung, die die Mullahs zu beschwichtigen versuchte – sie für die innerhalb und außerhalb des Iran begangenen Verbrechen verantwortlich machen und das legitime Verlangen des iranischen Volkes nach einem Regierungswechsel und nach Demokratie und Menschenrechten unterstützen.“

Herr Giuliani fuhr fort: „Eine der größten Lügen, die das religiöse Regime in all diesen Jahren verbreitete, bestand in der Behauptung, die MEK würden im Iran nicht unterstützt. Wir hatten viele Gründe, diese Behauptung zurückzuweisen. Die massive Unterstützung iranischer Emigranten dieser Organisation und ihre jährliche Versammlung mit mehr als
100 000 Teilnehmern schloss diese Lügen aus. Doch die MEK spielten in den jüngsten Protesten solch eine Schlüsselrolle, dass selbst der Anführer des Regimes und ihr Präsident sie als wichtigste Kraft der Unruhe im Lande bezeichneten und der Präsident sie einem Telefongespräch mit dem französischen Präsidenten sie die Quelle der Unruhe im Iran nannte und ihn vergeblich bat, die MEK in Frankreich zu unterdrücken. Diese und ähnliche Fälle zeigen, wie massiv die Basis der MEK im Lande sich verbreitert.“

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran
den 20. März 2018