Thursday, August 11, 2022
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Proteste im Iran gegen Anstieg von Benzinpreisen

Pressemitteilung Nr. 2

In iranischen Städten breiten sich Proteste gegen Schwankungen der Preise von Benzin aus

Freitagabend, den 15. November 2019: Mehrere iranische Städte waren Schauplatz von Protesten gegen die Verdreifachung der Preise für Benzin

In Ahwaz sind ebenso wie in vielen anderen Städten der Provinz Chusistan Proteste ausgebrochen. Die staatlichen Sicherheitskräfte griffen die protestierenden Bewohner an und zerstörten die Fenster der Fahrzeuge. Junge Leute aus Ahwaz gerieten mit ihnen aneinander und setzten sich zu mehreren zusammen auf die Straße, womit jene zum Rückzug gezwungen wurden. Sie blockierten die Mullah Thani Schnellstraße und riefen: „Lasst ab von Syrien, denkt an uns“ und „Habt keine Angst, wir halten alle zusammen“.

In Maschad hielten die Menschen eine große Kundgebung auf der Vakil-Abad Schnellstraße ab, machten in ihren Autos den Motor aus und blockierten die Autobahn. Es wurde skandiert: „Diktatoren, schämt euch, lasst die Finger von dem Land“, „Rohani, Schande über dich, lass die Finger vom Land“, „Tod für Rohani“ und „unser Schweigen übt Verrat am Iran“. Sie trugen auch Schilder, auf denen zu lesen war: „Wir werden nie mehr Benzin kaufen, eine Hand macht viel Lärm“.

Die Bewohner von Hashtgerd in Karadsch (westlich von Teheran) protestierten gegen den Anstieg bei den Benzinpreisen und fuhren mit ihren Autos durch die Straßen. Ähnlich Proteste wurden in Shiraz, Karadsch und Sirjan laut. 

Frau Maryam Rajavi, die gewählte Präsidentin des Nationalen Widerstandsrats (NWRI), grüßte die tapferen Leute in Maschad, Shiraz, Karadsch, Sirjan, Ahwaz und anderen Städten, weil sie sich gegen das korrupte und verbrecherische Regime der Mullahs erhoben haben. Sie forderte alle jungen Leute auf, sich zur Unterstützung der Protestierenden zu erheben.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrats Iran

15. November 2019