Friday, June 24, 2022
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„Washington Times“: Enthüllungen über die Proteste im Iran durch den NWRI

Der Vertreter des NWRI in den USA, Soona Samsami, gibt während einer Presskonferenz eine Einführung in einen Bericht mit dem Titel „Der Aufstand erschüttert das iranische Regime bis in seine Grundlagen“

Am 26. November 2019 berichteten die „Washington Times“ von einer Konferenz, die das Büro des US-Vertreters des Nationalen Widerstandsrates Iran (NWRI)veranstaltet hatte, um neue Einzelheiten über die landesweiten Demonstrationen im Iran zu enthüllen.

„Eine internationale Gruppe iranischer Dissidenten sagt, die Demonstrationen der letzten Zeit im Iran und das gewalttätige Vorgehen der Regierung gegen die Demonstranten seien erheblich umfangreicher gewesen als anfänglich berichtet.“

„Während die iranischen Behörden behaupten, die Erhebungen seien rasch erstickt worden und die Menschenrechtsgruppen von 150 Getöteten sprechen, behauptete der im Exil befindliche Nationale Widerstandsrat des Iran (NWRI) am Dienstag, es seien während der ‚Proteste gegen das Regime‘, die sich in ‚etwa 176 Städte überall im Lande‘ ereigneten, in Wirklichkeit 400 Personen getötet worden“ – so heißt es in dem Bericht.

Ab dem 15. November brachen in mindestens 176 Städten, die über das Land verteilt sind, beispiellose Unruhe und Demonstrationen aus. Das Büro des NWRI in den Vereinigten Staaten veröffentlichte einen 60 Seiten starken Bericht mit Angaben zu verschiedenen Aspekten des bisher letzten Aufstandes im Iran, der 176 Städte erreichte; der Bericht enthält auch die Namen von 154 getöteten Demonstranten sowie die Namen der ranghohen Kommandeure des IRGC und anderen Funktionäre, die an der tödlichen Unterdrückung beteiligt sind.

Mit Bezug auf den NWRI und das Netzwerk der Organisation der Volksmojahedin des Iran (PMOI/MEK) innerhalb des Iran zitierten die „Washington Times“ den Bericht des NWRI: „Die Leute skandierten Sprechchöre, die sich gegen den Höchsten Führer des Regimes, Ali Khamenei und Präsident Hassan Rouhani richteten, und griffen Zentren der Repression und des Diebstahls an, besonders jene, die mit dem Corps des Islamischen Revolutionsgarden (IRGC) verbunden sind.“

„Viele Gebäude wurden in Brand gesetzt und erlitten ernsthafte Schäden.“

Der stellvertretende Direktor des Vertretungsbüros des NWRI in den USA, Alireza Jafarzadeh, sagte den „Washington Times“: „Der letzte Aufstand hat gezeigt, daß der Wandel erreichbar und das Volk bereit ist, den Preis, der ihn ermöglicht, zu entrichten.“ Herr Jafarzadeh sagte: „Die Welt muß das Recht des iranischen Volks anerkennen, das Regime zu wandeln und im Iran eine demokratische, pluralistische und atomwaffenfreie Republik zu errichten.“

„Auch behauptet der Bericht des NWRI, es seien mindestens 4000 Demonstranten verletzt und mindestens 10 000 von den iranischen Behörden verhaftet worden.“

Herr Jafarzadeh schloß, die Strategie der „Widerstandseinheiten“ und rebellischen Städte, die der Leiter des Widerstands schon mehrere Jahre vor dem Aufstand von 2017 bekanntgegeben habe, habe ihre Wirksamkeit und Legitimität an den Tag gelegt. Die Proteste haben nicht nur das Verlangen des iranischen Volkes nach dem Wandel demonstriert, sondern auch deutlich klar gemacht, daß die entschiedene Politik der USA gegenüber dem Iran – darunter die Verhängung von Sanktionen – das Volk dem Regime nicht zugeführt hat. Die Demonstrationen zeigen, daß der Zorn des Volks sich gegen das Regime richtet; es allein ist verantwortlich für seine Leiden.