Friday, September 24, 2021
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USA setzt Unternehmen und Vertreter mit Verbindungen zur iranischen Märtyrerstiftung auf die Sanktionsliste

US Finanzministerium
27 .Februar 2020

Die Abteilung für die Kontrolle ausländischer Konten im US Finanzministerium (OFAC) hat am Mittwoch drei im Libanon lebende Vertreter sowie 12 im Libanon befindliche Einrichtungen mit Verbindungen zur iranischen „Märtyrerstiftung“ als Teil des Unterstützungsnetzwerks der Hisbollah auf die besondere Sanktionsliste für globalen Terrorismus (SDGT) gesetzt.

Die Stiftung ist eine halbstaatliche iranische Organisation, die bereits 2007 auf die US Sanktionsliste kam, weil über sie finanzielle Unterstützung von Teheran an terroristische Organisationen wie die Hisbollah weiter geleitet wird, sagte das Finanzministerium.

Die Niederlassung der Märtyrerstiftung im Libanon ist ein integrales Element der Hisbollah zur Finanzierung ihres Terrornetzwerks, heiß es weiter.

Die Hisbollah wurde vom iranischen Regime gegründet und finanziert und sie agiert als Söldnergruppe im Rahmen es Exportes von Terrorismus im Mittleren Osten.

Die OFAC setzt die Altas Holding auf die Sanktionsliste. Sie wird von der Märtyrerstiftung kontrolliert. Ebenso gelistet wird der leitenden Vertreter von Atlas, Kassem Mohamad Ali Bazzi, sowie zehn mit Atlas in Verbindung stehende Unternehmen. Jawad Nur-al-Din und Sheikh Yusuf Aasi werden ebenfalls unter dem Zusatz der Executive Order (E.O.) 13224 mit Sanktionen belegt, weil sie Anführer oder Vertreter der im Libanon sitzenden Vertretung der Märtyrerstiftung sind, welche seit Juli 2007 wegen ihrer Unterstützung des Terrorismus auf der Liste steht. Mirath S.A.L., die von Jawad Nur-al-Din kontrolliert wird, kam ebenfalls auf die Sanktionsliste“, heißt es in der Erklärung.

„Die Hisbollah erwirtschaftet aus dem Verkauf von lebenswichtigen Gütern über Unternehmen im pharmazeutischen Bereich und im Bereich des Treibstoffs an das libanesische Volk seine Gewinne.“

, sagte Minister Steven T. Mnuchin. „Die Trump Administration steht an der Seite des libanesischen Volkes und wir werden die Schemata der Finanzierung der Hisbollah und seine Geschäftsgebaren aufdecken und seine Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen.“, ergänzte er.

„Die Hisbollah wird seit Oktober 1997 vom Außenministerium als ausländische terroristisch Organisation gelistet. Seit Oktober 2001 fällt sie unter E.O. 13224 unter das SDGT.

Das Finanzministerium hat bereits zuvor deutlich gemacht, dass das Büro der Märtyrerstiftung im Libanon als halbstaatliche iranische Organisation fungiert und ein integrales Element im globalen Terrornetzwerk der Hisbollah ist.

Sie leistet unter anderem finanzielle Unterstützung an Familienangehörige von getöteten oder inhaftierten Mitglieder der Hisbollah sowie an Familienmitglieder von Selbstmordattentätern aus der HAMAS oder dem pälästinensischen islamischen Jihad.“, heißt es weiter in der Erklärung.

Die Hisbollah wurde 1982 von den Revolutionsgarden des iranischen Regimes (IRGC) gegründet und spielt eine zentrale Rolle bei der Ausführung von Terrorakten im Namen des Regimes in der Region.

Die Hisbollah stand unter dem Kommando von Quassem Soleimani, der auch die Quds Force in den Revolutionsgarden leitete.

Soleimani wurde am 3. Januar bei einem Drohnenangriff der USA in Bagdad getötet.

Hassan Nasrallah, der Anführer der Hisbollah, sagte vor seinem Tod, dass Soleimani 120 Kommandeure der Hisbollah von Nasrallah eingefordert hatte.

Während des kriminellen Krieges in Syrien kämpften Soleimani und die Söldner der Hisbollah gegen die syrischen Rebellen. Berichte zeigen, dass mindestens 2000 Soldaten der Hisbollah nach Syrien verlegt wurden und dort unter dem Kommando der Quds Force standen.

Sie waren ein Teil der Truppen, welche die Diktatur von Assad am Leben hielt. Dabei wurden brutale Taktiken wie die Zerstörung ganzer Städte und Dörfer sowie Massaker an der Zivilbevölkerung eingesetzt.