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Iran – Erhängungen: 71 Hängungen und Todesopfer seit Ahmadinejads Amtszeit

Andauernde Todesurteile gegen Jugendliche

Der iranische Widerstand fordert die Weltgemeinschaft auf, gegen die weit verbreiteten Hinrichtungen, besonders von Minderjährigen, zu handeln.

NWRI, 10. Oktober – Am Welttag gegen Todesstrafen fordert der Nationale Widerstandsrat Iran internationale Menschenrechtsorganisationen auf, die fortlaufende Welle von Hinrichtungen, besonders an Minderjährigen, was ein offensichtlicher Verstoß gegen die Konventionen der Kinderechte ist, im Iran zu verurteilen.

Das klerikale Regime erhängte oder sprach Todesurteile an neun weitere Gefangene in Teheran, Shahriar (Karaj), Sari (Norden Irans) und Kashan (Zentral Iran) aus.

Die staatliche Tageszeitung schrieb am 9. Oktober: „Die Justiz in Shahriar verurteilte einen 17 jährigen Jungen namens Hamid zum Tode.” Ein 19-jähriger wurde in Teheran zum Tode verurteilt, so die gleiche Tageszeitung. Gemäß der staatlich kontrollierten Nachrichtenagentur ISNA bestätigte das oberste Gericht das Todesurteil gegen den 22 jährigen Ismail, der des Mordes an seinen Freund vor 4 1/2 Jahren beschuldigt wird. Das Opfer wurde ferner zu 80 Peitschenhieben verurteilt.

Dies bringt eine Zahl von mindestens 71 Erhängungen und gefällten Todesurteilen alleine in der 3 1/2 monatigen Amtszeit Mahmoud Ahmadinejads. Viele der Opfer sind Minderjährige und Teenager.

Der Nationale Widerstandsrat Iran drängt die UN-Generalversammlung während ihrer fortlaufenden Tagungen, eine wortkräftige Resolution zum Tadel gegen die mittelalterliche Diktatur der Mullahs und ihre barbarischen und systematischen Missbräuche der Menschenrechte und öffentlichen Hinrichtungen, besonders von Minderjährigen, sowie ihre entwürdigenden und grausamen Strafen einzubringen.

Das Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran

10. Oktober 2005

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