Tuesday, August 9, 2022
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Kanada weist die Kooperation mit dem iranischen Regime gegen ISIS zurück

NWRI – Kanadas Außenminister John Baird hat die Idee einer Kooperation mit dem iranischen Regime gegen die Terrorgruppe ISIS im Irak zurückgewiesen.

 

„John Baird äußerte gegenüber einem Parlamentsausschuss am Dienstag, dass Kanada sich vehement gegen jeden Vorschlag einer Zusammenarbeit mit dem Iran wehrt“, berichtete Ottawa Citizen am 9. September.

„Der Iran ist der größte staatliche Sponsor des Terrorismus in der Welt“, gab Baird an. „Nur weil dies gerade einmal nicht ihre Art von Terrorismus ist, (spricht) sie das nicht (frei). Sie haben einen sehr destabilisierenden Einfluss in fast jedem Land der dortigen Region“.

Der frühere US Botschafter im Irak Ryan Crocker verwarf auch die Idee, dass Amerika mit dem iranischen Regime  zusammenarbeiten solle, das ebenfalls an den Kämpfen im Irak beteiligt ist.

Crocker sagte am Donnerstag gegenüber CNN, dass zwar sowohl amerikanische Luftschläge und iranische Milizen an der Befreiung der irakischen Stadt Amerli beteiligt seien, er aber betone, „das Schlimmste, was wir jetzt tun könnten, ist, dass es so aussieht, als ob wir den Iran und die Stellvertreter des Iran innerhalb des Irak unterstützen, während die Kämpfe noch andauern“, erklärte Crocker. „Das wird die Sunniten in die falsche Richtung lenken“.

Die Konservative Regierung in Kanada gehörte zu den deutlichsten Kritikern des iranischen Regimes. Sie hat alle diplomatischen Beziehungen zwischen Kanada und dem Regime der Kleriker im September 2012 abgebrochen  und beständig sowohl gegen sein Atomprogramm als auch wegen seiner armseligen Menschenrechtslage und der Unterstützung von Terrorgruppen Aufrufe erlassen.

Zuvor hat der frühere Außenminister Henry Kissinger in einem Interview mit  NPR die Idee einer Zusammenarbeit mit dem iranischen Regime im Irak verurteilt.

Er warnte: „Ich betrachte den Iran als das größere Problem als ISIS. ISIS ist eine Gruppe von Abenteurern mit einer aggressiven Ideologie. Aber sie müssen erst einmal noch mehr an Territorium erobern, bevor sie eine strategische und dauerhafte Realität werden. Ich denke, ein Konflikt mit ISIS – so wichtig er ist – ist leichter zu managen als eine Konfrontation mit dem Iran“.

Frau Maryam Rajavi, die gewählte Präsidentin des Iranischen Widerstands bemerkte anlässlich einer internationalen Konferenz in Paris am 1. September, dass das  Wachstum und die Ausbreitung von extremistischen Terrorgruppen vor allem anderen das Nebenprodukt der Oberherrschaft des iranischen Regimes im Irak und der Repression, die von Maliki ausgegangen ist, sei. Daher ist eine Konfrontation mit ISIS ohne die Vertreibung des Regimes des  Velayat-e faqih und seiner terroristischen Gruppierungen aus dem Irak fruchtlos.