Tuesday, May 24, 2022
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Iran: 21 Gefangene, darunter eine Frau hingerichtet

Ein junger Mann wird öffentlich ausgepeitscht
Das inhumane Regime der Mullahs hat in den Tagen vom 1. bis 5. Juli 21 Menschen an den Galgen gebracht. Mindestens sieben Gefangene wurden am 5. Juli im Gohardasht Gefängnis in Karadsch erhängt. Unter den Hingerichteten war Omid Rostami, 28. Abbas Yusefipur wurde vorher vom Gefängnispersonal heftig geschlagen und auf Anordnung des internen Direktors des Gefängnisses ins Krankenhaus gebracht. Mehrere Gefangene wurden wegen Geständnissen hingerichtet, zu denen sie gewaltsam unter der Folter gezwungen wurden. Eine Versammlung von Angehörigen von Hingerichteten aus Protest gegen die Hinrichtung ihrer Kinder und Verwandten vor dem Gohardasht Gefängnis wurde von Unterdrückungskräften angegriffen. Agenten der Polizei versuchten die Angehörigen der Opfer zu zerstreuen, indem sie in die Luft schossen.

Am 4. Juli wurden sechs Gefangene erhängt. Zwei Gefangene, 24 und 27, wurden öffentlich exekutiert in der Abshar Straße in Torbat-e-Heidarieh in der Provinz Khorasan-e-Razavi. Omid Rajabi, der Stellvertreter des Generalstaatsanwalts in Torbat-e-Heydarieh, drohte: „Die Justiz wird die Urteile ohne Nachsicht vollstrecken und sie wird Anarchisten gegenüber keine Toleranz walten lassen“. Ein 24-jähriger junger Mann wurde im Zentralgefängnis von Kerman hingerichtet, zwei Inhaftierte im Zentralgefängnis von Urumieh und ein weiterer Gefangener im Ka’emshahr Gefängnis.
Am Tag vorher wurden vier Gefangene in Isfahan und Zahedan erhängt. Am 2. Juli wurde ein 38-jähriger verheirateter Mann im Zentralgefängnis von Zanjan durch den Strang zu Tode gebracht. Am ersten Juli wurden drei Gefangene, darunter eine Frau, im Zentralgefängnis von Rasht erhängt.
Ein weiterer Fall ist, dass am 3. Juli ein 30-jähriger Gefangener 74 Peitschenhieben unterzogen wurde. Das fand  in der Khayam Straße in Malayer in der Provinz Hemedan statt.
Der Oberste Führer des Mullah-Regimes Khamenei nannte zur Verteidigung dieser ganzen Repression und der Verbrechen den Leiter der Justiz Mullah Larijani „eine herausragende Persönlichkeit“ und lobte „die wichtige und wertvolle Arbeit der Justiz“. Mullah Larijani bezeichnete seinerseits die schändliche Liste der Unterdrückungen und Repressionen der Justiz  insbesondere durch brutale Strafen als „einen Versuch, die islamischen Menschenrechte wieder zu beleben“.
Solange das bösartige System des Velayat-e faqih an der Macht ist, hat das Volk nichts zu gewinnen außer Unterdrückung, Folter oder Hinrichtung. Der Iranische Widerstand ruft alle internationalen Menschenrechtsorganisationen auf, sofort wirksame Maßnahmen zu ergreifen, um die Todesstrafe im Iran zu beenden. Jegliche Beziehung zum religiösen Faschismus, der im Iran regiert, sollte abhängig gemacht werden von einer Beendigung der Verstöße gegen die Menschenrechte im Iran.
Sekretariat des Nationalen Widerstandsrats Iran
5. Juli 2017