Saturday, October 24, 2020
Start NWRI-Erklärungen Gewählte Präsidentin Maryam Rajavi ruft Studenten zum Aufstand gegen Mullahregime auf

Maryam Rajavi ruft Studenten zum Aufstand gegen Mullahregime auf

Die iranische Oppositionsanführerin Maryam Rajavi sendete an die iranischen Studenten zum Anlaß des neuen akademischen Jahres eine Nachricht. Am gestrigen Montag begann das neue iranische Schuljahr.

Frau Rajavi, die gewählte Präsidentin des Nationalen Widerstandsrates Iran (NWRI), grüßte alle Studenten, Lehrer und Professoren im Iran. Sie wünschte ihnen einen großen Fortschritt in dem Bewußtsein für Freiheit und das Ende von Ignoranz, Unterdrückung und Repression, um das Land wieder zurück zu holen.

Rund 17,5 Millionen Studenten sind in diesem Jahr in den Schulen und Universitäten aktiv und das ist eine große Armee des Wissens und des Bewußtseins, sagte sie. Die Geschichte hat mehrfach bewiesen, dass von dort aus eine mächtige und dynamische Bewegung starten kann, um die mittelalterliche Diktatur zu bekämpfen.

Maryam Rajavi wies darauf hin, dass es im letzten Jahr 1000 Fälle von Lehrerstreiks und Lehrerprotesten in 156 Städten im Iran gegeben hat. Die Zahl der Studentenproteste stieg im Land auf 180, sagte sie. Die Lehrer hielten zudem 12 bemerkenswerte Fälle des Protestes ab, darunter vor den Regierungsgebäuden in Teheran. Die Opposition der Volksmojahedin Iran (Iran (PMOI, Mujahedin-e Khalq oder MEK) hat dabei eine zentrale Rolle in der Organisation und Leitung der Proteste durch ihre „Widerstandseinheiten“ gespielt.

„Diese Proteste sind Teil der unermüdlichen und intensiven Protestbewegung zum Ende der Unterdrückung, der Zerstörung, der Armut und der Korruption, die jeden Tag im Iran allgegenwärtig ist und mit der das klerikale Regime seine Herrschaft sichern will“, sagte Maryam Rajavi.

„Die Mullahs haben jede Schule und Universität durch zahlreiche kriminelle Akte in Ketten legen lassen. Ihr Vertreter (Ali Khamenei) und ihre zahllosen Agenturen, darunter die Sicherheitsabteilung der paramilitärischen Basdsidsch, sind in allen Schulen und Universitäten überall präsent und sie sitzen auch in den Regierungsbüros.“

„Mit dieser ruchlosen Unterdrückung konnten die Mullahs über Jahrzehnte den brennenden Wunsch des Volkes nach einem Wandel im Iran unterdrücken. Sie haben die Wirtschaft und den sozialen Fortschritt des Landes blockiert und damit für einen grauenvollen Schaden im humanitären, kulturellen, wissenschaftlichen, medizinischen und wirtschaftlichen Bereich sowie in der Umwelt gesorgt.“

Maryam Rajavi grüßte die „mutigen Studenten in den Hochschulen und Universitäten“, welche sich den Widerstandseinheiten der MEK anschlossen und erinnerte daran, dass „sie den Pfad der heroischen Jugendlichen weiter führen, die am 27. September 1981 auf den Straßen von Teheran ihren Widerstand begannen. An diesem Tag wurde das Motto „Tod für Khamenei“ in großen Bereichen der iranischen Gesellschaft geboren. Und heute führt ihr diese großartige Armee der Freiheit an, welche das Ende der schändlichen Herrschaft der religiösen Diktator der Mullahs bedeuten wird.“

Sie sagte:“ Die iranischen Studenten, Lehrer und Professoren stehen auf und sie wollen einen freien Iran von morgen bilden. Sie wollen eine Gesellschaft erleben, welche auf Werten wie Freiheit, Demokratie, Gleichheit und der Trennung von Kirche und Staat basiert. Sie wollen ein Regime der demokratischen Bildung.“

Frau Rajavi forderte die Studenten auf, aufzustehen und die Aufstände fortzusetzen, damit sich der Iran von der Besetzung der Mullahs befreit.

„Verwandelt jede Schule und Universität in eine Widerstandseinheit, jede Stadt im Iran in eine Stadt der Rebellion“, sagte sie.