Saturday, June 25, 2022
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„Die britische Regierung muss entschlossen gegen das iranische Regime handeln, um weitere Eskalationen zu verhindern“

Der britische Premierminister Boris Johnson und die Regierung von GB müssen „jetzt handeln“, um eine Krise zu verhindern, nachdem ein britischer Tanker Anfang des Monats vom Regime beschlagnahmt worden war, sagte ein Abgeordneter des britischen Parlamentes.

Matthew Offord forderte, dass jetzt gegen das iranische Regime agiert werden muss, hieß es im britischen Express.

Express.co.uk berichtete am Sonntag von der großen Demonstration für einen freien Iran in London. Dort demonstrierten die Unterstützer der iranischen demokratischen Hauptopposition der Volksmojahedin Iran (PMOI), die auch als Mujahedin-e Khalq (MEK) bekannt sind.

Der Express schrieb:“ Am 27. Juli demonstrierten rund 3000 Iraner, die in GB leben, auf den Straßen im Zentrum von London. Sie forderten wirkungsvolle Sanktionen gegen das Mullahregime.

Dr. Offord war einer der zahlreichen Politiker und Persönlichkeiten, die an der Kundgebung der Unterstützer der MEK teil nahmen.

Er sagte gegenüber den Teilnehmern:“ Die Entscheidungen der Weltmächte, gegenüber den Menschenrechtsverbrechen und dem Terrorismus wegen des Atomdeals hinweg zu sehen, war ein Fehler und eine verpasste Gelegenheit.

Neben den sich verschlechternden internationalen Beziehungen wurde das Regime mehrerer schwerer Menschenrechtsverbrechen sowie barbarischer Strafen beschuldigt, vor allem in den Gefängnissen und in Fällen wie bei der britischen Bürgerin Nazanin Zaghari-Ratcliffe, schrieb der Express.

„Ich weis dass viele meiner Kollegen, die aus allen Parteien aus beiden Häusern des Parlamentes kommen, mit mir darüber einstimmen, dass es steigende Aggressionen vom Regime im Persischen Golf gibt, wie die Beschlagnahmung eines britischen Tankers, bei dem internationales Recht verletzt wurde.“, sagt Dr. Offord.

„Unsere Antwort darauf muss eindeutig sein und in einer entschlossenen und klaren Prinzipien folgenden Politik gegenüber dem Regime münden. Seine Anführer und die Revolutionsgarden müssen dafür zur Rechenschaft gezogen werden.“

„Ich denke, dass unsere Regierung nun handeln muss. Die Revolutionsgarden und das Ministerium für Geheimdienste müssen als terroristische Organisationen auf die Terrorliste kommen. Das ist die richtige Antwort auf die Aggressionen aus Teheran.“

The Express.co.uk ergänzte:

Viele Banner und Flaggen wurden am Samstag von einer großen Menge geschwungen, die in Sprechchören gegen das Regime rief.

Tausende Menschen waren auf dem Trafalgar Square. Viele von ihnen waren Iraner, die zur Flucht aus ihrer Heimat vor einem brutalen und unterdrückenden Regime gezwungen waren.

Die Demonstration war nur eine von Duzenden, die in ganz Europa und in Washington abgehalten wurden und wo die Teilnehmer Aktionen gegen das Regime forderten.

Während die Demonstration in der britischen Hauptstadt statt fand, versuchte der Iran, über den Oman als Vermittler eine diplomatische Lösung im Streit um die Tanker zu finden.

Konteradmiral Ali Shamkhani, Minister im Obersten Sicherheitsrat des Iran, sagte gegenüber einem Diplomaten aus Oman:“ Einige Länder der Region haben nicht nur die Möglichkeiten zu Gesprächen beendet, sondern sie agieren überhastet und arrogant. Doch das macht die regionale Krise nur noch schwieriger.“

Er ergänzte, dass sich GB mit dem Plan für eine europäische Initiative zur Begleitung der Tanker „einmischt“ und „damit die Probleme nur verstärken werden.“

Doch die Demonstranten sind von solchen Initiativen unbeeindruckt.

Die gewählte Präsidentin des NWRI, Maryam Rajavi, rief GB und Europa auf, das „Lösegeld für die Mullahs nicht mehr zu zahlen“. Ihre Rede konnte auf einem Bildschirm am Trafalgar Square verfolgt werden.

Sie ergänzte:“ Wir fordern GB, Europa und alle Regierungen auf, die Konzessionen gegenüber den Mullahs zu beenden.“

„Helft ihnen nicht mit einer Verringerung der Sanktionen. Steht gegen sie auf. Setzt die Revolutionsgarden (IRGC) und die Gestapo der Mullahs (MOIS), das Büro von Khamenei und Hasaan Rouhani auf die Terrorliste.“

„Ich fordere vor allem die britische Regierung auf, die Menschenrechte zu verteidigen, die unterdrückten Menschenrechte des iranischen Volkes.“

„Ich fordere sie auf, Aktionen zu starten, damit eine internationale Kommission in den Iran gehen kann, welche die Gefängnisse des Regimes, seine politischen Gefangenen und besonders die Frauen besuchen kann“, ergänzte Frau Rajavi.